Aktiendepot Vergleich 2017: Die Top Aktien-Broker im Test


Ein Aktiendepot verschafft Anlegern Zugang zu fast allen Wertpapieren der Welt und kann zur kurzfristigen Spekulation genauso genutzt werden wie zur langfristigen Vermögensanlage. Doch welches ist das beste Aktiendepot? Wo können Trader Aktien handeln, ohne nur ihren Broker reich zu machen? In unserem Aktiendepot Test mit den aktuellen Top-8-Brokern auf dem deutschen Markt finden Sie alle Antworten zu Fragen rund um Depotgebühren, Orderentgelte, Software, Service u.v.m.

Die besten Aktiendepot Anbieter

RangAnbieterOrder Inter­nationalEinlagen­sicherungDepot­gebührOrder­gebühr InlandTestberichtZum Anbieter
0,50 €20.000 €0,00 €2,08 €Degiro
Erfahrungen
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9,90 €100.000 €0,00 €5,90 €flatex
Erfahrungen
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12,50 €4,1 Mio. €0,00 €6,50 €OnVista Bank
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424,95 €120 Mio. €0,00 €3,95 €Consorsbank
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55 USD30 Mio. USD0,00 €5,80 €Lynx Broker
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624,47 €unbegrenzt0,00 €9,97 €SBroker
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722,40 € 1,04 Mrd. €0,00 €9,90 €ING-DiBa
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812,90 €81 Mio. €0,00 €9,90 €comdirect
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Aktienhandel Test – das Wichtigste im Überblick

  • Pauschale Depotführungsentgelte
  • Ordergebühren im Inland
  • Ordergebühren im Ausland
  • Angebot und Konditionen im Emittentenhandel
  • Konditionen im Fondsgeschäft
  • Angebot und Konditionen im Bereich Sparpläne
  • Möglichkeit zum CFD/FX Trading
  • Handelssoftware, Trading Apps und weitere Analysetools
  • Ausbildungsangebote
  • Neukundenaktionen

zum Anbieter DEGIRO

Inhaltsverzeichnis

  • Kriterien im Aktiendepot Vergleich
  •  Top Aktien-Broker 2017
  • Aktiendepot Anbieter – die Top 3 im Vergleich
  • Fazit: Online Aktien handeln – aber günstig und mit Qualitätsanspruch

Kriterien im Aktiendepot Vergleich

Pauschale Depotführungsentgelte

Themenicon bonusEinige Broker verlangen pauschale Depotführungsentgelte von ca. 20-200 EUR pro Jahre, andere verzichten mit und andere ohne Bedingungen darauf. Wird unter Bedingungen auf ein reguläres Depotentgelt verzichtet, beziehen sich die Anforderungen zumeist auf eine gewisse Anzahl Orders pro Monat oder Quartal, auf einen Vermögensbestand oder auf die gleichzeitige Führung eines Girokontos.

Wenn im Depot Vergleich Aktien mit zu erwarten langer Haltedauer und regelmäßiger Dividendenausschüttung im Vordergrund stehen, sollten auch etwaige Gebühren für Dividendengutschriften, die Anmeldung für Hauptversammlungen etc. berücksichtigt werden.

Was ist ein Aktiendepot? Ein Aktiendepot funktioniert wie ein Girokonto, auf dem anstelle von Baransprüchen Auslieferungsansprüche auf Wertpapiere verbucht werden. In aller Regel werden die Wertpapiere eines Kunden nicht direkt in dessen Depot, sondern über Girosammelstellen verwahrt.

Ordergebühren im Inland

Broker setzen ihre Ordergebühren nach sehr unterschiedlichen Schemata fest. Gängig sind u.a. (jeweils skizziert):

  • 5,00 EUR + 0,25 % (min. 10 EUR/max. 50 EUR) zzgl. Handelsplatzentgelt und Fremdspesen
  • 5,00 EUR + Börsengebühren/Fremdspesen
  • 10 EUR bis 5.000 EUR Ordervolumen, 25 EUR >5.000 EUR Ordervolumen + Fremdspesen
  • 0,02 USD pro Aktie, min. 5 USD
  • Eines der vorgenannten Modelle mit Rabatt ab XYZ Trades
  • Eines der vorgenannten Modelle mit bedingten Free-Trades

Wer Orders häufiger nicht via Internet, sondern per Telefon, Brief oder Fax übermittelt, muss auch in einem expliziten Online Aktiendepot Test Offline-Zuschläge berücksichtigen: Viele Broker verlangen 10-15 EUR für jede nicht online erteilte Order. Dieser Gebührenposten war in den letzten Monaten am stärksten von Anhebungen betroffen.

Wo kann ich Aktien kaufen und verkaufen? Aktien werden an Wertpapierbörsen gehandelt. Von diesen gibt es allein in Deutschland mehrere. Der wichtigste Handelsplatz ist die elektronische Plattform Xetra. Vom gewählten Handelsplatz hängt auch ab, welche Gebühren ein Broker in Rechnung stellt.

Ordergebühren im Ausland

Die Gebühren an ausländischen Börsenplätzen können erheblich höher liegen als jene für den Handel im Deutschland. Dabei gilt zwar grundsätzlich, aber nicht linear die Faustformel „je exotischer, desto teurer“. Einige Broker verlangen eine höhere prozentuale Provision, andere setzen im Ausland eine eigene Staffel, ein höheres Grund- oder Handelsplatzentgelt an. Je häufiger im Ausland geordert wird, desto wichtiger ist diese Komponente. Achtung: Steuern wie z. B. Stamp Duty müssen in jedem Fall separat entrichtet werden.

Angebot und Konditionen im Emittentenhandel

Themenicon tradingWerden häufiger verbriefte Derivate gehandelt, sollte der Aktiendepot Vergleich um einen Blick auf die Angebote im Emittentenhandel ergänzt werden. Im besten Fall können strukturierte Produkte dort dauerhaft und signifikant günstiger gehandelt werden.

Maßgeblich sind Anzahl, Dauer und Umfang der Sonderpreisaktionen mit Emittenten. Kostensparend wirken insbesondere dauerhafte Aktionen für relevante Produkte. Sind dagegen nur hin und wieder und jeweils befristet Käufe, aber nicht Verkäufe kostenlos, hält sich die Ersparnis in Grenzen. Generell gilt: Der Emittentenhandel ist außerhalb der Börsenöffnungszeiten (Euwax, Börse Frankfurt Zertifikate) kein gutes Geschäft.

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Konditionen im Fondsgeschäft

Da fast jeder Aktienhandel Online Test preisbewusste Anleger adressiert, wird häufig eine noch immer sehr wichtige Anlageklasse übergangen: Millionen Privatinvestoren besitzen noch immer klassische Investmentfonds und bauen mit diesen auch weiterhin Vermögen auf. Die auf dem deutschen Brokermarkt durchaus heterogenen Konditionen im Fondsgeschäft sind deshalb einen Blick wert.

Typischerweise werben Broker mit einem „Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag“. Diese gilt im Idealfall für das gesamte Sortiment und erreicht mindestens 50 %. Immer mehr Broker ermöglichen den Handel von Fondsanteilen direkt mit der Investmentgesellschaft ganz ohne Ausgabeaufschläge und rechnen lediglich Ordergebühren ab.

Angebot und Konditionen im Bereich Sparpläne

Ein Großteil der Anleger legt nicht nur bestehendes Vermögen an, sondern baut zusätzlich Vermögen über Wertpapiersparpläne auf. Die Angebote und Konditionen im Sparplangeschäft müssen deshalb in jedem Discount Broker Vergleich berücksichtigt werden.

Sparpläne sind grundsätzlich in Fonds, Aktien, Zertifikaten und ETFs möglich. Je mehr Wertpapiere für Sparpläne angeboten werden, desto besser. Die Sparraten können im Idealfall auf mehrere Wertpapiere aufgeteilt werden (Portfoliosparen). Zudem sollten die Sparplangebühren möglichst niedrig angesetzt werden – einige Broker verlangen weniger als 1,00 EUR, andere neben 2,50 EUR Grundgebühr eine Provision.

Möglichkeit zum CFD/FX Trading

Themenicon kontoeroeffnung1Es ist legitim, einen Broker zum Depot Testsieger zu erklären, der keinerlei Angebot im Bereich CFD- und FX Handel unterhält. Wer jedoch mit Differenzkontrakten handeln und dafür kein zusätzliches Konto bei einem weiteren Anbieter eröffnen möchte, sollte auf derlei Möglichkeiten achten.

Es gelten dann die Qualitätskriterien dieser Segmente: STP Trading ist im FX Handel, DMA Trading im CFD Handel besser als Market Making. Substanzieller als der Verzicht auf explizite Gebühren sind transparente Marktmodelle mit engen Spreads und ohne Interessenkonflikte. Vorteilhaft ist ein rechtsverbindlicher Ausschluss von Nachschusspflichten.

Handelssoftware, Trading Apps und weitere Analysetools

Nur rudimentäre Handelsfunktionen oder Komplettlösung für Charting, Analyse, automatisierten Handel und Social Trading? Die Bandbreite der Leistungsfähigkeit von am Endkunden eingesetzter Börsensoftware ist groß.

Vorteilhaft sind professionelle Chartingtools mit Zeichenwerkzeugen und Indikatoren, Marktscanner für TA- und Fundamentaldaten, ein großes Spektrum an verfügbaren Ordertypen (das durch den Broker im Vergleich zum Angebot der Börse erweitert werden kann), schnelle und gut filterbare Suchtools u.v.m. Die Plattform sollte auch über mobile Endgeräte erreichbar sein – auch wenn bei sehr leistungsfähiger Software dann nicht die gesamte Bandbreite an Funktionen zur Verfügung steht.

Im Idealfall ermöglicht der Broker mit einem Aktien Demokonto Vergleich einen unverbindlichen Einblick.

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Ausbildungsangebote

Themenicon WissenVor allem Einsteiger stehen zu Beginn des Handels vor vielen Fragen. Wie lassen sich Aktien kaufen und verkaufen? Was führt zu steigenden und was zu fallenden Kursen? Und wie funktioniert die Börse? Im Aktienhandel Online Test sollten Einführungs- und Ausbildungsangebote rund um Börse und Trading berücksichtigt werden – von substanziellen Angeboten mit Mehrwert bis hin zu Alibiveranstaltungen findet sich in diesem Bereich alles.

Ein Indiz für aufrichtiges Interesse des Brokers am Wissensstand der Kundschaft ist eine laufende Begleitung des Marktgeschehens über Live Trading Webinare – am besten hin und wieder mit nicht gänzlich unbekannten Referenten. Ansonsten sind Video Tutorials, themenspezifische Webinare und 1:1 Sessions mit Kundenbetreuern (in denen z. B. via TeamViewer die Plattform erklärt wird) hilfreich.

Neukundenaktionen

Neukundenaktionen sollten im Aktiendepot Test einen geringeren Stellenwert einnehmen als die regulären (=langfristigen) Kosten und Leistungen, müssen aber auch nicht ganz außen vor bleiben. Die folgenden Typen von Incentives waren in den vergangenen Jahren auf dem deutschen Markt regelmäßig erhältlich:

  • Geld- oder Sachprämie unter Bedingungen (z. B. Tablet-PC ab 50 Trades in drei Monaten)
  • Free-Trades ohne Gegenleistung (typischerweise mit begrenzter zeitlicher Gültigkeit)
  • Quersubventionierte Zinsen für Tagesgeld (und vereinzelt Festgeld)

 Top Aktien-Broker 2017

lupeEinige Broker haben sich in unseren Tests und Analysen von der Konkurrenz abgehoben. Alle bieten zumindest bei einer minimalen Handelsaktivität ein kostenloses Online Aktiendepot. Jeder einzelne Broker überzeugt darüber hinaus bei Leistungen UND Gebühren – obgleich wir ganz bewusst Anbieter mit sehr unterschiedlichen Gebührenmodellen in unseren finalen Aktiendepot Vergleich einbezogen haben, um Tradern mit jeglichen Interessen mindestens 1-2 unschlagbare Handelshäuser vorstellen zu können.

DEGIRO

DEGIRO mit Sitz in Amsterdam wurde im Jahr 2008 gegründet und bezeichnet sich als das erste Brokerhaus, das “Großhandelspreise auch für Privatanleger bereitstellt“. In der Tat sind die DEGIRO Kosten, also Ordergebühren konkurrenzlos niedrig: Xetra-Orders werden mit 2,00 EUR zzgl. 0,008 %, US-Orders mit 0,50 EUR zzgl. 0,004 USD je Aktie abgerechnet. Der Broker richtet allen Kunden ein kostenloses Online Aktiendepot ein und stellt verschiedene und zum Teil innovative Extras wie z. B. Join Orders, Orderaufgabe in Geldbeträgen und Kauf von Teilen von Wertpapieren zur Verfügung. Auch unser Redaktionsteam hat bereits mit DEGIRO Erfahrungen gemacht und den Broker mit 9,5 von 10 bewertet.

DEGIRO Preise

DEGIRO will Privatanlegern „Großhandelspreise“ ermöglichen

Trader, die bei den Niederländern ein Online Aktiendepot eröffnen, sollten allerdings eine Besonderheit im Geschäftsmodell des Brokers berücksichtigen: Die Wertpapiere der Kunden werden verliehen, wodurch zusätzliche Einnahmen für den Broker generiert werden. Aufgrund dieser Besonderheit kann DEGIRO in längst nicht jedem Aktienhandel Online Test gute Bewertungen erzielen. Die Gegenleistung für das nach menschlichem Ermessen begrenzte Risiko ist klar messbar und ersichtlich.

Wer den Verleih vermeiden möchte, kann überdies mit dem Custody Account dennoch zu den genannten Gebühren handeln, muss aber zusätzliche Kosten z. B. für Dividendengutschriften, Kursdatenversorgung etc. tragen.

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flatex

flatex mit Sitz in Kulmbach gehört zur FinTech Group AG und ist seit dem Jahr 2006 am Markt aktiv. Der Broker trat damals als „Game Changer“ auf und führte als erstes Unternehmen auf dem deutschen Markt eine pauschale und vom Ordervolumen unabhängige Ordergebühr ein. Diese gilt bis heute unverändert: 5 EUR zzgl. Börsengebühren werden an deutschen Börsenplätzen fällig.

Anders als in der Anfangszeit der Kulmbacher sind mittlerweile auch Orders in den USA (und Kanada) sehr viel günstiger als bei fast allen Konkurrenten: 7,90 EUR werden pro Transaktion als Festpreis abgerechnet.

Flatex Preise

flatex setzt auf Pauschalpreise

Der Broker bietet im außerbörslichen Handel mit elf Emittenten den Handel mit diversen strukturierten Produkten dauerhaft ohne Ordergebühren an. Rund 100 ETF-Sparpläne sind erhältlich und mit 0,90 EUR pro Ausführung deutlich günstiger als bei fast allen Wettbewerbern. Der Broker stellt allen Kunden unabhängig von der Handelsaktivität ein kostenloses Online Aktiendepot zur Verfügung. Optional ist auch CFD/FX Handel möglich.

OnVista-Bank

Die OnVista-Bank ist eng verwandt mit dem reichweitenstarken Finanzportal OnVista.de: Die Handelsoberfläche des Brokers ist direkt in das Portal eingebunden, so dass Trader im Anschluss an ihre Recherchen und Analysen mit wenigen Klicks eine Order aufgeben können.

Die OnVista-Bank ist verwandt mit OnVista.de

Das Gebührenmodell der Societe Generale Tochter ist unique: Anleger erhalten ein monatliches Kontingent an FreeBuys: Werden diese eingesetzt, fallen keine Ordergebühren für Käufe an Inlandsbörsen an. Da die Hürden für den Zugang zu FreeBuys niedrig sind, können sowohl aktive Trader als auch Wertpapiersparer mit dem Gebührenmodell ihre Kosten senken. Außerhalb von FreeBuys rechnet die OnVista-Bank Inlandsorders mit 5,90 EUR zzgl. 0,23 %, maximal jedoch 39 EUR und zzgl. 1,50 EUR Handelsplatzentgelt ab.

Auch die Ordergebühren in den USA sowie jene für ETF-Sparpläne und im außerbörslichen Emittentenhandel sind günstig. Zum Angebot gehören zudem CFD- und Eurex-Handel und eine zinsfreie Intraday-Kreditlinie.

Consorsbank

Die Consorsbank mit Sitz in Nürnberg ist die ehemalige Cortal Consors und mittlerweile als Marke der französischen Großbank BNP Paribas aktiv. Trotz der formalen Änderungen ist das Angebot im Kern immer noch jenes von Cortal Consors: Anleger können zu relativ günstigen Konditionen im In- und Ausland mit Aktien handeln und erhalten Zugang zu einer professionellen Handelsplattform.

Consorsbank Webseite

Die Consorsbank gehört heute zur BNP Paribas

Die Depotführung ist kostenlos. Orders an deutschen Börsenplätzen werden mit 4,90 EUR zzgl. 0,25 %, mindestens jedoch 9,95 EUR und maximal 69 EUR abgerechnet – zzgl. 1,50 Xetra-Gebühr. Im Handel an US-Börsen fallen 19,95 EUR + 0,25 %, mindestens jedoch 24,95 EUR und maximal 69 EUR an. Über den außerbörslichen Handel können u.a. 450 ETFs von „Star Partnern“ für 4,95 EUR pro Trade gehandelt werden. Die Consorsbank ermöglicht darüber hinaus CFD- und Eurex Handel.

zum Anbieter Consorsbank

LYNX

LYNX ist ein in den Niederlanden ansässiger Introducing Broker für das britische Brokerhaus Interactive Brokers. Der Broker bietet im Handel mit US-Aktien ein klassisch-angelsächsisches und damit für deutsche Verhältnisse nahezu unerreichbares Gebührenmodell: Gehandelt wird an US-Börsen für 0,01 USD pro Aktie bei 5,00 USD Mindestgebühr. Für Anleger, die mit US Aktien handeln, gibt es auf dem deutschen Markt keinen günstigeren Anbieter.

LYNX Webseite

LYNX ist ein Interactive-IB

Über LYNX sind durch die Anbindung an die Interactive-Plattform nahezu sämtliche börsliche und außerbörsliche Wertpapiere und Kontrakte handelbar. Gehandelt wird an mehr als 60 Termin- und Kassabörsen mit Aktien, ETFs, Optionsscheinen, Zertifikaten, Futures und Optionen – und außerbörslich mit Devisen (FX) und CFDs.

Die Handelsplattform TraderWorkStation (TWS) ist mit diversen Modulen ausgestattet und adressiert (auch) professionelle Trader. Zu den Markenzeichen von LYNX zählt eine Vielzahl verschiedener Orderarten, die zum Teil durch die Zwischenspeicherung von Kundenaufträgen auf dem hauseigenen Server realisiert werden.

s-broker

s-broker ist der Onlinebroker der Sparkassen und wurde zur Jahrtausendwende als Antwort des öffentlichen Bankensektors auf die boomenden Online Broker entwickelt. Anleger können mit und ohne Konto bei einer Sparkasse ein Online Aktiendepot eröffnen und müssen nur dann pauschale Entgelte entrichten, wenn gar keine Aktivität stattfindet.

s-Broker Webseite

s-broker ist der Broker des Sparkassensektors

Über das Depot des in Wiesbaden ansässigen Brokers können Anleger an fast allen Börsen der Welt handeln. Darüber hinaus ist CFD Trading möglich – mit der Commerzbank als Market Maker. Orders über Xetra werden mit 4,99 EUR + 0,25 %, mindestens jedoch 8,99 EUR und maximal 54,99 EUR zzgl. 0,99 EUR Handelsplatzentgelt und 0,49 EUR Abwicklungspauschale abgerechnet. Im Ausland fällt mit 14,99 EUR allerdings ein deutlich höheres Handelsplatzentgelt an.

s-broker wirbt um besonders aktive Trader: Diese werden abhängig von der Zahl ihrer Transaktionen in ein Rabattprogramm eingestuft, das Preisnachlässe von bis zu 80 % vorsieht – höhere Rabatte für Heavy Trader sind nirgendwo erhältlich.

ING-DiBa

Die ING-DiBa zählt zu den größten deutschen Direktbanken und ermöglicht über ihr „Direkt-Depot“ auch den Aktienhandel Online sowie per Telefon. Depot und zumeist überdurchschnittlich verzinstes Tagesgeldkonto sind kostenlos. Die Ordergebühren fallen mit 0,25% des Ordervolumens (mindestens 9,90 EUR und maximal 59,90 EUR) zzgl. 1,75 EUR Handelsplatzentgelt über Xetra und 12,50 EUR an ausländischen Börsenplätzen konkurrenzfähig aus.

ING-DiBa Webseite

Die ING-DiBa zählt zu den größten deutschen Direktbanken

Die ING-DiBa zählt nach Auffassung der meisten Branchendienste und Fachmagazine auch in anderen Bereichen des Bankgeschäfts zu den preisgünstigsten Anbietern der Branche und kann durch Größenvorteile auch eine für Direktbanken relativ hohe Servicequalität realisieren. Die Bank eignet sich deshalb für Anleger, die einerseits zu niedrigen Kosten Aktien handeln, zugleich aber alle Bankgeschäfte unter einem Dach halten möchten.

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comdirect

Die Commerzbanktochter comdirect ist in allen Produktbereichen des Bankgeschäfts aktiv und ermöglicht Privatkunden unter anderem den Aktienhandel online sowie per Telefon. Die Depotführung ist kostenlos, wenn zugleich ein Girokonto geführt wird oder regelmäßig gehandelt wird.

Comdirect Webseite

Die comdirect ist ein Tochterunternehmen der Commerzbank

Orders im Inland werden 4,90 EUR + 0,25 % (min. 9,90 EUR und max. 59,90 EUR) zzgl. min. 1,50 Xetra-Handelsplatzentgelt abgerechnet. Für Auslandsorders fallen 0,25 % bzw. min. 7,90 EUR und max. 62,90 EUR zzgl. 2,90 EUR Abwicklungsentgelt für Kommissionsgeschäfte an. Aktive Trader erhalten bereits ab 100 Transaktionen einen Rabatt in Höhe von 15 %, der auch auf Sparpläne angewandt wird.

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Aktiendepot Anbieter – die Top 3 im Vergleich

DEGIRO

In der Kategorie der Aktiendepot-Anbieter kann sich der niederländische Broker DEGIRO klar den ersten Platz sichern. Denn kaum ein Konkurrent ist so günstig, wie der Discount-Broker aus dem deutschen Nachbarland. Anleger zahlen beispielsweise für den Handel über Xetra eine Gebühr von 2,00 Euro plus 0,008% vom Handelsvolumen. Wer also 10.000 Euro in die Daimler-Aktie investiert, muss bei DEGIRO mit Kosten von gerade einmal 2,80 Euro rechnen. An den US-Märkten sind Investitionen sogar noch günstiger, zahlen Anleger hier doch gerade einmal 0,50 US-Dollar plus 0,01 US-Dollar pro erworbener Aktie.

Themenicon bonusDEGIRO kann allerdings auch in Sachen Sicherheit überzeugen. Schließlich stammt das Unternehmen aus den Niederlanden, wo die einheitlichen EU-Gesetze für Finanzdienstleister gelten, an die sich auch deutsche Unternehmen halten müssen. Zudem verwahrt der Finanzdienstleister Kundengelder und Unternehmensvermögen strikt voneinander getrennt, wodurch diese in vollständiger Höhe abgesichert sind – das merkte auch die FAZ bei der Gründung des Brokers an. Wer sich für eine Depoteröffnung bei DEGIRO entscheidet, muss lediglich auf Serviceleistungen wie etwa eine Anlageberatung verzichten. Dafür haben Kunden Zugriff auf Börsenplätze in über 20 Nationen und unterschiedlichste Finanzinstrumente wie etwa Aktien, Fonds, ETFs, CFDs, Zertifikate, Optionen oder Futures.

Fazit: DEGIRO bezeichnet sich selbst als günstigsten Broker Europas. Beispielsweise sind Investments über Xetra oder an den US-Märkten schon für unter 2 Euro möglich.

flatex

Das Kulmbacher Unternehmen flatex kann als deutsche Antwort auf DEGIRO bezeichnet werden. Denn auch dieser Broker setzt voll auf möglichst günstige Kosten, für die Anleger auf Anlageberatung verzichten müssen. Dabei bietet flatex grundsätzlich sogenannte Flatrate-Modelle an: Anleger zahlen für Orders unabhängig von der Höhe des Transaktionsvolumens ein fixes Entgelt. Mit deutschen Aktien wird so immer für einen Preis von 5,00 Euro zuzüglich Börsengebühren gehandelt. Das schafft Transparenz und ist vor allem für solche Trader interessant, die mit hohen Volumina traden. Weil flatex keine grundlegende Depotgebühr verlangt, ist die Kontoeröffnung jedoch auch Kleinanlegern zu empfehlen.

Themenicon WissenNeben Aktien werden bei flatex auch Fonds, ETFs, Zertifikate, Optionen, Futures und über ein Partnerunternehmen sogar Festgeld angeboten. Anders als DEGIRO ermöglicht es der deutsche Broker aber auch, ETF-Sparpläne abzuschließen. Bei rund 100 der passiv gemanagten Indexfonds verzichtet flatex sogar vollkommen auf Gebühren für den Abschluss eines solchen Plans. Darüber hinaus ist beim Unternehmen auch für die Sicherheit gesorgt, weil sich flatex einer strikten Kontrolle durch die deutsche BaFin unterziehen muss. Zudem kooperiert der Broker mit der renommierten biw Bank, wo die Depots der Kunden verwahrt werden.

Fazit: Im Vergleich kann sich flatex den zweiten Platz sichern. Auch beim deutschen Broker ist der Handel zu äußerst günstigen Konditionen möglich.

 

OnVista Bank

Die OnVista Bank ist ein deutscher Broker, der seit kurzem zur comdirect und damit der Commerzbank-Gruppe gehört. Besonders ist am Finanzdienstleister, dass er sowohl historisch als auch technisch an das gleichnamige Finanzprotal OnVista gebunden ist. Hier haben Anleger Zugriff auf aktuelle Kursinformationen, Marktkommentare und eine große Community. Schon seit einigen Jahren können Inhaber eines OnVista Bank Depots direkt aus dem Finanzportal heraus Orders aufgeben, was die Effizient beim Trading deutlich steigert.

Themenicon StrategieAls reiner Online-Broker schafft es die OnVista Bank, günstiger zu sein als die stationäre Konkurrenz. Insbesondere Zertifikate werden über die Plattform des Unternehmens gehandelt, in der Kategorie stehen zehntausende Werte zur Verfügung. Beliebt ist das Depot der Bank aber auch deshalb, weil alle ETF-Sparpläne kostenfrei genutzt werden können. Derzeit handelt es sich um rund 100 Indexfonds zur Verfügung, die in diesem Rahmen bespart werden können. Darüber hinaus traden Anleger bei OnVista mit Aktien, klassischen Investmentfonds, Anleihen und Finanzderivaten.

Fazit: Die OnVista Bank ist eng mit dem gleichnamigen Finanzportal verbunden, so dass Trader über das Interface der Plattform direkt Positionen eröffnen können.

Fazit: Online Aktien handeln – aber günstig und mit Qualitätsanspruch

Themenicon uebersichtIm Aktiendepot Test spielen Ordergebühren und pauschale Depotführungsentgelte eine zentrale Rolle – doch ein simpler Kostenvergleich reicht nicht. Erstens unterscheiden sich die effektiven Kosten beträchtlich zwischen den für einen einzelnen Anleger relevanten Börsenplätzen. Zweitens müssen die Besonderheiten der Gebührenmodelle verschiedener Broker berücksichtigt werden – etwa im Hinblick auf Free-Trades und Gebührenrabatte. Dritten sollte das Leistungspaket insgesamt stimmen: Emittentenhandel, Fonds- und Sparplangeschäft muss ein qualifizierter Aktiendepot Vergleich ebenso berücksichtigen wie Möglichkeiten zum CFD- und FX Handel und die Angebote in den Bereichen Software und Ausbildung.

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