Der Weg zum erfolgreichen Forex-Trader

Viele Anleger träumen davon, vom Handel mit Währungspaaren leben zu können und so unabhängig von Arbeitgebern oder festen Arbeitszeiten zu sein. Sogar der Ort des Arbeitsplatzes spielt keine Rolle mehr, denn für das Trading bei einem Online-Broker wird lediglich ein Computer mit einer stabilen Internetverbindung benötigt. Sogar per App ist der Handel möglich. Allerdings gibt es beim Trading keine Garantie auf Gewinne. Die Kursverläufe lassen sich anhand verschiedener Parameter zwar ausführlich analysieren, dennoch spielen auch viele unberechenbare Faktoren eine wesentliche Rolle. Wir zeigen im folgenden Artikel, wie das Trading erlernt werden kann und welche Risiken dabei nicht vernachlässigt werden sollten.

  • Der Forexhandel ist von Montag bis Freitag durchgängig möglich.
  • Durch die Varianz müssen auch professionelle Trader zum Teil hohe Verluste hinnehmen.
  • Ein gutes Risikomanagement ist für ein langfristig orientiertes Trading unerlässlich.
  • Das Trading erfolgt außerhalb der Börse über einen Online-Broker.

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Inhaltsverzeichnis

  • Nicht von falschen Vorstellungen blenden lassen
  • Gute Trader haben niemals ausgelernt
  • Der richtige Anbieter: Welchen Einfluss der Broker auf den Erfolg hat
  • Fazit: Ernsthaftes Trading ist mit harter Arbeit verbunden

Nicht von falschen Vorstellungen blenden lassen

Es klingt verlockend: Einfach die Handelskurse verfolgen und korrekt analysieren, zum richtigen Zeitpunkt Trades platzieren und damit ohne großen Aufwand viel Geld verdienen. Aber auch wenn einige unseriöse Beiträge im Internet genau das versprechen: So einfach ist es nicht. Erfolgreiche Trader investieren viel Zeit und Arbeit in den Handel und verfügen über ein umfangreiches Fachwissen, welches sie sich mit großem Engagement angeeignet haben.

Und trotz der guten Voraussetzungen müssen auch die erfolgreichsten Trader immer wieder Rückschläge hinnehmen, denn auch wer gute Handelsentscheidungen trifft erzielt dadurch keinen garantierten Gewinn. Die Kursverläufe unterliegen verschiedenen Einflüssen, welche größtenteils nicht vorhersehbar sind. Daher ist es für ein erfolgreiches Handeln erforderlich, dass die Trader nicht von den Gewinnen abhängig sind, sondern genügend Geld zur Verfügung haben, um ihren Lebensunterhalt auch ohne Handelserfolge finanzieren zu können.

Um wirklich vom Trading leben zu können, sollten daher größere Rücklagen vorhanden sein, auf welche jederzeit zurückgegriffen werden kann. Der Handel selber dient dann nur noch dazu, diese Rücklagen aufzustocken, wenn mit dem Handelskapital Gewinne erzielt werden sollten. Die ebenfalls auftretenden Verluste bedrohen so nicht die Existenz, sondern können vom Anleger hingenommen werden.

Auf Grund der beschriebenen Umstände ist es also nicht sinnvoll, heute direkt den Job zu kündigen, um Trader zu werden. Es sollte immer nur das Geld beim Handel eingesetzt werden, welches problemlos entbehrt werden kann und nicht für anderweitige Ausgaben benötigt wird.

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Richtige Entscheidungen sind wichtiger als kurzfristige Gewinne

Unerfahrene Anleger glauben nach einem Gewinn häufig, alles richtig gemacht zu haben, während sie einen Verlust auf eine Fehlentscheidung zurückführen. Professionelle FX-Händler hinterfragen dagegen nicht das Ergebnis ihres Trades, sondern ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben.

Der Unterschied ist für Einsteiger nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, wird aber verständlich, wenn man das Prinzip hinter dem Trading versteht.

  • Auch der erfolgreichste FX-Trader kann nicht bei jedem Trade einen Profit erwirtschaften. Ein nicht unerheblicher Teil der Handelsentscheidungen führt auf Grund der Varianz zu einem negativen Ergebnis.
  • Ziel eines professionellen Traders ist es daher nicht, alle Positionen mit einem Gewinn zu schließen, sondern langfristig mehr Gewinne als Verluste zu machen.
  • Hierfür zählt beim einzelnen Trade nicht das tatsächliche Ergebnis, sondern der Erwartungswert der Entscheidung. Handelte es sich rein statistisch betrachtet um eine sinnvolle Investition, so war die Entscheidung auch dann richtig, wenn dabei letztendlich ein Verlust gemacht wurde.

Mathematisch betrachtet nährt sich nach dem „Gesetz der großen Zahlen“ das tatsächliche Handelsergebnis immer mehr dem statistischen Erwartungswert an, je mehr einzelne Trades getätigt werden. Daher ist die Aufteilung des Gesamtkapitals in viele kleine Einzeltrades auch ein wesentlicher Teil des Risikomanagements. Wer dagegen einen zu hohen Teil der Gesamtsumme in eine einzelne Position investiert, ist in hohem Maße vom Glück abhängig, was langfristig meist zum Verlust des gesamten Guthabens führt. 

Gute Trader haben niemals ausgelernt

Viele Broker bieten einen Bildungsbereich an, in welchem Einsteiger die Grundlagen des FX-Tradings erlernen können. Auf für fortgeschrittene Trader wird oftmals Bildungsmaterial geboten. Besonders beliebt sind Webinare, welche in der Regel von erfolgreichen Tradern und Finanzexperten geleitet werden. Hier werden unterschiedliche Wissensbereiche behandelt und auch auf aktuelle Themen wird häufig eingegangen.

Gute Trader wissen, dass sie niemals alles über den FX-Handel wissen, selbst wenn sie etliche Bücher gelesen, an Webinaren teilgenommen und Seminare besucht haben. Es werden immer wieder neue Handelsstrategien entwickelt und auch die technischen Voraussetzungen verändern sich laufend.

Daher gehen professionelle Trader nicht davon aus, alles über den Handel zu wissen, sondern planen regelmäßig Zeit für die Weiterbildung in ihren Tagesablauf ein. So bleiben sie auf dem neuesten Stand und können entsprechend reagieren, wenn veränderte Bedingungen neue Anforderungen an die Anleger stellen.

Auch die Auseinandersetzung mit der aktuellen Marktsituation so wie der politischen Lage ist hilfreich, um gute Handelsentscheidungen treffen zu können. Zwar wird bei der technischen Analyse davon ausgegangen, dass sämtliche Informationen bereits im Kursverlauf enthalten sind, dennoch stehen den Tradern durch die Kenntnis der aktuellen Gesamtsituation zusätzliche Informationen zur Verfügung, welche in die Handelsentscheidungen mit einbezogen werden können. Daher investieren die meisten Trader vor dem eigentlichen Handel zunächst Zeit in das Lesen aktueller News und der Analysen führender Experten. In unserem Broker-Vergleich konnten wir feststellen, dass viele Broker ihre Kunden bei diesem Vorgehen unterstützen, indem sie diesen neuesten Nachrichten aus der Wirtschaft per Live-Stream zur Verfügung stellen.

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Risikomanagement: Die wichtigsten Regeln für Trader

Wie bereits erwähnt kann auch der beste Händler nicht mit jeder Position einen Gewinn verbuchen. Daher ist es wichtig, dass Verluste von vornherein einkalkuliert werden und keine allzu große Auswirkung auf das Gesamtkapital haben. Dieses wird erreicht, indem immer nur ein kleiner Teil des Handelsguthabens in die einzelne Position investiert wird. Durch ein Stop Loss kann der Trader im Normalfall dafür sorgen, dass die Position bei einem Verlust in einer bestimmten Höhe automatisch geschlossen wird. In Extremfällen kann es aber sein, dass das Stop Loss nicht greifen kann, da die Position mit einiger Verzögerung erst zu einem deutlich schlechteren Kurs geschlossen werden kann. Hier kann ein sogenanntes „garantiertes Stop Loss“ für Sicherheit sorgen. Eine andere Möglichkeit ist es, nur den Teil des Gesamtkapitals auf dem Handelskonto zu verwalten, welcher ohne große Auswirkungen verloren gehen darf. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass eine Nachschusspflicht in den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Brokers ausgeschlossen wird, da die Verluste ansonsten das Kontoguthaben übersteigen könnten.

  • Einige Broker bieten auch verschiedene Risikomanagement-Funktionen an, mit welchen ein Teil das Guthabens ebenfalls sicher geschützt werden kann.
  • Zu einem guten Risikomanagement gehört auch, dass immer nur das Geld als Handelskapital betrachtet wird, welches nicht anderweitig benötigt wird. Ausgaben werden stets auch dem Privatvermögen gezahlt und sind vom Handelskapital unabhängig.
  • Wie genau ein guter Risikomanagement-Plan aussieht, hängt von der individuellen Situation des Traders ab. Generell kann aber gesagt werden: Je geringer die Einzelinvestition im Vergleich zum Gesamtguthaben ist, desto geringer wird auch das Risiko.

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Trading-Psychologie: Emotionale Stabilität ist wichtig

Die psychologischen Aspekte sind beim Forex-Handel nicht zu vernachlässigen, denn immerhin geht es teilweise um viel Geld, und Verluste sind an der Tagesordnung. Daher benötigen erfolgreiche Trader eine stabile Persönlichkeitsstruktur und sollten sich über bestimmte psychologische Prozesse im Klaren sein, um diese rechtzeitig erkennen und gegebenenfalls gegensteuern zu können. Nicht umsonst werden die folgenden Punkte immer wieder in der Trading-Literatur und in Live-Veranstaltungen thematisiert:

  • Gewinne beruhen nicht immer auf richtigen Entscheidungen, genauso wie Verluste nicht immer auf falschen Entscheidungen beruhen. Wichtiger als das tatsächliche Einzelergebnis ist der Erwartungswert.
  • Das Risikomanagement sollte konsequent eingehalten werden. Nach einer verlustreichen Phase kann das bedeuten, dass die Investitionen pro einzelner Position reduziert werden müssen.
  • Handelsentscheidungen sollten rational auf der Basis der zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Kommen Emotionen ins Spiel, so sollte eine Trading-Pause eingelegt und erst wieder fortgefahren werden, wenn diese die Entscheidungsfindung nicht mehr beeinflussen.
  • Es sollte immer nur Geld investiert werden, dessen Verlust problemlos verkraftet werden kann. So wird vermieden, dass durch die ständig vorhandene Varianz eine emotionale Belastung eintritt.
  • In guten Phasen sollte stets bedacht werden, dass auch diese auf Varianz beruhen können. Viele Einsteiger neigen dazu, sich während einer solchen Phase zu viel zuzutrauen und dadurch unnötig hohe Risiken einzugehen.

Setzt sich ein Trader vor der Aufnahme von Handelsaktivitäten intensiv mit der Trading-Psychologie auseinander, so können bestimmte Fehler von vornherein vermieden werden. Entscheidungen sollten beim Handel immer rational und nicht emotional getroffen werden. 

Automatisiertes Trading bedeutet nicht, dass Trader keine Entscheidungen treffen müssen

Das automatisierte Trading gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch automatisierte Handelssysteme lassen sich die Kursverläufe mehrerer Basiswerte gleichzeitig auf vielversprechende Handelsmöglichkeiten scannen. Bei Bedarf kann der entsprechende Trade dann auch direkt automatisch platziert werden.

Für den professionellen Trader liegt der Vorteil des automatisierten Handels vor allem darin, dass er deutlich mehr Kursverläufe gleichzeitig analysieren kann, als dies manuell möglich wäre. Es ist außerdem nicht mehr erforderlich, dass der Trader durchgehend am Computer sitzt. Durch sogenannte Virtual Private Server (VPS) ist es noch nicht einmal mehr erforderlich, dass der User online ist.

Dennoch bedeuten diese Vorteile nicht, dass jeder Nutzer durch automatisierte Handelssysteme automatisch einen Gewinn erwirtschaften kann. Zwar müssen die Algorithmen nicht unbedingt selber erstellt werden, sondern können auch kostenlos oder gegen eine Gebühr bei verschiedenen Anbietern erworben werden. Der Trader muss aber dennoch selber entscheiden, wann und bei welchem Basiswert er ein automatisiertes Handelssystem anwendet. Hier muss der User abwägen, ob ein positiver Erwartungswert angenommen werden kann. Nur weil ein Handelssystem in der Vergangenheit erfolgreich war, muss dies nicht auch in der Zukunft der Fall sein. Geänderte Voraussetzungen wie zum Beispiel besondere Marktsituationen können eine Anpassung der Algorithmen erforderlich machen, da sonst der positive Erwartungswert nicht mehr gegeben ist. 

So sieht die Webseite von XTB aus

XTB hält einiges für Trader bereit

Der richtige Anbieter: Welchen Einfluss der Broker auf den Erfolg hat

Einen entscheidenden Einfluss auf die Handelsbilanz können Trader bereits bei der Wahl ihres Brokers nehmen. Dabei spielen vor allem die Handelskosten eine Rolle, da diese sich direkt auf das Endergebnis auswirken. Unabhängig davon, ob beim Trading Gewinne oder Verluste erwirtschaftet werden, müssen zusätzlich Gebühren gezahlt werden. Je geringer diese ausfallen, desto mehr Geld bleibt am Ende für den Trader übrig.

Neben den Handelsgebühren sollten die Anleger vor der Registrierung bei einem Broker auch die folgenden weiteren Fragen klären:

  • Steht eine Handelsplattform zur Verfügung, mit welcher ich meine gewählte Strategie komfortabel und effektiv umsetzen kann?
  • Welche Zusatzleistungen wie zum Beispiel aktuelle News, Expertenanalysen oder Bildungsmaterialien bietet der Broker?
  • Kann ich mich bei Fragen oder Problemen an einen kompetenten Kundenservice wenden, und ist dies auch auf Deutsch möglich?
  • Gilt der Broker als seriös und wird von einer EU-Behörde reguliert?

Mit unseren Reviews möchten wir unsere Leser bei einem ausführlichen Broker-Vergleich unterstützen. Bevor eine Kontoeröffnung bei einem Anbieter stattfindet, sollten die Kosten verglichen werden, welche bei der Umsetzung der geplanten Handelsstrategie bei den unterschiedlichen Anbietern entstehen würden. Sind sich Trader nicht sicher, für welchen Broker sie sich entscheiden sollen, so kann bei den meisten Anbietern auch zunächst ein kostenloses Demokonto eröffnet werden. Hierfür ist meist keine vollständige Registrierung erforderlich. Mit dem vom Broker zur Verfügung gestellten virtuellen Guthaben können die Handelsfunktionen und die Konditionen ausführlich getestet werden.

Fazit: Ernsthaftes Trading ist mit harter Arbeit verbunden

Wer langfristig erfolgreich mit Forex-Paaren handeln möchte, muss zunächst viel Zeit und Energie investieren. Dies fängt mit der Aneignung des benötigten Wissens an, was zum Teil beim Broker selber möglich ist.

Auch der Vergleich verschiedener Broker sollte nicht vernachlässigt werden, denn nicht bei allen kann die geplante Strategie gleich gut umgesetzt werden und auch bei den Handelskosten gibt es deutliche Unterschiede.

Dennoch gibt es auch für Anleger mit dem entsprechenden Trading-Wissen keine Erfolgsgarantie. Die Handelskurse unterliegen erheblichen Schwankungen, welche sich nicht durch technische Analysen oder andere Verfahren berechnen lassen. Diese Varianz führt dazu, dass es immer wieder auch verlustreiche Phasen geben wird. Um in solchen Phasen nicht das komplette Handelsguthaben zu verlieren, ist ein durchdachtes Risikomanagement erforderlich, welches dann auch konsequent eingehalten werden sollte.

Um stets rationale Entscheidungen treffen zu können, sollten sich Anleger über die beim Trading ablaufenden psychischen Prozesse im Klaren sein und unerwünschte Verhaltensmuster bei sich selber schnell erkennen können.

Auf Grund des hohen Risikos sollte unter keinen Umständen Geld zum Handel verwendet werden, welches noch anderweitig benötigt wird. Das komplette Handelsguthaben ist Risikokapital, welches im schlimmsten Fall vollständig verloren gehen kann. Dessen sind sich professionelle Trader bewusst und finanzieren daher ihren Lebensunterhalt nicht direkt vom Handelskapital.

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