Call und Put Optionen – 2024 mit Binären Optionen handeln

Bei Binären Optionen gibt es verschiedene Handelsarten. Die Call und Put Optionen stellen dabei die wohl bekannteste Handelsart dar. Trader können auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen. Einer Binären Option liegt immer ein Basiswert zugrunde. Die Optionslaufzeit wird ebenso wie der Einsatz zu Beginn festgelegt. Liegt der Trader mit seiner Prognose richtig, dann kann dieser eine attraktive Rendite erzielen. Endet die Binäre Option hingegen nicht wie prognostiziert, dann verliert der Trader den gesamten Einsatz. Damit Trader eine Position absichern können, bieten einige Broker Verlustabsicherungen an. Was Sie sonst noch über die Handelsart wissen sollten, führen wir im folgenden Artikel auf.

 

Call und Put Optionen einfach erklärt

tradingDer Handel mit Binären Optionen ist über einen Online-Broker möglich, der das Finanzinstrument in der Produktpalette führt. Die Funktionsweise von Call und Put Optionen kann auch von Anfängern schnell verstanden werden. Wie bereits einleitend erwähnt, kann auf steigende oder fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts gesetzt werden. Tritt das prognostizierte Ereignis ein, erzielt der Trader eine Rendite. Wenn das prognostizierte Ereignis nicht eintritt, dann verfällt die Option ohne Wert, was bedeutet, dass der Trader den kompletten Einsatz verliert.

Hinweisbox Binaere Optionen

Binäre Optionen sind mit einer festgelegten Laufzeit ausgestattet. Dabei kann sich die Auswahl der Laufzeiten nach dem jeweiligen Broker und auch nach dem gewählten Basiswert richten. Zumeist bieten Broker eine umfangreiche Auswahl an, die nicht nur kurze Laufzeiten beinhaltet, sondern auch mittel- bis längerfristige Laufzeiten. Nicht jeder Broker führt den Handel mit sogenannten Turbo-Optionen im Angebot. Die verschiedenen Angebote der Broker können sich nicht nur in den verfügbaren Laufzeiten unterscheiden, sondern auch in der Anzahl der handelbaren Basiswerte. Beim Handel mit Call und Put Optionen stehen Basiswerte aus den folgenden Anlageklassen zur Verfügung

  • Aktien
  • Währungspaare
  • Indizes
  • Rohstoffe

Call und Put Optionen einfach erklärt, aber dennoch sollten Trader nicht ohne eine sinnvolle Strategie in den Handel einsteigen. Trotz der einfachen Funktionsweise dieser Handelsart sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich bei Binären Optionen um ein Finanzderivat handelt. Der Kurs eines Basiswerts kann nicht sicher vorhergesagt werden, sodass auch ein Verlustrisiko besteht, das nicht außer Acht zu lassen ist. Um das Risiko zu reduzieren, ist die Wahl der richtigen Handelsstrategie besonders relevant. Wer beispielsweise darauf setzt, dass sich ein Kurstrend fortsetzt, kann zur Erarbeitung der persönlichen Strategie die Trendfolgestrategie für Binäre Optionen mit einbeziehen.

Auch für Einsteiger ist der Handel mit Call und Put Optionen gut realisierbar. Jedoch sollte der Handel nicht ohne die richtige Strategie angegangen werden. Dazu kann zum Beispiel die Trendfolgestrategie die Basis der Handelsstrategie bilden. Trader sollten sich über die eigenen Anlageziele Gedanken machen, bevor der Einstieg erfolgt. Wer das zur Verfügung stehende Kapital auf mehrere Positionen verteilt, kann dadurch das Risiko streuen.

 

Rendite und Kosten

Call und Put Optionen können sich als gewinnbringend erweisen, wenn Trader die Kursentwicklung richtig vorhersehen. Die regulären Renditen können zwischen 60 % bis 85 % liegen, wobei es hier auf die Konditionen des jeweiligen Brokers ankommt. Im Gewinnfall erhält der Trader den eingesetzten Anlagebetrag zuzüglich Rendite zurück. Im Verlustfall verliert der Trader den eingesetzten Anlagebetrag vollständig. Hieraus kann abgeleitet werden, dass der Trader bereits bei der Eröffnung der Position um den möglichen Gewinn oder Verlust weiß. Für sehr erfahrene Trader, die über eine höhere Risikobereitschaft verfügen, kann sich auch der High-Yield-Handel als Alternative erweisen. Hier können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Jedoch ist auch das Risiko entsprechend hoch.

Mithilfe einer Verlustabsicherung können Trader eine Position im Handel mit klassischen Call und Put Optionen absichern. Trader sollten sich zunächst darüber informieren, ob der Broker überhaupt eine Verlustabsicherung anbietet. Zudem kann die Absicherung zwischen 5 % bis 15 % betragen. Wodurch zumindest ein Teil des Einsatzes abgesichert werden kann. Was die Kosten beim Handel mit Binären Optionen betrifft, so erheben verschiedene Broker für die folgenden Leistungen Gebühren:

Auszahlungen: Auszahlungen vom Handelskonto können mit Kosten einhergehen. Bei einigen Brokern ist eine Auszahlung pro Monat kostenlos. Wieder andere erheben für jede Auszahlung eine Gebühr. Darüber hinaus ist nicht nur die Auszahlungsgebühr zu beachten, sondern auch der minimale Auszahlungsbetrag.

Zahlungsmethode: Welche Zahlungsmethoden Trader für Ein- und Auszahlungen nutzen können, hängt natürlich vom jeweiligen Broker ab. Neben Kreditkarte und Banküberweisung finden sich häufig auch verschiedene eWallets unter den akzeptierten Zahlungsmethoden. Es ist festzustellen, dass einige Broker für die Nutzung bestimmter Zahlungsmethoden eine zusätzliche Gebühr erheben. Etwaige Gebühren seitens des Brokers sollten vor der Wahl der Zahlungsmethode abgeklärt werden.

Inaktivität: Wer beim Handel für längere Zeit pausieren möchte, muss mitunter mit Inaktivitätsgebühren rechnen. Je nach Fall kann es sich als günstiger erweisen das Konto zu kündigen.

Die Rendite beim regulären Handel mit Call und Put Optionen ist sehr verlockend. Trader sollten sich jedoch nicht von den Renditechancen zu unbedachten Einsätzen verleiten lassen. Welche Leistungen eines Brokers mit Gebühren einhergehen, ist den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder auch dem Preis- und Leistungsverzeichnis zu entnehmen. Bei seriösen Brokern werden alle Gebühren transparent aufgeführt.

 

Laufzeit beim Handel mit Binären Optionen

Beim Handel mit Binären Optionen ist die Laufzeit ein wichtiger Aspekt. Die Laufzeit einer Binären Option ist festgelegt, sodass Trader genau wissen, wann diese endet. Das prognostizierte Ereignis muss zum Ende der Optionslaufzeit eingetreten sein, damit ein Gewinn erzielt werden kann. Bei Binären Optionen kommen eher kurze Laufzeiten zur Anwendung. Wobei es auch Broker gibt, die Laufzeiten von Tagen, mehreren Wochen und bis zu einem Jahr anbieten. Darüber hinaus gibt es noch die sogenannten Turbo-Optionen die eine extrem kurze Verfallszeit aufweisen.

Die Laufzeit von Turbo-Optionen kann 30- oder 60-Sekunden betragen. Wer mit Binären Optionen schnell Geld machen möchte, kann sich für eine extrem kurze Laufzeit entscheiden. Jedoch ist an dieser Stelle anzumerken, dass solche Turbo-Optionen kaum für Einsteiger geeignet sind. Profis hingegen, die einen guten Marktüberblick haben und zudem auch in der Lage sind Handelssignale zu deuten, können mit den 30- und 60-Sekunden-Optionen eine ansprechende Handelsmöglichkeit finden. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von mehreren Stunden eher eignen, da sich die Kursentwicklung hier besser einschätzen lässt.

Trader, die den 30- oder 60-Sekunden-Handel in Betracht ziehen, sollten einen guten Überblick über den Markt haben. Wer hier schnelle Gewinne erzielen möchte, muss über entsprechende Erfahrungen verfügen, denn ebenso können schnelle Verluste eintreten, wenn die Kursrichtung falsch vorhergesagt wurde. Für Einsteiger können sich Laufzeiten von einigen Stunden als sinnvoller erweisen.

Binäre Optionen Broker – Sitz und Regulierung

Themenicon Wissen_varianteWer sich auf dem Markt für Binäre Optionen Broker umsieht, wird schnell bemerken, dass verschiedene Broker den Handel mit Binären Optionen auch für Trader aus Deutschland anbieten. Der Hauptsitz der Broker befindet sich jedoch nicht in Deutschland, sondern maximal eine Zweigniederlassung. Bei der Online-Geldanlage ist sicherlich auch das Vertrauen wichtig, das ein Trader dem Broker entgegenbringt. Daher ist es ratsam, sich darüber zu informieren, ob der Broker reguliert werden. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Regulierung zuständig.

Da sich viele Binäre Optionen Broker Zypern für den Unternehmenssitz ausgesucht haben, ist darauf zu achten, dass dort ansässige Broker von der Cyprus Securities and Exchange Commission (Cysec) reguliert werden. In Großbritannien ist die FCA für die Regulierung der Broker zuständig. Wer sich Klarheit darüber verschaffen möchte, ob der ausgewählte Broker tatsächlich reguliert wird, findet über die Webseite des Brokers häufig Angaben dazu, wie beispielsweise die Lizenznummer. Die Regulierung eines Brokers kann als Hinweis auf ein seriöses Angebot dienen.

Bei der Brokerwahl sollte auch die Regulierung als Kriterium mit in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. So mancher Binäre Optionen Broker hat seinen Sitz auf Zypern, sodass die dortige Finanzaufsichtsbehörde (Cysec) mit der Regulierung befasst ist.

 

Broker auswählen und Trader-Konto eröffnen

Welche Binäre Optionen Broker am besten abschneiden, kann sich mithilfe eines Vergleichs feststellen lassen. Die Ansprüche an den Handel können sich von Trader zu Trader unterscheiden. Nicht jeder Trader möchte mit höhen Einsätzen handeln, sodass die Mindesthandelssumme einen relevanten Aspekt darstellt. Bei einigen Brokern beläuft sich die Mindesthandelssumme auf 5 Euro. Somit kann auch mit niedrigen Einsätzen gehandelt werden. Zudem kann der Anlagebetrag auch auf mehrere Positionen verteilt werden. Bei der Eröffnung eines Trading-Kontos kann eine Mindesteinlage gefordert werden. Es finden sich Mindesteinlagen zwischen 10 Euro bis 250 Euro.

Über die Webseite des Brokers gelangen Trader zum Online-Formular zur Registrierung. Neben einigen persönlichen Angaben ist auch die Basiswährung auszuwählen, in der das Handelskonto geführt werden soll. Dabei sind die Währungen EUR, USD und GBP häufig in der Auswahl enthalten. Um mit dem Handel beginnen zu können, muss das Handelskonto mit Guthaben beziehungsweise der Mindesteinlage bestückt werden. Neben Kreditkarten wie VISA und MasterCard finden sich unter den akzeptierten Zahlungsmethode oft auch eWallets wie Neteller und Skrill. Wenn sich Fragen zum Angebot ergeben, zeigt sich ein deutschsprachiger Kundensupport von Vorteil. Hierauf sollte geachtet werden.

Die Eröffnung eines Handelskontos verläuft zumeist unkompliziert. Bei der Brokerwahl sind für verschiedene Tradertypen auch die Höhe der Mindesteinlage und die Mindesthandelssumme ausschlaggebend. Gerade bei Anfängern, die zunächst Verhalten in den Handel einsteigen möchte, ist eine niedrige Mindesthandelssumme gefragt.

Demokonto für Einsteiger und erfahrene Trader nützlich

Auch wenn Call und Put Optionen einfach erklärt werden können, ist auch der richtige Umgang mit der Handelsplattform wichtig. Ein kostenloses Demokonto präsentiert sich als nützliches Hilfsmittel, von dem gerade Einsteiger profitieren können. Damit Trader den Handel mit Binären Optionen über das Demokonto risikolos ausprobieren können, wird dieses vom Broker mit virtuellem Guthaben bestückt. Wer über das Demokonto handelt, führt den Handel nicht mit echtem Geld aus. Woraus resultiert, dass auch keine echten Gewinne erzielt werden können. Das Demokonto kann dazu genutzt werden, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen. Das Setzen von Positionen kann zudem geübt werden.

Nicht alle Demokonten können ohne Registrierung genutzt werden. Einige Broker bieten zwar ein kostenloses Demokonto an, jedoch müssen sich Trader zunächst registrieren. Wer sich nicht sicher ist, ob das ausgewählte Demokonto kostenfrei ist, sollte dies beim Kundensupport erfragen. Einige Demokonten zeigen sich nur befristet nutzbar und das teilweise nur über einige Tage. Hingegen andere zeigen keine zeitliche Befristung für die Nutzung auf. Auch die Höhe des virtuellen Guthabens kann bei den verschiedenen Demokonten variieren. Dass das Demokonto alle Funktionen der Handelsplattformen bereitstellt, sollte bei der Wahl beachtet werden.

Anfänger müssen nicht ohne erste Erfahrungen gesammelt zu haben, in den Handel mit Binären Optionen einsteigen. Es kann im Vorfeld über ein Demokonto gehandelt werden, das den Funktionsumfang der eigentlichen Handelsplattform bereitstellt. Der Handel über das Demokonto wird mit virtuellen Beträgen durchgeführt, sodass sich für Trader kein Risiko ergibt.

 

Weitere Rendite durch Boni erwirtschaften

Bei einigen Brokern findet sich ein Willkommens-Bonus, der sich an Trader richtet, die ein Handelskonto als Neukunde eröffnen und eine Einzahlung in bestimmter Höhe leisten. Bevor der Bonus in Anspruch genommen wird, sollten sich Trader noch die zugehörigen Bonusbedingungen durchlesen. Damit es zur Auszahlung eines Bonus kommt, müssen in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Häufig muss das Vielfache des Bonus beim Handel umgesetzt werden, sodass insbesondere Vieltrader von Bonusaktionen profitieren können.

Die Bonusbedingungen müssen zumeist innerhalb einer vorgegebenen Zeit erfüllt werden, ansonsten verfällt der Bonus. Ein Bonus von bis zu 100 % mag zwar verlockend klingen. Allerdings können nicht alle Trader die Bedingungen erfüllen, was zu Enttäuschungen führen kann. Es zeigt sich, dass verschiedene Broker sogar den 40-fachen Umsatz hinsichtlich des Bonusbetrags fordern. Wer den Handel mit Binären Optionen nicht so aktiv angehen möchte, sollte darüber nachdenken, den Bonus nicht in Anspruch zu nehmen, da die Bedingungen ohnehin nicht erfüllt werden können.

Durch vielversprechende Bonusaktionen können Broker Neukunden auf sich aufmerksam machen. Eine zusätzliche Rendite kann durch einen Bonus erwirtschaftet werden, aber eben nur, wenn dieser zur Auszahlung gebracht werden kann. Wenn die Bonusbedingungen nicht erfüllt werden können, verfällt der Bonus. Aktive Trader können durchaus von Bonusaktionen profitieren.

Fazit

Es ist festzustellen, dass die Funktionsweise von Call und Put Optionen einfach erklärt werden kann. Dies sollte Trader jedoch nicht dazu verleiten, ohne effektive Strategie in den Handel einzusteigen. Es kann nicht sicher vorhergesagt werden, wie sich ein Kurs entwickelt, sodass der Handel mit Binären Optionen immer auch ein Verlustrisiko mit sich bringt. Die Renditechancen präsentieren sich bereits im regulären Handel attraktiv. Beim High-Yield-Handel können Renditen von bis zu 500 % erzielt werden. Trader müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine hohe Rendite mit einem hohen Risiko einhergeht.

Um eine sinnvolle Handelsstrategie zu erarbeiten, kann zum Beispiel die Kursentwicklung mit einbezogen werden. Durch eine Verlustabsicherung kann ein Teil des Anlagebetrags geschützt werden. Erste Schritte können über ein kostenloses Demokonto gemacht werden, um vorbereitet in den Handel mit echtem Geld einsteigen zu können.

 

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