24option stellt binäre Optionen ein

Nun stellt auch der Anbieter 24option das operative Geschäft mit binären Optionen ein und wird in Zukunft nur noch Forex und CFDs anbieten. Bislang war der Anbieter vor allem für binäre Optionen bekannt. Die Vorgaben für den Handel mit binären Optionen haben in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Unter anderem verschärfte die zypriotische Finanzaufsicht CySec im März ihre Regelungen und verbot, Bonusaktionen anzubieten.

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Inhaltsverzeichnis

  • Verbot von Bonusaktionen
  • CFD-Handel als Alternative
  • 24option wechselt auf Forex und CFDs
  • Fazit

Verbot von Bonusaktionen

Der Schritt der CySec hatte sich schon Ende des vergangenen Jahres angedeutet. Die Finanzaufsicht beruft sich auf eine Direktive der ESMA, der Europäischen Finanzaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority) aus dem Oktober 2016. Darin kritisiert die ESMA die Bedingungen des spekulativen Handels für Privatanleger mit CFDs, binären Optionen und Rolling Futures. In den vergangenen Monaten haben mehrere Finanzaufsichtsbehörden darauf reagiert. Auch das Verbot der Nachschusspflicht im CFD-Handel durch die BaFin erging auf dieser Grundlage.

 

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Verschärfung der Regelungen

Im März 2017 verbot die CySec allen von ihr regulierten Brokern Begrüßungsboni, prozentuale oder pauschale Boni auf Ersteinzahlungen, risikofreie Trades, Volumenboni für einen besonders starken Handel und Freundschaftsboni. Auch Wettbewerbe mit finanziellem Anreiz und Sachgeschenke durch die Anbieter wurden verboten. Darüber hinaus sind auch Prämien rund um die Kontoverifizierung oder bei der Teilnahme an Webinaren nicht mehr erlaubt. Oft wurden hierbei zudem die Telefonnummern der Trader gesammelt und später für Werbezwecke genutzt. Des Weiteren dürfen Broker auf Zypern seit März keine Einlagenzinsen und Cash-Rabatte mehr gewähren. In den letzten Monaten überwachte die CySec die Einhaltung ihrer Vorschriften sehr streng. Ein Verstoß gegen die Vorgaben kann Strafmaßnahmen bis hin zum Lizenzentzug nach sich ziehen. Einige Broker auf Zypern verloren im März vorübergehend ihre Lizenz.

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Kritik der CySec

Die CySec störte vor allem, dass Trader oft ein bestimmtes Handelsvolumen erreichen mussten, um einen Bonus zu erhalten. Dies führte bei vielen Tradern zu einem unkontrollierten Handel und damit auch zu Verlusten. Dies gab die Finanzaufsichtsbehörde auch in ihrer Mitteilung an die von ihr regulierten Broker bekannt. Zudem ist die CySec der Auffassung, dass viele Privatanleger die betroffenen Finanzprodukte nicht richtig verstehen würden. Daher fordert sie mehr Transparenz und ein faires Verhältnis zwischen Brokern und Traden. In den Augen der CySec waren viele Bonusangebote lediglich Kaufanreize, um spekulative und sehr komplexe Produkte zu verkaufen.

Auch BaFin reagierte

Damit war die CySec die erste Finanzaufsichtsbehörde, die derart einschneidende Schritte in die Tat umsetze. Noch vor einigen Jahren war es eben diese Behörde, die damit begann, den Handel mit binären Optionen nicht mehr als Glücksspiel einzustufen, sondern als durchaus seriöses, wenn auch hochspekulatives Finanzinstrument. Auch durch die Regulierung der CySec wurden binären Optionen in den vergangenen Jahren zu einem beliebten und durchaus seriösen Finanzinstrument. Nach der CySec reagierte kürzlich auch die BaFin und schränkte den Handel mit CFDs ein.

MiFID II ab Januar 2018

In der EU gelten die sogenannten MiFID-Regeln, die auch den Anlegerschutz umfassen. Die Richtlinie über Finanzinstrumente wurde 2004 beschlossenen und hat die Harmonisierung der Finanzmärkte im europäischen Binnenmarkt zum Ziel. Am 3. Januar 2018 soll MiFID I durch die neue Richtlinie MiFID II ersetzt werden. MiFID II sieht unter anderem vor, dass Broker in Zukunft für Over-the-Counter-Produkte wie CFDs und binäre Optionen ein höheres Risikokapital bereithalten müssen. Das Ziel ist es, den Handel mit hochspekulativen Finanzprodukten stärker zu regulieren.

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CFD-Handel als Alternative

Der CFD-Handel könnten sich für viele Trader von binären Optionen womöglich zu einer interessanten Alternative entwickeln. Auch CFDs sind hochspekulative Finanzinstrumente. In den 199er Jahren handelten bereits institutionelle Anleger mit CFDs. Der CFD-Handel findet außerbörslich statt, damit also außerhalb des regulieren Markts. Die Differenzgeschäfte werden direkt zwischen Trader und Broker abgeschlossen. Der Broker bzw. Market Maker legt dabei die Konditionen fest und stellt auch die An- und Verkaufskurse. CFDs lassen sich auf Basiswerte wie Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen handeln.

Mit CFDs auf Basiswerte setzen

Mit CFDs erwirbt der Trader keine Aktie oder ein anderes Wertpapiere, sondern geht eine Forderung gegen den Broker ein. Ein CFD ist ein Derivat, dessen Kurs sich direkt von einem Basiswert ableitet. Beim CFD-Handel kann man auf steigende und sinkende Kurse setzen und so an der Kursbewegung von Basiswerten teilhaben.

Letztendlich handelt man mit einem CFD die Kursdifferenz zwischen dem Ein- und Ausstiegszeitpunkt. Diese wird als Spread bezeichnet. Ein großer Vorteil für private Anleger ist es, dass aufgrund eines Hebels nur ein geringer Kapitaleinsatz notwendig ist, sich aber dennoch große Renditen einfahren lassen. Um in den Handel einzusteigen, muss der Trader eine als Margin bezeichnete Sicherheitsleistung hinterlegen.

Im Forex-Handel mit Währungen handeln

Eine zweite Alternative, die auch 24 Option anbietet, ist das Forex-Trading. Hierbei handelt es sich um den Handel mit Devisen. Währungen werden zu einem bestimmten Wechselkurs getauscht, der von Angebot und Nachfrage am Markt bestimmt wird. Wenn die Nachfrage nach einer Währung steigt, steigt auch ihr Wert und der Wechselkurs verändert sich. Diese Grundannahme liegt dem Forex-Trading zugrunde.

Beim Forex-Handel werden Währungskurse als Basis- und Kurswährung bezeichnet. In der Regel handelt ein Trader im Forex-Trading ein Währungspaar, beispielsweise EUR/USD. In diesem Beispiel wäre Euro die Basiswährung, der Dollar die Kurswährung. Trader können nun darauf setzen, ob sich der Kurs einer Währung nach oben oder nach unten verändern wird. Auch hier kann der Trader durch Hebel mit einem geringen Kapitaleinsatz auf hohe Gewinne hoffen. Ein Trader muss lediglich eine bestimmte Margin hinterlegen.

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24option wechselt auf Forex und CFDs

24option war bislang einer der beliebtesten Broker für binäre Optionen. Kürzlich hat 24option seine Angebote rund um CFDs und Forex ausgebaut. Nun könnten für die Trader der CFD-Handel und der Forex-Handel, den 24option weiterhin anbietet, zunehmend interessant werden. Der Anbieter ging 2010 an den Start. Hinter dem Broker steht das Unternehmen Rodeler Ltd., dass seinen Sitz in Limassol auf Zypern hat. Der deutschsprachige Kundenservice erfolgt wie bisher über die Niederlassung in Köln, wo rund um die Uhr Ansprechpartnern zur Verfügung stehen.

Regulierung durch CySec

24option wird ausschließlich durch die CySec reguliert, ist aber auch bei der BaFin registriert. Daher verzichtete der Anbieter bereits in den vergangenen Monaten auf Bonusangebote. Zudem werden die Kundengelder getrennt von Unternehmensgeldern verwaltet. Die Konten befinden sich bei europäischen Banken. Zudem ist 24option Mitglied im Einlagensicherungsfonds ICF auf Zypern, über den Einlagen von bis zu 20.000 Euro abgesichert sind.

Bei der Kontoeröffnung haben Trader die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Kontomodellen, wobei die Mindestauszahlung bei 250 Euro liegt. Beim Forex- und CFD-Handel unterscheiden sich die einzelnen Kontomodelle hinsichtlich der Spreads. Der Wechsel auf ein höheres Konto ist jederzeit möglich.

Konditionen im Forex-Handel

Im Forex-Handel werden zu Beginn 48 Währungspaare angeboten. Dazu gehören beliebte Paare wie EUR/USD und USD/CHF, aber auch einige exotische Währungen. Im Forex-Handel liegt bei der Auswahl des passenden Brokers immer ein großer Augenmerk auf den Spreads, mit denen die anfallenden Kosten beim Handel mit Devisen beziffert werden. 24option bietet derzeit Spreads zwischen 1,5 und 3 Pips für die beliebtesten Währungen an. Die genaue Höhe hängt vom gewählten Handelskonto ab. Bei exotischen Währungen müssen die Trader mit Spreads von bis zu 7 Pips rechnen. Für alle Trader gilt ein Mindesthebel von 1:50. Die weitere Höhe des Hebels bemisst sich anhand der Handelserfahrung des Traders und kann so bis zu 1:200 steigen. Die Mindesthandelsgröße liegt bei 0,01 Lot. Damit können auch Trader mit kleinem Kapital in den Handel einsteigen.

Konditionen im CFD-Handel abhängig von Kontomodell

Im CFD-Handel können Trader in Zukunft auf viele nationale und internationale Aktien setzen. Auch viele bekannte Indizes wie der DAX30 oder der US30 gehören zum Angebot. Dazu kommen Rohstoffe wie Gold oder Silber. Beim CFD-Handel richten sich die Konditionen ebenfalls nach dem gewählten Kontomodell. Bei Aktien-CFDs liegt der Spread zwischen 30 und 45 Cent und bei Indizes bei 25 bis 30 Cent. Bei Aktien liegt der maximale Hebel bei 1:10, während Trader bei anderen Basiswerten mit einem Hebel von bis zu 1:50 handeln können.

Bewährtes Schulungsmaterial und Handelsplattform

Weiterhin können sich die Trader bei 24option über viele Schulungsmöglichkeiten freuen. Unter anderem lernen Trader hier viel über die einzelnen Finanzinstrumente, Finanzmanagement und Handelspsychologie. Wer das Angebot von 24option zunächst testen möchte, kann dies über ein Demokonto, das unbegrenzt nutzbar ist, tun.

Der Handel selbst erfolgt weiterhin über die leicht benutzbare Handelsplattform MetaTrader 4, die bequem auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden kann. Hier finden Trader zahlreiche hilfreich Tools, die unter anderem bei der Analyse von Kursen helfen. Auch der automatisierte Handel ist möglich. So lässt sich fast jede Handelsstrategie mit dem MetaTrader 4 umsetzen. Zudem steht eine webbasierte Handelsplattform zur Verfügung, mit dem einfach über einen Browser auf das Handelskonto zugegriffen wird. Auch hier sind die technische und die fundamentale Analyse sehr gut möglich.

Fazit

24option stellt das operative Geschäft mit binären Optionen ein und wird sich zukünftig verstärkt auf den Forex- und CFD-Handel konzentrieren. Der Hintergrund ist, dass der Anbieter mit Sitz auf Zypern von der dortigen CySec kontrolliert wird, die in den vergangenen Monaten die Zügel im Handel mit binären Optionen deutlich anzog. Im Forex- und CFD-Handel erwartet die Trader eine breite Auswahl an Basiswerten sowie interessante Konditionen.

Wer nicht auf den Forex/CFD-Handel ausweichen möchte, kann binäre Optionen alternativ bei dem zypriotischen Broker IQ Option handeln.

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