DAX-Trading mit binären Optionen 2015: Ist die Korrektur vorbei?

DAX-Trading mit binären mit binären OptionenDer deutsche Leitindex DAX hat seit Anfang des Jahres eine Performance von knapp über 30 % erzielt. Seitdem befindet er sich in einer Konsolidierungsphase und hat etwa 6-7 % korrigiert. Die Frage, die sich viele Trader nun stellen, lautet: Ist die Korrektur vorbei oder werden die 11.000 Pkt. noch erreicht?

Hundertprozentig kann das keiner sagen, die Markttechnik spricht jedoch eine klare Sprache: Demnach sind sich die Investoren aktuell nicht ganz sicher, obgleich sie sich gegen Ende der letzten Woche etwas optimistischer zeigten.

Der relevante Widerstand liegt beim DAX-Future in einem Bereich zwischen 11.600-11.700 Punkten. Dieser Bereich konnte bereits drei Mal in Folge nicht überwunden werden. Zwei gegensätzliche Aussagen also, die den Trader nicht weiter bringen. Sind die Investoren nun optimistisch oder nicht?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, ist es ratsam, schrittweise vorzugehen.

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Inhaltsverzeichnis

  • DAX-Analyse in mehreren Schritten
  • Auf die Analyse folgt der Trade
  • Fazit

DAX-Analyse in mehreren Schritten

  1. Schritt: Identifikation von Stärken und Schwächen im Kurs

Im ersten Schritt ist es sinnvoll, nach Stärken und Schwächen im Kurs zu suchen. Dieses Vorgehen lässt sich in etwa mit einer Pro- und Kontraliste vergleichen.

Punkte, die für Stärken im DAX sprechen:

  • Untere Trendlinie hat bereits zwei Mal als Unterstützungslinie gehalten
  • Der RSI-Indikator zeigt eine positive Tendenz
  • Eine SKS-Formation deutet auf eine Bodenbildung hin

Punkte, die für Schwächen im DAX sprechen:

  • Der obere Widerstand zwischen 11.500-11.700 Pkt. konnte in den letzten Wochen drei Mal nicht überwunden werden
  • Der RSI-Indikator zeigt ebenfalls eine leichte negative Tendenz
  • SKS ähnliches Muster von oben

Nun macht auch die oben genannte Aussage „Die Investoren sind sich nicht ganz sicher“ Sinn.

Screen 1-1

Screen 1: 4-Stundenchart des DAX

  1. Schritt: Welche Möglichkeiten gibt es?

Im zweiten Schritt ist es ratsam, sich die möglichen Abläufe in etwa darzustellen.

  1. Möglichkeit: Der DAX überwindet die obere Kanallinie und steigt über 11.700. Pkt.
  2. Möglichkeit: Der DAX überwindet den Widerstand nicht und fällt bis 11.000 Pkt.
  3. Möglichkeit: Der DAX überwindet den Widerstand nicht, fällt jedoch auch nicht unter die untere Trendlinie, sondern fluktuiert im zulaufenden Dreieck und bricht nach oben aus.
Screen 2

Screen 2: 4-Stundenchart des DAX

Diese Schritte verschaffen dem Händler jedoch nur einen Überblick über die möglichen Verläufe. Dennoch steht er immer noch vor der Entscheidung, ob er kaufen oder doch lieber verkaufen soll.

Auf die Analyse folgt der Trade

Wir haben soeben drei wahrscheinliche Szenarien festgelegt. Für jedes einzelne Szenario wollen wir nun Handelsregeln aufstellen.

  1. Möglichkeit:
  • Der DAX muss die obere Trendlinie überwinden.
  • Auch die fallende RSI-Trendlinie sollte nach oben hin überwunden werden.
  • Der Kauf erfolgt erst nach einem Retest der oberen Trendlinie.
Screen 3

Screen 3: 4-Stundenchart des DAX

  1. Möglichkeit:
  • Der DAX muss die untere Trendlinie überwinden.
  • Auch die steigende RSI-Trendlinie sollte nach unten hin überwunden werden.
  • Der Verkauf erfolgt bei einem Retest der unteren Trendlinie.
Screen 4

Screen 4: 4-Stundenchart des DAX

  1. Möglichkeit:
  • Die obere Trendlinie muss überwunden werden.
  • Der obere RSI-Widerstand muss überwunden werden.
  • Der Kauf erfolgt nach einem Retest der oberen Trendkanallinie.
Screen 5

Screen 5: 4-Stundenchart des DAX

Fazit

Der deutsche Leitindex befindet sich seit etwa einem Monat im Seitwärtstrend. Sowohl nach unten als auch oben scheinen sich die Kräfte die Waage zu halten. Die obere Darstellung ist eine vorsichtige Planung und mögliche Herangehensweise an solche Marktlagen.

Mit hundertprozentiger Gewissheit lässt sich in diesem Fall kein Verlauf prognostizieren, wenn man lediglich nach der Markttechnik geht. Tendenziell scheinen die Kräfte nach oben hin jedoch etwas stärker zu sein und sollten mit einem wieder stärker werdenden US-Dollar unterstützt werden.

Doch unabhängig von der persönlichen Tendenz ist es sinnvoll, in solchen Zeiten eben das zu handeln, was man sieht. Sollte der obere Widerstand nach oben hin überwunden werden, ist die Stärke eindeutig zu sehen, woraufhin der Handel erfolgen kann.

Es wird auch in diesem Fall deutlich, dass Trading viel mit der Analyse und Planung zu tun hat. Das Kaufen und Verkaufen stellt nur einen einzigen Faktor zwischen vielen dar. Dazu gehören beispielsweise noch das Money- und Risikomanagement, das Timing, die Planung der Ziele sowie eine gehörige Portion Erfahrung und Intuition.

Screen 6

Screen 6: Webseite des Brokers 24Option

Mit 24Option hat der Kunde einen speziell auf deutschsprachige Kunden fokussierten Broker zur Seite.

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de
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