Lukrative Forex Paare 2018: Welche Investments zahlen sich aus?

Beim Forex-Handel spekulieren die Anleger auf die Wertentwicklung von Währungen. Dabei werden immer zwei verschiedene Währungen zu einem Paar zusammengefasst, so dass die Entwicklung der einen Währung in Abhängigkeit zur anderen Währung beurteilt werden kann. Bei einigen Brokern können nur die sogenannten Majors gehandelt werden, zu welchen unter anderem die FX-Paare EUR/USD, GBP/USD und USD/JPY gehören. Bei anderen Anbietern kann der Kunde dagegen auch auf die sogenannten exotischen Währungspaare spekulieren. Aber welche Währungspaare versprechen die besten Renditechancen? Diese und weitere Fragen werden wir im folgenden Ratgeber beantworten.

  • Nicht jedes Währungspaar kann bei allen Brokern gehandelt werden.
  • Die Handelsgebühren sind bei den Majors häufig geringer als bei den Minors.
  • Durch die höhere Varianz sind bei exotischen FX-Paaren meist höhere Erträge aber auch höhere Verlust möglich.
  • Eine allgemein gültige „beste“ Handelsstrategie gibt es nicht.

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Inhaltsverzeichnis

  • Handelsgebühren fallen bei Majors und Minors unterschiedlich aus
  • Risikomanagement: Bei jedem FX-Handelspaar wichtig
  • Der Hebel: Wenig Geld einzahlen, viel Geld bewegen
  • So finden Sie den richtigen Broker
  • Fazit: Die Wahl der FX-Paare ist eine individuelle Entscheidung.

Handelsgebühren fallen bei Majors und Minors unterschiedlich aus

Nicht nur beim Forex Broker Vergleich lassen sich Kostenunterschiede feststellen. Auch beim selben Broker fallen die Handelsgebühren unterschiedlich hoch aus, je nachdem, welches Währungspaar gehandelt wird.

Werden die Gebühren in Form von Spreads berechnet, so sind diese in der Regel bei den Majors am niedrigsten. So können beispielsweise die Währungspaare EUR/USD und GBP/USD bei einigen Anbietern bereits ab 0 Pips gehandelt werden. Bei den Minors dagegen sind die Spreads deutlich größer, und bei den besonders selten gehandelten Paaren kann es zu teilweise hohen Handelskosten kommen. Auch bei den immer beliebteren Kryptowährungen liegen die Spreads auf Grund der starken Varianz relativ hoch.

Bei der Planung der Handelsstrategie sollten die mit dem Trading verbundenen Kosten stets berücksichtigt werden. Dass die Hauptwährungspaare günstiger gehandelt werden können bedeutet jedoch nicht, dass sie die Anleger grundsätzlich auf diese beschränken sollten. Es muss lediglich bedacht werden, dass bei einer Investition in ein exotisches Währungspaar für einen erfolgreichen Trade im Endeffekt mehr Gewinn erzielt werden muss, da die höheren Gebühren hierdurch ausgeglichen werden müssen. Daher sollte nur dann mit diesen Forex-Paaren gehandelt werden, wenn sich der Anleger dadurch deutlich höhere Renditechancen verspricht. Dies kann unter bestimmten Gegebenheiten durchaus der Fall sein, denn durch die größere Varianz kann es bei diesen FX-Paaren zu deutlich größeren Kursveränderungen in kurzer Zeit kommen.

Zahlreiche Forex-Paare finden Interessierte bei XTB

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Kryptowährungen: Die „besonderen“ FX-Handelspaare

Kryptowährungen sind digitale Währungen, deren Wert sich ausschließlich aus Angebot und Nachfrage ergibt. Im Gegensatz zu den anderen bei Brokern handelbaren Währungen werden sie nicht von Banken reguliert. Dadurch sind sie unabhängig und gelten auf Grund ihrer dezentralen Verwaltung als fälschungssicher. Allerdings weisen Kryptowährungen auch eine besonders hohe Varianz auf, was sie als spekulative Anlageform interessant macht.

Der Bitcoin war im Jahr 2009 die erste Kryptowährung, es folgten zahlreiche weitere. Bei einigen Brokern können heute 20 oder mehr Kryptowährungen gehandelt werden. Bei den meisten Anbietern sind jedoch nur die Kryptowährungen mit der größten Marktkapitalisierung verfügbar:

Die Kryptowährungen können meist gegen den US-Dollar oder den Euro gehandelt werden. Einige Broker bieten auch Währungspaare an, welche aus zwei Kryptowährungen bestehen, wobei meist der Bitcoin als größte Kryptowährung beteiligt ist.

Viele Trader versprechen sich vom Handel mit Kryptowährungen schnelle Erträge, da zum Teil starke Schwankungen vorhanden sind und eine Vervielfachung des Wertes einer Währung regelmäßig stattfinden kann. Allerdings sollte auch das entsprechend höhere Risiko beim Handel mit Kryptowährungen berücksichtigt werden. Entwickelt sich der Handelskurs nicht wie vom Anleger vorhergesagt, sondern vollzieht eine starke Bewegung in die entgegengesetzte Richtung, so müssen hohe Verluste hingenommen werden. Um dieses Risiko zu reduzieren, können Kryptowährungen mit einem deutlich geringeren Hebel gehandelt werden als die regulären Währungspaare.

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Risikomanagement: Bei jedem FX-Handelspaar wichtig

Der Forexhandel ist eine hochspekulative Form der Kapitalanlage. Trotz umfangreicher Analysemöglichkeiten lässt sich der Verlauf der Handelskurse niemals genau vorhersagen. Zu viele unberechenbare Faktoren können dafür sorgen, dass der Kurs anders verläuft als vom Trader vorhergesagt. In diesen Situationen treten dann Verluste ein, welche sich durch die Verwendung von Hebeln noch vervielfachen können.

Aus diesem Grund ist es wichtig, ein gutes Risikomanagement zu befolgen, da andernfalls bereits einzelne Fehlentscheidungen zum Verlust des gesamten Handelskapitals führen können. Gibt es bei dem gewählten Broker eine Nachschusspflicht, so kann der Verlust sogar noch darüber hinausgehen und auch das Privatvermögen des Traders betreffen. Im schlimmsten Fall verliert dieser so ein Vielfaches des ursprünglich eingesetzten Betrags und muss Privatinsolvenz anmelden.

Daher sollte für jeden einzelnen Trade immer nur ein kleiner Teil des Gesamtkapitals eingesetzt werden. Durch die sogenannte Stop-Loss-Order kann der User bereits bei der Platzierung seines Trades dafür sorgen, dass dieser bei einem bestimmten Verlust automatisch zum nächstmöglichen Zeitpunkt geschlossen wird. Da das Stop Loss in besonders volatilen Phasen nicht immer zuverlässig greifen kann, bieten einige Broker ein sogenanntes garantiertes Stop Loss an. Hier kann der Kunde dann nicht mehr Geld als von ihm bei Orderaufgabe festgelegt wurde verlieren.

Generell sollte das für den FX-Handel genutzte Geld immer als Risikokapital betrachtet werden. Anleger sollten ausschließlich so viel einsetzen, wie sie ohne Probleme entbehren können. Auch mittel- oder langfristig anderweitig eingeplante Beträge sollten nicht für den Handel mit Währungen verwendet werden.

Das XTB Demokonto eignet sich für den FX-Handel Start

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Breit aufgestellte Handelsstrategie oder Spezialisierung auf wenige Paare?

Neben der Entscheidung für bestimmte Basiswerte müssen sich Anleger auch die Frage stellen, mit wie vielen FX-Paaren sie handeln möchten. Sowohl eine intensive Spezialisierung als auch eine breit gefächerte Aufstellung kann Vor- und Nachteile haben:

  • Eine breitere Streuung senkt das Gesamtrisiko, da einzelne Verluste häufig durch Gewinne an anderer Stelle kompensiert werden können. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die gewählten Währungspaare voneinander möglichst unabhängig sind.
  • Durch eine breit aufgestellte Handelsstrategie lassen sich mehr vielversprechende Handelsmöglichkeiten finden. Ist bei einzelnen Währungspaaren eine Investition aktuell nicht sinnvoll, so kann der Trader einfach auf andere Basiswerte ausweichen.
  • Durch eine Spezialisierung kann der Trader mehr Wissen bezüglich einzelner Währungen erwerben und dieses entsprechend anwenden, um möglichst gute Handelsentscheidungen zu treffen. Dies gilt insbesondere für Handelsstrategien, welche auf Marktanalysen und Newstrading basieren.
  • Spezialisierte Trader können vor allem bei den Minors durch eine gute Kenntnis der Marktlage Handelschancen erkennen, welche durch eine ausschließlich technische Analyse nicht zu identifizieren wären.

Mit wie vielen Währungspaaren sich ein Trader auseinandersetzen möchte, muss er selber individuell entscheiden. Dabei spielen sowohl persönliche Vorlieben als auch die zur Verfügung stehende Zeit und vorhandene Vorkenntnisse eine Rolle.

Durch automatisiertes Trading lassen sich deutlich mehr Handelskurse scannen, als dies manuell möglich wäre. Daher werden hier häufig breiter aufgestellte Strategien verwendet. Dabei sollte aber beachtet werden, dass nicht jeder Expert Advisor auch für jedes FX-Paar geeignet ist.

Der Hebel: Wenig Geld einzahlen, viel Geld bewegen

FX-Handelspaare werden in der Regel gehebelt getradet. Dadurch können die Anleger deutlich mehr Geld investieren, als sie eigentlich auf ihr Handelskonto eingezahlt haben. Bei den Majors werden bei einigen Brokern Hebel von 1:30 angeboten. Dies bedeutet, dass lediglich ein geringer Betrag als sogenannte Margin hinterlegt werden muss, um vergleichsweise viel Geld am Finanzmarkt zu bewegen. Dadurch können auch bereits durch geringe Kursveränderungen nennenswerte Erträge erzielt werden. Allerdings fallen bei ungünstigen Entwicklungen auch die Verluste entsprechend hoch aus.

Für Einsteiger wird empfohlen, zunächst nicht den maximal verfügbaren Hebel auszunutzen, sondern erst nur mit geringen Hebeln zu handeln. Mit steigender Erfahrung kann dann auch der Hebel erhöht werden. Professionelle Trader profitieren von hohen Hebeln, da sie so mehr Geld beim Handel einsetzen können.

Der maximale Hebel ist nicht für alle angebotenen Währungspaare gleich. Je nach zu erwartender Varianz fällt er höher oder niedriger aus. Majors wie das FX-Handelspaar EUR/USD können mit vergleichsweise hohen Hebeln gehandelt werden. Bei exotischen Währungspaaren sind dagegen meist nur deutlich reduzierte Hebel verfügbar. Kryptowährungen können auf Grund der hohen Varianz nur mit einem Hebel von maximal 1:2 oder sogar ganz ohne Hebel gehandelt werden.

Reicht die vom Trader hinterlegte Margin nicht mehr aus, um die Position zu finanzieren, so wird sie in der Regel automatisch geschlossen, um negative Kontostände zu vermeiden. In besonders volatilen Phasen kann es aber dazu kommen, dass dies nicht möglich ist. Daher ist es sinnvoll, einen Broker zu wählen, welcher auf eine Nachschusspflicht verzichtet.

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Automatisiertes Trading: Prinzipiell mit allen FX-Paaren möglich

Immer mehr Trader analysieren die Handelskurse nicht mehr manuell, sondern überlassen dies automatisierten Handelssystemen, welche auf vielversprechende Handelsmöglichkeiten hinweisen oder die entsprechenden Trades direkt ausführen können.

Am bekanntesten sind die sogenannten Expert Advisors, welche mit der weit verbreiteten Handelsplattform MetaTrader genutzt werden können. Anleger können entweder vorgefertigte Expert Advisors nutzen und so die gängigsten Handelsstrategien automatisch anwenden oder selber eigene Handelssysteme erstellen. Diese können dann mit einem sogenannten Backtest auf ihre Effektivität überprüft werden, bei welchem der Algorithmus hypothetisch auf die Kursverläufe der Vergangenheit angewendet wird. Dies sagt zwar noch nichts über einen möglichen Erfolg oder Misserfolg des Expert Advisors in der Zukunft aus, ist aber für erste Prognosen und das Erkennen von Fehlern hilfreich.

Generell lassen sich Expert Advisors auf alle Währungspaare anwenden. Allerdings raten wir zu einem gesonderten Test für jedes Währungspaar, bevor ein Expert Advisor für dieses in der Praxis zum Einsatz kommt. Da sich die Charakteristika der einzelnen Basiswerte unterscheiden kann es nämlich sein, dass ein Expert Advisor nur für bestimmte FX-Paare geeignet ist. Um sich dies zu verdeutlichen, können Sie den Kursverlauf der Währungspaare EUR/USD und BTC/USD miteinander vergleichen. Hier werden auf den ersten Blich erhebliche Unterschiede deutlich. Während das erstgenannte Paar relativ konstant um einen bestimmten Mittelwert pendelt, kann sich der Kurs beim zweiten Paar auch dauerhaft deutlich in eine Richtung verschieben. Auch die Varianz fällt unterschiedlich stark aus, weswegen ein Expert Advisor entsprechend angepasst werden müsste.

XTB hat einiges für FX-Trader zu bieten

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So finden Sie den richtigen Broker

Nicht jeder Broker bietet die selben Währungspaare an. Während die klassischen Majors im Prinzip überall gehandelt werden können, wird es bei den Exoten deutlich schwieriger, einen Anbieter zu finden, bei welchem die gewünschten Paare getradet werden können.

Möchte ein Anleger sich auf den Handel mit selteneren FX-Paaren spezialisieren, so muss er daher bei der Suche nach einem passenden Broker besonders sorgfältig vorgehen. Neben dem Handelsangebot spielen natürlich auch weitere Faktoren eine Rolle:

  • Handelsgebühren: Was kostet das Trading mit den gewünschten Währungspaaren?
  • Handelsplattform: Welche Software kann für den Handel verwendet werden? Ist automatisiertes Trading möglich?
  • Kundenservice: Haben die Kunden bei Fragen oder Problemen einen kompetenten Ansprechpartner? Kann dieser auf Deutsch kontaktiert werden?
  • Sicherheit: Gilt der Broker als seriös und wird von einer anerkannten Aufsichtsbehörde reguliert?
  • Mindesteinzahlung: Wie viel Geld müssen Kleinanleger zu Beginn mindestens investieren?

Wir haben in unseren Reviews verschiedene Broker getestet und dabei natürlich auch einen Blick auf das Handelsangebot geworfen. So möchten wir unsere Leser bei der Suche nach dem für sie am besten geeigneten Anbieter unterstützen.

Bei vielen Brokern kann das Trading mit einem Demokonto unverbindlich getestet werden. So können sich potentielle Neukunden ohne Kontoeröffnung einen realistischen Eindruck verschaffen und sich ausführlich mit dem Handelsangebot, den Gebühren und den verschiedenen Möglichkeiten beim dem Broker auseinandersetzen.

Fazit: Die Wahl der FX-Paare ist eine individuelle Entscheidung.

Je nach Broker haben die Anleger bei den Forex-Paaren eine mehr oder weniger große Auswahl. Neben den bei allen Anbietern handelbaren Majors können bei vielen Brokern auch Minors, Exoten und Kryptowährungen gehandelt werden.

Für welche Basiswerte sich ein Anleger entscheiden sollte, hängt unter anderem von seinem Vorwissen, von seiner Risikobereitschaft und von seinen individuellen Vorlieben ab. Während die Kursschwankungen bei den Majors meist verhältnismäßig gering ausfallen, sind bei Exoten und Kryptowährungen große Kursveränderungen und -sprünge möglich. Dafür können diese Basiswerte in der Regel nicht mit so hohen Hebeln gehandelt werden, wie die stabileren Majors.

Auch beim automatisierten Handel sollte darauf geachtet werden, für welche FX-Paare das gewählte Handelssystem geeignet ist. Hier spielt unter anderem die übliche Varianz des Basiswertes eine wichtige Rolle. Daher wird davon abgeraten, bei einzelnen Basiswerten angewendete automatisierte Strategien ohne vorherigen Backtest auf andere Währungspaare zu übertragen.

Beim sogenannten Newstrading wird auf aktuelle Nachrichten aus Wirtschaft und Politik reagiert. Auch hier ergeben sich mehr Handelsmöglichkeiten, wenn der Trader sich nicht auf wenige Währungspaare beschränkt. Allerdings kann es auch hilfreich sein, über ein umfangreiches Fachwissen über einzelne Währungen zu verfügen.

Letztendlich liegt die Entscheidung für oder gegen bestimmte Währungspaare beim Anleger selber. Verschiedene Strategien lassen sich mit einem Demokonto ohne finanzielles Risiko testen. So können sich die User auch mit den charakteristischen Eigenschaften bestimmter FX-Paare vertraut machen.

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