Nachrichtenrückblick mit Handelschancen der 22KW

Unsere Banc de Binary ErfahrungenEine ereignisreiche Woche neigt sich dem Ende zu. Die Volatilität an den Märkten war enorm. Man hat das Gefühl, dass der Markt mit sich selbst ringt. Vieles geht von den Währungen aus, wie es oft der Fall ist. So haben die Inflationsdaten aus der EU für den Monat Mai Euro-Käufe bewirkt und ihn damit gegen den US-Dollar zeitweise auf über 13,00 US-Dollar je Euro gehievt. Rohstoffe könnten nun wieder interessant werden. Die Entwicklung in den europäischen Aktienmärkten wurde überwiegend durch geldpolitische Statements angetrieben, dazu weiter unten mehr.

Inhaltsverzeichnis

  • Wirtschaft und Geldpolitik
  • Technische Bewertung der Märkte:

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

Die Einkaufsmanagerindizes für das Herstellungs- und Dienstleistungsgewerbe aus Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und der EU. Der Verbraucherpreisindex aus der EU sowie der Erzeugerpreisindex, deutsche Beschäftigungszahlen und die spanische Arbeitslosenquote. Am Freitag folgt das EU-BIP für das erste Quartal.

Die Einkaufsmanagerindizes für das Herstellungsgewerbe sind in den Ländern Italien, Spanien und Frankreich positiv ausgefallen, negativ in den Ländern Deutschland, Großbritannien und der gesamten EU. Die Einkaufsmanagerindizes für das Dienstleistungsgewerbe sind in den Ländern Frankreich, Deutschland und der EU positiv ausgefallen. Negative Werte verzeichneten die Länder Spanien und Italien.

Der deutsche und der europäische Verbraucherpreisindex haben ein deutliches Wachstum verzeichnet, der europäische Erzeugerpreisindex ist jedoch rückläufig gewesen. Die Beschäftigungszahlen waren sowohl in Spanien als auch in Deutschland positiv ausgefallen.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

Die PCE-Preisindex Kernrate, der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Herstellungs- und Dienstleistungsgewerbe sowie die ADP-Arbeitsplätze und die US-Handelsbilanz. Am Freitag folgen die NFP-Arbeitsmarktdaten.

Die PCE-Preisindex Kernrate ist im Vergleich zum Vormonat gleich geblieben, während sich im Vergleich zum Vorjahr ein leicht rückläufiges Wachstum zeigte. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitungsgewerbe fiel besser aus als erwartet, während der Index für das Dienstleistungsgewerbe ein rückläufiges Wachstum verzeichnete.

Die ADP-Arbeitsplätze fielen positiv aus. Die NFP-Arbeitsmarktdaten werden positiv erwartet.

Geldpolitik

Das wichtigste geldpolitische Ereignis war wohl die EZB-Pressekonferenz. Diese hat jedoch wenig Neues hervorgebracht. Die Marktteilnehmer haben erwartet, dass der EZB-Präsident Draghi einige Unsicherheitsfaktoren für den Aktienmarkt, wie die schnell wachsende Inflation und der damit steigende Euro, dämpfen würde. Dies ist nicht geschehen. Daraufhin sind die Aktienmärkte wieder schwächer geworden.

Technische Bewertung der Märkte:

Volatilität an den Märkten

Screen 1: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Die Lage im EUR/USD sieht aktuell deutlich günstig für den Euro aus. Der nächste Widerstand befindet sich in einem Bereich bei 1,145 US-Dollar je Euro. Sollte dieser Widerstand überwunden werden, könnte die 200er Moving Average auf Tagesbasis angesteuert werden. Andererseits könnten die besser als erwartet ausgefallenen NFP-Arbeitsmarktdaten den Euro zunächst wieder kurzzeitig schwächen.

Screen 2

Screen 2: Tageschart des GBP/USD

 GBP/USD: Das Währungspaar GBP/USD bildet eine SKS-Formation aus. Diese deutet auf ein Reversal bzw. das Ende des Aufwärtstrends hin. Sollte der Preisbereich zwischen 1,55-1,555 US-Dollar je britischen Pfund jedoch überwunden werden, gäbe es weiterhin Aufwärtspotenzial. Der nächste technische Widerstand läge dann in einem Bereich zwischen 1,575-1,58 US-Dollar je Euro.

Screen 3

Screen 3: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX-Future hat vor der EZB-Pressekonferenz neue Käufer gefunden. Leider konnte die Konferenz die Erwartungen nicht erfüllen. Der DAX-Future tauchte somit unter die Unterstützung bei 11.280 Pkt. Aktuell notiert der Future knapp darunter bei 11.250 Pkt. Solange sich die Griechenlandfrage nicht löst, ist ein dynamischer Anstieg unwahrscheinlich. Weiter steigende Kurse können oberhalb 11.700 Pkt. erwartet werden.

Screen 4

Screen 4: Tageschart des S&P500

 S&P 500: Der US-amerikanische Leitindex befindet sich wie erwartet weiterhin in seiner äußerst volatilen Phase. Eine Veränderung ist auch nicht wahrscheinlich. Es macht den Anschein, als wäre der Druck nach unten jedoch aktuell viel größer. Der Index könnte durchaus auf die Unterstützung bei 2086 Pkt. fallen, sollten die Aktienmärkte weiterhin insgesamt zur Schwäche tendieren.

Screen 6

Screen 5: Banc de Binary

 

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