Wochenrückblick 15Kw: Automatisierte Handelssysteme bescherten positiven Feiertagshandel

Wochenrückblick Binäre Optionen KW15Auch diese Woche war durch den Ostermontag sehr kurz. Obwohl einige Börsen am Montag geschlossen hatten, war Anfang der Woche ein Ansteigen der US-amerikanischen Indizes zu verzeichnen. Der DAX-Index folgte, wenn auch nur verhalten, am Dienstag. Nachdem die US Arbeitsmarktdaten am letzten Freitag überraschend negativ ausfielen, gab es kurzzeitig zwar einen Rücksetzer in den US-Indizes, an besagtem Montag stiegen die Märkte jedoch wieder dynamisch an. Ein Zeichen dafür, dass um die Feiertage herum nur automatisierte Systeme handeln.

Inhaltsverzeichnis

  • Wirtschaft und Geldpolitik
  • Technische Bewertung der Märkte:

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Folgende Daten waren diese Woche aus der EU veröffentlicht worden:

  • Einkaufsmanagerindizes für das Dienstleistungsgewerbe aus den Ländern Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und der EU. Bis auf Frankreich und die EU konnten alle Indizes positiv überzeugen.
  • Deutsche Handelsbilanz, französische Handelsbilanz und die britische Handelsbilanz. Sowohl die französische als auch die britische Handelsbilanz verzeichneten ein höheres Defizit. Deutschland konnte nur leicht überzeugen. Der Saldo stieg im Februar zwar an, jedoch nur verhalten, was nicht den Erwartungen entsprach.
  • Der EU Einkaufsmanagerindex für den Einzelhandel stieg im März an. Der Einzelhandelsumsatz konnte im Februar allerdings sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat nicht überzeugen. Im Vergleich zum Vormonat sank der Umsatz um 0,2 %, während er auf Jahresbasis zwar um 3 % anstieg – somit waren es 0,2 % weniger als im Vorjahr.

USA: Folgende Daten standen diese Woche aus den USA auf der Agenda:

  • Der JOLTS Job-Report, der stark von der Fed beobachtet wird, wies im Gegensatz zu den NFPs am letzten Freitag nicht so negative Zahlen aus. Die neu geschaffenen Stelen sind per Monat Februar gestiegen.
  • Auch sind die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in dieser Woche deutlich gesunken.

Geldpolitik

Aus der geldpolitischen Riege standen einige Reden der Fed-Mitglieder wie Dudley an, weiterhin wurde das FOMC Protokoll vom März veröffentlicht. Beide Ereignisse konnten keine nachhaltigen Impulse für die Märkte liefern. Sowohl die Rede von Dudley als auch das Protokoll verwiesen eher auf eine Uneinigkeit zwischen den Mitgliedern hinsichtlich der nächsten Zinsanhebung.

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1-1

Screen 1: Tageschart DAX

Screen 2-1

Screen 2: Tageschart S&P500

DAX und S&P 500: Im Vergleich der beiden Leitindizes auf markttechnischer Basis wird deutlich, dass der deutsche Index aktuell eine Überperformance hinlegt. Zwar fluktuierte auch der DAX in den letzten Wochen eher seitwärts als nach oben, betrachtet man allerdings die Performance seit Beginn des Jahres, so wird klar, dass die europäischen Märkte aktuell mehr gefragt sind. Der S&P 500 dagegen schwankt seit Anfang des Jahres innerhalb fester Bandbreiten. Weiteres Potenzial nach oben besteht für den DAX durchaus – vor allem, wenn die Korrelation zwischen dem starken US-Dollar und dem starken DAX wieder Fahrt aufnimmt.

Screen 3-1

SCreen 3: 4-Stundenchart des EUR/USD

 EUR/USD: Das Währungspaar EUR/USD hat sich von seinem kurzfristigen Aufwärtstrend wieder gelöst. Technisch gesehen, hat es ein mustergültiges Doppel-Top ausgebildet und die Unterstützung bei 1,07 US-Dollar je Euro gebrochen. Es notiert aktuell bei 1,065 US-Dollar je Euro. Der aktuelle Pull-Back an die Unterstützungslinie könnte für Trader ein gutes Einstiegssignal liefern.

Screen 4-1

Screen 4: Tageschart des GBP/USD

GBP/USD: Auch das britische Pfund hat sich so gut wie aus der Seitwärtsphase gelöst und triggert aktuell das Tief bei 1,4630 US-Dollar je britischem Pfund. Darunter gäbe es weiter Abwärtspotenzial.

Screen 5-1

Screen 5: Tageschart von Gold

Gold und Silber: Die beiden Metalle konnten in den letzten beiden Wochen ihre steigenden Trends nicht ausbauen und fielen deutlich ab. Dabei fiel Silber dynamischer, während der Goldpreis sich etwas besser hielt. Die 20er Moving Average stellt die nächste relevante Unterstützung dar, die im Goldpreis schon einmal gehalten hat. Darunter würde eine neue Abwärtsdynamik entstehen, siehe auch Silber, wo der Bruch zu einem dynamischen Abverkauf führte.

Screen 6

Screen 6: Tageschart von Silbder

Screen 7

Tageschart des NZD/USD

NZD/USD: Heute auch einmal eine Analyse zum neuseeländischen Dollar. Interessant ist das Währungspaar deshalb, weil es eine Reversalformation ausbildet. Darüber hinaus liegt zwischen 0,76 und 0,77 US-Dollar je neuseeländischem Dollar ein starker Widerstandsbereich, der bereits getriggert wurde, jedoch nicht überwunden werden konnte. Sollte dieser Bereich in der nächsten Zeit noch einmal angelaufen werden, bestünde die Chance auf ein Break-Out. Die Käufe würden dann sehr dynamisch vonstattengehen. Zu beachten wäre jedoch auch hier die starke Korrelation des Währungspaares zu den Rohstoffpreisen wie etwa Gold.

Screen 2

Mit OptionFair hat man einen Broker an seiner Seite, der einem sämtliche vorgestellte Handelsmöglichkeiten in die Tat umsetzen ließe.

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de
Christian Habeck

 

Viel Erfolg!!

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