Ethereum Erklärung – „Weltcomputer“ mit Anlagepotenzial: 2018 in die virtuelle Währung investieren

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Ethereum steht im Schatten von Bitcoin, aber warum eigentlich? Die Kryptowährung gehört mittlerweile zu den wichtigsten digitalen Währungen. Die Ethereum Erklärung zeigt, dass ETH sehr vielseitig ist, zum einen als digitale Währung dient und darüber hinaus für viele potenzielle Anwendungsgebiete frei programmierbar ist. Damit ist das Potenzial von Ethereum schier unerschöpflich. Wer diese „universelle“ Kryptowährung erwerben möchte, kann das beispielsweise im Direktkauf. Der Handel ist ebenso über einen CFD-Broker möglich. Welche Chancen haben Sie durch ein Investment? Im Ratgeber erfahren Sie, wie Sie sich ETH zunutze machen können.

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Inhaltsverzeichnis

  • Was steckt hinter der Kryptowährung – die Ethereum Erklärung
  • Wie sieht es mit der Anonymität bei Ethereum aus?
  • Wie sicher ist Ethereum?
  • Fazit: Ethereum als neue starke Kryptowährung auch für Anleger interessant

Was steckt hinter der Kryptowährung – die Ethereum Erklärung

Ethereum ist auch unter der Kurzform ETH bekannt. Als Ether werden die digitalen Währungen im gleichnamigen Netzwerk bezeichnet. Die Kryptowährung eignet sich zum Bezahlen, aber auch für Investments. Wie hoch der jeweilige ETH-Wert ist, hängt vom Markt ab. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Zurzeit gibt es mehr als 90 Millionen Ether und jedes Jahr werden ca. 18 Millionen hinzugefügt. Im Vergleich: Bei Bitcoin gibt es maximal 21 Millionen. Bereits jetzt ist das Potenzial der Ethereum-Entwicklung erkennbar. Für das Verständnis der Ethereum Funktionsweise muss das Netzwerk näher beleuchtet werden. Zur Berechnung muss eine Bezahlung mit Gas erfolgen. Wie hoch die Summe ausfällt, ist abhängig von der Komplexität der Berechnung. Das Gas wiederum wird mit Ether bezahlt. Verantwortlich für die Entstehung von ETH ist ein ehemaliger Bitcoin-Programmierer, Vitalik Buterin. Aufgrund der Vielseitigkeit von ETH sprechen viele Experten in diesem Zusammenhang vom „Welt-Computer“. Dahinter verbirgt sich die Plattform, die dezentralisierte Anwendungen erstellt, die über Smart Contracts realisiert werden.

Was sind Smart Contracts?

Hierbei handelt es sich um Computerprogramme, die einen Vertrag immer wieder automatisch ausführen und prüfen. Wenn beispielsweise ein Investor ein Ziel erreicht, erhält er automatisch sein Geld. Solange die Ziele noch nicht erreicht sind, findet kein Transfer statt. Im Vergleich zu den Bitcoins ist die ETH-Anwendung deutlich einfacher und damit flexibler. Mit dem Ziel, durch neue Automatismen eine wirtschaftlichere Produktion zu erreichen, ist Ethereum für sämtliche Sparten der industriellen Zahlung interessant.

Fazit: Um die Ethereum Funktionsweise zu verstehen, hilft zunächst ein Blick auf die technischen Grundlagen. Ziel der Kryptowährung ist es, Automatismen zu implementieren, um die Wirtschaftlichkeit von Produkten und Zahlungen zu erhöhen. Zwar ist ETH auch eine digitale Währung, aber deutlich flexibler und mit mehr Einsatzmöglichkeiten als Bitcoins.

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Wie sieht es mit der Anonymität bei Ethereum aus?

Die ETH-Transaktionen werden vergleichsweise anonym abgewickelt. Eine Identifizierung findet nicht durch Namen, sondern durch kartographische Adressen statt. Letztere können auf konventionellem Weg nicht zurückverfolgt werden, was die Identifizierung erschwert. Es ist lediglich ersichtlich, dass eine Transaktion stattgefunden hat, aber nicht im Detail von wem oder wohin. Zu sehen ist lediglich die Summe, die transferiert wurde. Die Blockchain-Überweisungen (ETH basiert ebenfalls auf Blockchains) garantieren aber nicht zu 100 Prozent Anonymität. Die Transaktionen innerhalb des Netzwerkes können mithilfe von Tools eingesehen werden. Jemand der dieses Tool nicht hat oder im Netzwerk aktiv ist, kann die Aktivitäten allerdings nicht nachvollziehen. Damit gilt dieses dezentrale Zahlungsmittel für viele Nutzer noch immer als anonym und bevorzugtes Zahlungsmittel gegenüber konventionellen Methoden (zum Beispiel via Banktransfer, Kreditkartenzahlung oder Paysafecard).

Fazit: ETH ist wie die meisten Kryptowährungen ein relativ anonymes Zahlungsmittel. Innerhalb des Netzwerkes lässt sich nicht so einfach nachverfolgen, wer im Detail eine Überweisung getätigt hat. Ersichtlich sind lediglich zwei Krypto-Adressen, die ohne das passende Tool und den Netzwerkzugang aber nicht weiter zu verfolgen sind.

Wer steckt hinter ETH und ist für die Ethereum Funktionsweise verantwortlich?

Vitalik Buterin, ein ehemaliger kanadischer Bitcoin-Programmierer, ist der „Vater“ von ETH. 2013 veröffentlichte er den Grundstein für die Kryptowährung, das White Paper. Im zarten Alter von 19 Jahren schuf er damit die Grundlage für eine der wichtigsten Kryptowährungen hinter Bitcoin. Durch das Sammeln von 18 Millionen US-Dollar und 2014 durch eine Crowdfunding-Aktion finanzierte er den Start von Ethereum. Die Geburtsstunde des Netzwerkes war am 30. Juli 2015, als der erste Datenblock erstellt wurde. Buterin selbst bestimmt noch heute größtenteils die Ausrichtung des Projektes, er hat viele innovative Visionen. Die Community diskutiert rege und ist aktiv, sodass die Kryptowährung sich künftig schnellweiter entwickeln wird. Innerhalb dieses Zeitraumes hat es ETH zu einer Marktkapitalisierung von mehr als 30 Milliarden US-Dollar geschafft.

Fazit: ETH wurde von einem russischstämmigen Programmierer, Vitalik Buterin, 2013 ins Leben gerufen. 2014 startet das Netzwerk, das seither die Erfolgsgeschichte von Ethereum mitschreibt. Mittlerweile ist die Kryptowährung bei einer Marktkapitalisierung von 30 Milliarden US-Dollar angekommen.

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Wie sicher ist Ethereum?

Noch einmal zur Ethereum Erklärung: Alle Kryptowährungen werden online generiert und gehandelt. Wie sicher sind sie eigentlich? Generell gibt es nie eine 100-prozentige Sicherheit für die digitalen Währungseinheiten. Davon ist ETH nicht ausgenommen. Immer wieder wird die Kryptowährung Opfer von Hackerangriffen. Im November 2017 waren aufgrund eines Fehlers einer Einzelperson 240 Millionen Euro verschlüsselt. Wie so etwas passieren kann? Ein Nutzer des Netzwerkes hatte digitale Brieftaschen (die sogenannten Wallets) verschlüsselt. Der Code für die Nutzung der Brieftaschen (Library-Code) wurde ebenfalls gelöscht.

Damit war das Kapital eingefroren. Viele neue Unternehmen setzen auf die sogenannten Multisignatur-Brieftaschen. Um diese Brieftaschen zu öffnen, werden die Signaturen bzw. Codes von mehreren Personen benötigt. Mit diesem System wollen die Unternehmen sicherstellen, dass sich Mitarbeiter durch erleichterten Zugriff nicht an den Wallets bereichern können. Immer wieder kommt es durch Angriffe oder Codelöschungen zu ähnlichen ETH-Einfrierungen. Im Juni 2017 war es einen Hacker beispielsweise gelungen, seine eigene Wallet-Nummer und nicht die offizielle Nummer auf der Seite von Start-ups Coindash zu platzieren. In nur drei Minuten wanderten so rund 7 Millionen US-Dollar auf sein Konto.

Fazit: ETH ist nicht zu 100 Prozent sicher. Immer wieder kommt es zu Angriffen durch Hacker oder die Löschung von Codes für Wallets. Wer die Ethereum Funktionsweise nutzen möchte, muss zwangsläufig mit diesem Sicherheitsrisiko leben.

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Wo ist der Handel mit Ethereum möglich?

Sie möchten die Ethereum Funktionsweise zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen? Sie können die Kryptowährung auch handeln. Möglich ist das beispielsweise im Direktkauf oder bei einem CFD-Broker. Wie in der Ethereum Erklärung bereits ersichtlich ist, zeigt sich der Kursverlauf volatil. Für Anleger, die Differenzkontrakte bevorzugen, ist das natürlich von Vorteil. Beim CFD-Broker können Sie schon mit geringem Eigenkapital investieren. Wer möchte, kann die Hebelwirkung nutzen. Wahlweise stehen Hebel von 1:10, 1:20 oder 1:30 bei den Brokern zur Verfügung. Die Hebelwirkung bringt deutlich mehr Kapital in den Markt und erhöht damit natürlich mögliche Gewinne.

Der Hebel kann aber auch höhere Verluste bedeuten. Aufgrund der Flexibilität eignen sich die CFDs vor allem für diejenigen, die kurzfristige Anlagen bevorzugen. Hatten Sie als Anleger mit der Kryptowährung bislang noch nicht zu tun, können Sie den ETH-Handel erlernen. Dafür bieten viele CFD-Broker ihren Kunden ein kostenloses Demokonto. Eigenes Kapital brauchen Sie dafür nicht. Stattdessen erhalten Sie nach Ihrer Registrierung ein virtuelles Guthaben, mit dem Sie Ihre Positionen setzen können. Wird ein Gewinn erzielt, erfolgt die Gutschrift ebenfalls virtuell. Bringt der Handel mit den CFDs Verluste, bleibt Ihr eigenes Kapital davon unberührt. Das risikolose Ausprobieren der Ethereum Funktionsweise sowie der Marktmechanismen ist mit einem Demokonto problemlos möglich.

Zwischenfazit: Aufgrund des volatilen Kursverlaufs bietet sich der CFD-Handel an. Ethereum-CFDs können beim Broker auch mit einem Hebel gehandelt werden. Wer zunächst ohne Risiko traden möchte, kann sich für ein kostenloses Demokonto bei den Brokern registrieren.

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Direktkauf von Ethereum an Börsen oder auf Marktplätzen

Eine weitere Möglichkeit, um ETH zu handeln, ist der Direktkauf. Hierfür benötigen Sie eine virtuelle Geldbörse, umgangssprachlich als Wallet bezeichnet. Erwerben können Sie die digitalen Währungseinheiten wahlweise an einer Börse oder auf einem Marktplatz. Während an der Börse die Transaktionen nahezu automatisiert ausgeführt werden, ist auf dem Marktplatz Ihre Initiative gefragt: Er stellt lediglich eine Plattform dar, auf der sich Käufer und Verkäufer finden. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit dem Auktionshaus eBay. Der Vorteil bei einem Marktplatz: Die Kosten sind geringer als an einer Börse. Bevor Sie den Direkthandel durchführen, müssen Sie sich zunächst auf der jeweiligen Plattform registrieren und das nötige Kapital transferieren. Dafür haben sie unterschiedliche Zahlungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise PayPal, die Paysafecard, die Zahlung per Kreditkarte oder mittels elektronischer Geldbörsen.

Fazit: Das Handeln von Ethereum ist nicht nur beim CFD-Broker, sondern auch auf Marktplätzen und an Börsen möglich. Wer die Währungseinheiten besitzen und speichern möchte, entscheidet sich für einen direkten Kauf. Wer lediglich am Kursverlauf partizipieren möchte, wählt einen CFD-Broker.

Fazit: Ethereum als neue starke Kryptowährung auch für Anleger interessant

Wie die Ethereum Erklärung zeigt, gibt es die Kryptowährung noch gar nicht lange am Markt. Vertreten ist sie erst seit 2014, konnte aber seither ihren Anspruch als echte Bitcoin-Alternative unterstreichen. Zwar hat ETH viele Gemeinsamkeiten mit Bitcoin, ist aber deutlich flexibler und hat mehr Potenzial. Sie dient nicht nur als digitale Währungseinheit, sondern schafft Automatismen, um Zahlungsvorgänge zu verbessern und die Produktivität bei solchen Prozessen zu steigern. Aus diesem Grund ist sie nicht nur für Unternehmen der Branche interessant, sondern ebenso für Anleger. Der Kursverlauf von Ethereum ist volatil, was vor allem für CFDs interessant sein kann. Sie können aber nicht nur auf den Kursverlauf der digitalen Währung spekulieren, der Direktkauf ist ebenfalls möglich. Dafür gibt es mittlerweile unzählige Marktplätze und Börsen. Zum Speichern von Ethereum benötigen Sie eine Wallet. Vorsicht: Zu 100 Prozent sicher ist auch diese Kryptowährung nicht, wie erfolgreiche Hackerangriffe in der Vergangenheit belegen.

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