Binäre Optionen Erfahrungen 2018: Goldene Regeln für den Umgang

Goldene Regeln - Umgang mit binären OptionenJeder Trader der länger am Markt tätig ist weiß wie hart es ist, seinen Regeln treu zu bleiben und starre Systeme stur zu befolgen. Zu oft übernehmen Hoffnung und Gier Einfluss auf das eigene Handeln. Trading ist in keinster Weise so einfach wie uns die Finanzbranche manchmal weiß machen will. Doch mit Fleiß und Disziplin und natürlich etwas Risikobereitschaft sollte es nach einiger Zeit funktionieren.

Wer diese drei Sachen nicht beherzigt, wird schnell als Zocker enden. Denn der Handel mit Finanzinstrumenten ist ein Geldgeschäft und kein Spiel, Hobby oder gar Zeitvertreib. Sondern ein Geschäft mit hohem Risiko, da unter anderem Banken und andere Insider mitmischen. Dem privaten Händler stehen jedoch nicht immer dieselben Informationen zur Verfügung, wie sie die Big Player untereinander austauschen.

Hinweisbox Binaere Optionen

Doch auch Diese konkurrieren auf den Märkten miteinander, so wie der private Händler mit allen anderen Marktteilnehmern konkurriert. Aufgrund dieser Ungleichverteilung von Informationen sollte jeder Trader von binären Optionen bestimmte Regeln einhalten. Hier eine Zusammenstellung

Inhaltsverzeichnis

  • Verstehe das was Du handelst
  • Beobachte und analysiere den Kurs parallel mit einer anderen und umfangreichen Software bzw. Plattform
  • Entwickle mehrere Strategien und setze sie diszipliniert um
  • Setze nur einen gewissen Teil Deines Kapital ein
  • Fokussiere Dich auf einzelne Märkte
  • Sei diszipliniert in jeder Hinsicht
  • Halte Dich von extrem volatilen Phasen fern
  • Betrachte den Handel als ein Geschäft und nicht als Spiel

Verstehe das was Du handelst

Screen 1

Screen 1 : BD-SWISS

Schon die Investmentlegende Warren Buffet ist immer der Meinung gewesen, man solle sich von Investments fernhalten, die man nicht versteht. Das gilt natürlich auch für das Trading-Produkt binäre Optionen. Jeder Händler sollte genau wissen, was er da eigentlich handelt. Dafür stehen dem Händler oft Bildungs-Angebote des Brokers zur Verfügung. So z.B. auch bei BDSwiss (Screen 1). Der Broker bietet seinen Kunden ein umfangreiches Education-Center (Screen 2) in Form von Videos an.

Screen 2

Screen 2 : Education Center von BD-Swiss

Beobachte und analysiere den Kurs parallel mit einer anderen und umfangreichen Software bzw. Plattform

Der private Händler hat im Vergleich mit den Big Playern weniger interne Informationen über die Märkte. Daher macht er sich oft die technische Analyse zur Nutze. Auch oder gerade Händler von binären Optionen sollten diese ebenso ausführlich machen können. Die Kurse bei den jeweiligen Anbietern sind oft nicht ausreichend um eine Richtung bestimmen zu können. Einer der wenigen Broker, der eine Plattform für die technische Analyse bietet ist StockPair (Screen 3,4).

Screen 3

Screen 3 : Technische Analyse

Screen 4

Screen 4 : Stockpair

Entwickle mehrere Strategien und setze sie diszipliniert um

Warum sind so viele Trader erfolglos, obwohl Ihnen doch so viele Informationen zur Verfügung stehen? Unserer Einschätzung nach liegt es oft an der Tatsache, dass Händler zu oft zwischen Trading-Strategien wechseln, wenn sie nach zwei Fehltrades das Handtuch werfen. Drawdown-Phasen gehören nunmal zu jedem System dazu.

Doch das eigentliche Problem, wie wir glauben, liegt nicht in dem Wechsel an sich, sondern daran, dass Händler irgendwann ihre Strategien nicht mehr auseinander halten können. Regeln für den etwas längerfristigen Handel, z.B. Analysetechniken, werden dann kurzerhand auf den kurzfristigen Handel übertragen. Es ist nicht schlimm mehrere Strategien zu haben, doch bevor man einen Trade eingeht, sollte man wissen, welche derjenigen man denn jetzt eigentlich handelt.

Setze nur einen gewissen Teil Deines Kapital ein

Die meisten Broker verlangen für den Einstieg zum Handel mit binären Optionen kein großes Kapital. Der Handel kann schon in vielen Fällen mit der Einzahlung von 100€ oder in einer vergleichbaren Währung beginnen. Das verleitet Händler dazu, die gesamte Summe einzusetzen, da es sich ja nicht um verhältnismäßig viel Geld handelt. Doch eine der goldenen Regeln im Trading besagt, man solle nie mehr als 5% des vorhandenen Kapitals einsetzen. Bei einer Einzahlung von 500€ wäre der Einsatz somit nur in Höhe von 25€ notwendig. So sichert sich der Trader gegen den Totalverlust ab. Gleichzeitig hält er so seine Emotionen im Zaum, denn ein Verlust von 5% ist hinnehmbar, ein Verlust von 100% eben nicht. Nach zwei Verlusten in Höhe von 100% ist der Händler raus aus dem Spiel, so viel ist sicher.

Fokussiere Dich auf einzelne Märkte

Die Märkte bieten täglich Trading-Chancen. Doch die Anzahl der vielen Märkte von Aktien über Devisen zu Rohstoffen, verleitet ebenso zum unüberlegten Handel. Der Händler hat dann das Gefühl überall Chancen zu wittern. Wenn sich der Händler nur auf einige wenige Märkte fokussiert, z.B. Devisen, kann er seine Handelsfrequenz nur auf wichtige Setups oder Muster reduzieren und so die Wahrscheinlichkeit auf zuverlässige Gewinne sichern. Außerdem lernt er so im Laufe der Zeit mehr über die Dynamik bzw. Volatilität und Reaktionen des Marktes bezüglich gewisser Ereignisse wie beispielsweise Markteröffnung oder die Veröffentlichung von Wirtschaftsindikatoren. Er macht sich sozusagen zum Spezialisten für diesen Markt.

Sei diszipliniert in jeder Hinsicht

Händler ob von binären Optionen oder anderen Produkten, müssen lernen diszipliniert zu sein. Emotionen sind des Traders größter Feind. Gier und Verlustangst geben sich die Klinke in die Hand. Viele Trader machen nach einer Gewinnserie solange weiter, bis sie wieder Verluste einfahren. Sie erhöhen leichtsinnig die Einsätze über die 5% Regel und verlieren mit ein bis zwei Trades wieder das was sie sich mit 5 Trades hart erarbeitet haben. Danach sind sie so demoralisiert von der Angst weitere Verluste zu erleiden, dass sie nicht mehr richtige Entscheidungen treffen können. Auch hier ist der Händler ziemlich schnell raus aus dem Spiel. Um Disziplin zu erlernen hilft oft ein akribisches Festhalten von eingegangenen Trades in Form eines Tagebuches.

Halte Dich von extrem volatilen Phasen fern

Unser Computerzeitalter hat unlängst die Finanzbranche erreicht. Der Handel wird in fast allen Märkten zu fast einem Anteil von 40% durch algorithmische Systeme beeinflusst. Diese Algorithmen handeln jedoch weniger aufgrund technischer oder fundamentaler Bewertung, sondern machen sich die Schnelligkeit zu nutze, um den menschlichen Händlern die besseren Preise vor der Nase wegzuschnappen. Diese Algorithmen sind vor allem dann am aktivsten wenn Wirtschaftsindikatoren oder geldpolitische Maßnahmen veröffentlicht werden. Sie sind jedoch nur wenige Sekunden im Markt uns sorgen so für Verwerfungen und extreme Volatilitäten.

Es ist an sich keine schlechte Strategie Ereignisse auch als menschlicher Trader zu nutzen. Jedoch sollte man stets eine gewisse Weile abwarten, bis der Markt die richtige Richtung eingeschlagen hat.

Betrachte den Handel als ein Geschäft und nicht als Spiel

Ein Spieler braucht oft nicht viel mehr zu tun, als einen Einsatz zu tätigen und darauf zu warten ob er gewinnt oder verliert. Trading hat viel mit Vorbereitung und Analyse zu tun, also harter Arbeit. Niemand möchte umsonst arbeiten. Warum also durch emotionale Ausbrüche diese Arbeit zu Nichte machen?

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de
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