Kriterien zur Auswahl des Forex Brokers

Wahl des richtigen Forex BrokersWer mit dem Forex-Trading beginnen möchte oder mit seinem Broker nicht mehr zufrieden ist, kann aktuell aus dem Vollen schöpfen: Eine riesige Anzahl an Forex Brokern kämpft um die Gunst der Kunden. Wir zeigen, worauf Trader bei der Brokerwahl achten sollten und stellen die wichtigsten Qualitätskriterien vor. Dabei beziehen wir uns vor allem auf für Forex Einsteiger relevante Kriterien. Welche Möglichkeiten sich beim Forex-Handel überhaupt bieten, wird ebenfalls in diesem Ratgeber behandelt.

  • Der Forex-Markt gehört zu den größten und liquidesten Finanzmärkten der Welt.
  • Währungspaare werden dezentral ausschließlich über elektronische Handelssysteme getradet.
  • Im Forex Handel können Trader sowohl auf steigende oder fallende Kurse (Long/Short) setzen.
  • Über die Hebelwirkung können mit geringem Kapitaleinsatz große Handelsvolumina bewegt werden.
  • Hebel bergen allerdings gleichzeitig hohe Renditechancen und Verlustrisiken in sich.
  • Forex-Neulinge sollten auf niedrige Spreads und Mindesteinzahlungen achten.

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Inhaltsverzeichnis

  • 1. Welche Möglichkeiten bieten sich im Forex-Handel?
  • 2. Höhe der Spreads in den wichtigsten Währungspaaren
  • 3. Hebel und Mindesteinzahlung
  • 4. Forex Software und Chart-Tools
  • 5. Bonus-Angebote und Extras
  • 6. Unser Forex Broker Vergleich bietet den Überblick

1. Welche Möglichkeiten bieten sich im Forex-Handel?

Der Forex-Markt gehört – misst man ihn an den tagtäglichen Umsätzen – zu einem der weltweit größten Finanzmärkte. Der weitweite Handel mit Devisen findet nicht an Präsensmärkten oder einem anderen zentralen Marktplatz statt, sondern ausschließlich über Computersysteme, den sogenannten Handelssystemen. Gehandelt werden darüber hinaus nur Währungspaare. Das bedeutet, dass bei einem Kauf einer Währung gleichzeitig der Verkauf der anderen Währung aus dem Devisenpaar umgesetzt wird. Der sogenannte Währungstausch findet in der Regel direkt über die Marktteilnehmer statt, die sich aus Banken, Kreditinstituten, Unternehmen, Regierungen und auch privaten Händlern zusammensetzen. Aber auch die Zentralbanken der jeweiligen Länder beeinflussen den Währungsmarkt aufgrund ihrer geldpolitischen Maßnahmen. Denn auch das Angebot und die Nachfrage bestimmen den Wert einer Währung. Bestimmt wird die Nachfrage unter anderem von folgenden Faktoren:

  • globalpolitische Entscheidungen und Ereignisse
  • Tourismus
  • Wirtschaftslage eines Staates
  • Höhe der Zinssätze einer Fremdwährung

Nimmt man sich beispielsweise das meistgehandelte Währungspaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) vor, so handelt es sich bei der Angabe Euro um die Basiswährung, während der US-Dollar die Kurswährung darstellt. Angegeben werden die Währungskurse immer bis zu vier Stellen nach dem Komma, während die kleinste handelbare Einheit als sogenannter Pip bezeichnet wird. Diese gibt auch die Preisveränderung eines Devisenpaares an. Aufgrund dieser Darstellung können bereits kleinste Veränderungen auf dem FX-Markt ersichtlich werden und hohe Renditen oder Verluste generieren. Mehr Informationen zum Thema Forex Funktionsweise ist in unserem Ratgeber nachzulesen.

Forex Trading

Das Trading immer im Blick
Um von einem Währungstausch auch profitieren zu können, setzen Investoren auf Kursveränderungen der einen oder anderen Währung innerhalb des Währungspaares. Profite werden generiert, wenn sich der Kurs so verändert, wie er Trader es erwartet. So können Händler nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Devisenkurse im Verhältnis zur anderen Währung setzen. Geht in unserem Beispiel der Händler davon aus, dass der Euro im Verhältnis zum US-Dollar steigt, so geht er eine Long-Position ein. Liegt er mit seiner Annahme richtig, so erzielt er auch den entsprechenden Ertrag. Nimmt der Trader im Gegensatz dazu an, dass der Euro-Kurs im Verhältnis zum US-Dollar fällt, setzt er eine Short-Position. Er hat auch dann einen Gewinn erzielt, wenn das vorhergesehene Ereignis eintrifft.

Der Forex-Handel ermöglicht auch das Trading mit einem kleinen Budget, was als Sicherheitsleistung, der sogenannten Margin, hinterlegt werden muss. In welcher Höhe eine Mindest-Marginzahlung zu leisten ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Hebel können Renditen sogar um das 400fache ansteigen lassen, wählt der Händler die richtige Strategie. Allerdings birgt der Einsatz eines Hebels bei unerwarteten Kursänderungen das Risiko eines Totalverlustes oder der Nachschusspflicht ebenfalls in sich.

Grundsätzlich können Währungen von Sonntag 22.00 Uhr bis Freitag 23.00 Uhr am Forex-Markt getradet werden. Aber da der Handelstag in Neuseeland und Australien beginnt und sich dann über alle Zeitzonen bewegt, ist Handel mehr oder weniger rund um die Uhr möglich. Mehr über die Forex Markt-Handelszeiten ist in unserem Ratgeber nachzulesen.

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Die verschiedenen Öffnungszeiten der Börsen kompakt dargestellt
Die hohe Liquidität sowie die bestehende Transparenz des Forex-Marktes in Bezug auf alle Marktdaten bilden entscheidende Vorteile gegenüber anderen Finanzmärkten. Hier stehen jedem Händler die gleichen Informationen zur Verfügung. Gleichzeitig unterliegt der Forex-Markt mitunter starken und schnellen Kursschwankungen, die zum einen hohe Renditen einbringen, aber auch mit hohen Verlustrisiken einhergehen können. Forex-Neulinge sollten sich daher immer zunächst über Demokonto mit den Handelsmöglichkeiten vertraut machen.

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2. Höhe der Spreads in den wichtigsten Währungspaaren

Für Forex-Einsteiger sind vor allem Broker relevant, die nach dem sogenannten Market Maker-Modell arbeiten. Diese Broker bieten fixe Spreads, sodass sich die einzelnen Anbieter diesbezüglich sehr gut vergleichen lassen. Der Spread stellt bei diesen Brokern neben den Finanzierungskosten, die für das Halten von Positionen über Nacht anfallen, meist den einzigen Kostenfaktor dar. Umso wichtiger ist es aus Sicht des Traders, auf einen möglichst niedrigen Spread zu achten.

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Die minimalen Spreads der Währungspaare

3. Hebel und Mindesteinzahlung

HandelsplattformJe höher der Forex Hebel, desto geringer die Höhe des Eigenkapitals, das für einen Forex Trade aufgebracht werden muss. Ein Hebel von 1:100 bedeutet, dass 1% Eigenkapital erforderlich ist um eine Position zu eröffnen. Mit nur 100 Euro kann also eine Forex-Position von 10.000 Euro (ein Mini-Lot) gehandelt werden. Je nach Broker sind auch Hebel von 1:400 möglich. Aggressive Trader nutzen möglichst hohe Hebel, um bei entsprechendem Risiko extrem hohe Renditen bezogen auf das eingesetzte Kapital zu erzielen. In jedem Fall bieten höhere Hebel mehr Flexibilität, da weniger Kapital in einem Trade gebunden ist und für alternative Spekulationen zur Verfügung steht.

Die Mindesteinzahlung ist insbesondere für Forex-Einsteiger relevant, die den Echtgeldhandel einmal ausprobieren möchten. Mittlerweile ist der Start in den Forex Handel schon ab Einzahlungen von nur 50 Euro möglich. Hohe Renditen sind mit einem solchen Betrag allerdings nicht zu erzielen.

Empfehlenswert ist es, Währungspaare nur zu handeln, wenn Kapital über den alltäglichen Bedarf hinaus vorhanden ist. Starke Kursschwankungen und die Hebelwirkung stellen nicht nur Chancen, sondern auch mitunter hohe Risiken dar. Ein durchdachtes Risikomanagement kann helfen, Verluste zu begrenzen. Mindesteinzahlungen werden bei einigen Forex-Brokern schon ab 50 Euro angeboten.

4. Forex Software und Chart-Tools

So wie die Handelskonditionen unterscheiden sich auch die Handelsplattformen. Eine zuverlässige und funktionale Forex Plattform ist eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Handel und sollte daher bei der Brokerwahl unbedingt berücksichtigt werden. Ein kostenloses Forex Testkonto ermöglicht das risikofreie Ausprobieren von Chart-Tools, Indikatoren und Ordermasken.

5. Bonus-Angebote und Extras

geldsackDie große Anzahl an Forex Brokern hat dazu geführt, dass viele Anbieter mit attraktiven Forex-Bonus-Angeboten um neue Kunden werben. Klarerweise sollte man die Auswahl des Brokers in erster Linie von der Qualität des Anbieters abhängig machen. Sollte allerdings ein Bonus angeboten werden, ist darauf zu achten, welchen Bedingungen er unterliegt.

Einige Broker bieten interessante Extras, wie etwa VIP-Programme mit verbesserten Handelskonditionen ab bestimmten Handelsvolumina oder Social Trading-Funktionen, sodass man von erfolgreichen Tradern aus der Community lernen oder sogar deren Trades kopieren kann.

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Social-Trading als neuer Motor und Indikator?

6. Unser Forex Broker Vergleich bietet den Überblick

Unser Forex Broker-Vergleich unterstützt Sie bei der Wahl des richtigen Brokers. Lesen Sie außerdem unsere umfassenden Erfahrungsberichte, in denen wir über alle Details zu Forex Software, Kosten im Handel sowie Kundenservice, Kontoeröffnung und Bonus des jeweiligen Brokers informieren. Lesen Sie außerdem hier, warum eToro als Bester Social Trading Broker 2013 gekürt worden ist.

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