Handel von binären Optionen in 3 Schritten – Trading-Tipps für 2018

Binäre Optionen handeln in 3 SchrittenViele fragen sich, ob der Handel von binären Optionen wirklich so einfach und simpel ist, wie man es in den Medien vermehrt zu hören und zu lesen bekommt. Wir haben schon oft darauf hingewiesen, dass Trading, egal welcher Produkte, komplex ist und sich nicht für jedermann eignet. Werbebanner, die Menschen beim Nebenbei-Trading darstellen, sind maßlos übertrieben und fern jeder Realität.

Trading ist besonders für diejenigen geeignet, die sich emotional unter Kontrolle halten können. Daher wäre der erst Schritt herauszubekommen, ob man zu diesem Schlag Mensch gehört.

Hinweisbox Binaere Optionen

  1. Inhaltsverzeichnis

    • Schritt: Wie emotional sind Sie?
    • Schritt: Kennen Sie Ihre Komfortzone?
    • Sind Sie bereit diszipliniert zu handeln?
    • Fazit

    Schritt: Wie emotional sind Sie?

Um als Trader erfolgreich agieren zu können, muss man mit Verlusten umgehen können. Nicht jeder empfindet den Verlust von Geld auf die gleiche Art und Weise. Und nicht immer hat diese Empfindung etwas mit der Höhe des Kapitals zu tun. Natürlich wird ein reicher Mensch den Verlust auf eine gewisse Weise besser verkraften können, sein Empfinden dabei muss aber nicht weniger schlecht sein. Denn der Verlust spiegelt sich auch im Selbstbewusstsein wieder.

Viele Verluste hintereinander vermitteln dem Trader das Gefühl der Unfähigkeit. Je mehr Verluste er erleidet, umso mehr zweifelt er an seiner Einschätzung. Medien, die ihm nebenbei den Erfolg der anderen suggerieren, tun dabei ihr übriges.

Daher geht es im ersten Schritt vor allem darum zu erkennen, wie gut man mit solchen Situationen umgeht. Es gibt nicht wenige Händler, die das Handtuch bereits nach ein bis zwei Monaten werfen, weil sie erkannt haben, dass es nichts für sie ist, nicht weil das Kapital weg ist. Und das ist in den meisten Fällen der schlaue Weg. Es gibt aber Trader, die immer und immer wieder Geld verlieren und nichts daraus lernen. Das ist dann der andere Weg.

  1. Schritt: Kennen Sie Ihre Komfortzone?

Der Begriff Komfortzone beschreibt einen Zustand, in dessen Rahmen sich ein Individuum wohlfühlt. Die Komfortzone zu verlassen bedeutet für den Menschen, aus seinen Gewohnheiten auszubrechen und sich damit einem Unwohlsein auszusetzen. Im Trading geht es oft darum, seine Komfortzone erst einmal zu finden – und das hat ebenso emotionale Gründe.

Wie oben bereits dargestellt reagiert jeder Mensch in unterschiedlicher Ausprägung auf den Verlust. Für den einen sind 1.000 Euro schmerzhaft, für den anderen nicht. Die Verlustgröße ist aber etwas, das sich über das Risiko-Management steuern lässt. Seine Komfortzone zu finden bedeutet daher zu erkennen, bei welchem Betrag man weniger emotional auf Verluste reagiert.

Das klingt zwar etwas unlogisch, denn Verluste sind nun mal nie positiv. Aber um seine Entscheidungen frei von jeglichen Verlustängsten zu treffen, muss die emotionale Komfortzone auf jeden Fall gewahrt sein. Natürlich spricht nichts dagegen, diese Komfortzone im Laufe der Zeit auszuweiten, doch das hat eher was mit Erfahrung und Kenntnissen zu tun. Über diese Faktoren kann zusätzliche Sicherheit und somit emotionale Stärke erreicht werden.

  1. Sind Sie bereit diszipliniert zu handeln?

Seine Komfortzone zu finden sollte in der Regel nicht schwer sein. Diese zu wahren ist allerdings etwas komplizierter, weil Verlustängste von anderen Emotionen überlagert werden können, wie etwa der Überheblichkeit. Hat der Trader zwei Gewinne in Folge, vergisst er in der Regel seine Komfortzone, da sich Gewinne sehr gut anfühlen.

In diesem Fall verlässt er die Komfortzone und erhöht seine Einsätze. Dass das Ganze nicht gut ausgeht, liegt klar auf der Hand, denn ein Verlusttrade mit einem höheren Einsatz schlägt den Händler emotional mit doppelter Stärke zurück.

Im dritten Schritt geht es daher darum, die Komfortzone so lange zu wahren, bis man erfahrungstechnisch einiges mehr auf dem Kasten hat. Und dafür benötigt man Disziplin. Diszipliniert sein und Emotionen im Zaum halten gehen Hand in Hand.

Doch wie lernt man diszipliniert zu sein? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine der simpelsten ist das Zeitmanagement. Viele Trader schaffen es nicht, zwischen Trading als Freizeitspaß und Trading als Geschäft zu unterscheiden. Sie beginnen damit als Freizeitvergnügen, reagieren auf Verluste jedoch sehr ernst. Das passt nicht ganz.

Wenn man seine Trades akribisch plant, also beispielsweise jeden Tag maximal zwei Trades zu bestimmten Zeiten ausführt und sich konsequent daran hält, wird man bemerken, dass diese Planung den Effekt der Gewohnheit mit sich führt. Der Trader vermeidet so ein Over-Trading und lernt gleichzeitig geduldig zu sein.

Fazit

Wie man es dreht und wendet, man befindet sich merklich in einem emotionalen Kreislauf, wenn man Trading betreibt. Die Basis ist die persönliche Einstellung zu der Höhe der Verluste und der Umgang mit diesen. Die Komfortzone sollte von angehenden Tradern keinesfalls verlassen werden, solange Erfahrungen und Kenntnisse die Unsicherheit nicht relativieren. Selbst Profis verlassen ihre Komfortzone selten oder weiten diese aus.

Disziplin ist das Werkzeug, mit dem man die Komfortzone sichert. Um sich zu disziplinieren, gibt es viele Wege, doch einer der sichersten ist die Planung der Trades nach Zeit, Investition und Risiko. Disziplin sollte dazu führen, dass man sich an bestimmte Abläufe gewöhnt und damit die Einhaltung dieser Abläufe mit der Zeit immer einfacher wird.

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Mit dem Broker 24Option (Screen 1) für binäre Optionen können sich Anfänger mithilfe der drei Schritte am Trading versuchen, sollten dabei aber natürlich bedenken, dass der Handel auch immer mit einem Risiko verbunden ist.

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de
Christian Habeck

 

 

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