Chancen für den Handel durch Aus- und Rückblick für die 4Kw

Wochenrückblick Binäre Optionen KW4Der erste Monat im Jahr 2015 neigt sich langsam dem Ende zu und die entscheidenden Ereignisse, die die Märkte bewegten, sind so gut wie überstanden. Der Januar war bis Mitte des Monats sehr volatil was Aktienmärkte und Währungen angeht, Erwartungen waren gespalten. Eins der wichtigsten Ereignisse in dieser Woche stellte die EZB-Pressekonferenz dar. Dazu später etwas mehr.

Inhaltsverzeichnis

  • Wirtschaft und Geldpolitik
  • Technische Bewertung der Märkte:

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU waren wichtige Konjunkturdaten eher rar gesät. Bis auf die deutschen Erzeugerpreise und die ZEW Konjunkturerwartungen standen keine Daten auf der Agenda. Die Erzeugerpreise sind per Monat Dezember sowohl auf Jahres- als auch Monatsbasis enorm rückläufig gewesen. Dem gegenüber fielen die vorlaufenden ZEW-Erwartungen für Deutschland und die EU sehr positiv aus.

USA: Auch in den Vereinigten Staaten sah es datentechnisch eher mau aus. Lediglich die Bauindustrie verzeichnete im Falle von Baugenehmigungen im Dezember rückläufige Daten, während die Beginne der Wohnungsbauten für Dezember positiv ausfielen.

China: „Alle Augen auf China“, heißt es nun seit mehr als einem Jahr, denn die globale Wirtschaft scheint sich von dem Land der Drachen und Tiger sehr abhängig gemacht zu haben. Das BIP-Wachstum für das vierte Quartal 2014 fiel leicht unter den Erwartungen und deutlich unter dem Wachstum des Vorquartals aus. Im Vergleich zum Vorjahr wies das Wachstum keine Veränderung auf. Die Industrieproduktion des Landes war für den Monat Dezember jedoch leicht steigend, was auf eine positive Entwicklung hindeutet. Der wichtige HSBC Produktionsmanager-Index für Januar fiel ebenso positiv aus.

GB: Die britische Wirtschaft gewährte diese Woche Einblicke in den Arbeitsmarkt. So sank die Arbeitslosenquote um ganze 20 Basispunkte im Vergleich zum Vormonat und unterschritt erstmals seit der Krise die 6 %. Auch die Arbeitslosenstatistik fiel positiv aus. Die guten Arbeitsmarktdaten wurden von Experten aufgrund der anstehenden Wahlen im Mai erwartet.

Geldpolitik: Doch die entscheidenden Impulse kamen diese Woche wie so oft aus der Richtung der Geldpolitik. Und das in einem, man kann sagen, nie da gewesenen Ausmaß. Der Währungskrieg scheint in die zweite Runde zu gehen, und hier wird mit harten Bandagen gekämpft. Mehrere Zentralbanken haben diese Woche die Zinsen angepasst. Dazu gehörte die Bank of Canada, die türkische Zentralbank sowie die tschechische Notenbank. Die EZB legte ihr QE auf, die Bank of Japan passte ihre Inflations- und Wachstumsprognosen nach unten an. Die britische Notenbank verschiebt ihren Zinsschritt immer in mehr in weite Ferne. Die FED kommt erst nächste Woche zusammen.

 

Technische Bewertung der Märkte:

Screen 1

Screen 1: Wochenchart EUR/USD

EUR/USD: Dass der Euro nun in Richtung Parität mit dem US-Dollar unterwegs ist, darüber besteht kein Zweifel. Zwar hat die Mehrheit nichts anderes von der EZB erwartet, doch das „Buy the Rumor, Sell the Fact“ blieb aus. Das könnte damit zusammenhängen, dass zu viele diese Erwartung hatten und bereits vor Verkündung einiges an Informationen durchgesickert ist. Technisch gesehen haben wir bereits letzte Woche darauf hingewiesen, dass relevante Unterstützungen nun kaum mehr vorhanden sind. Daher an dieser Stelle wieder ein Wochenchart, denn man sieht aus weiter Entfernung manchmal mehr (Screen 1). Demnach wäre die nächste große Unterstützungszone in einem Bereich zwischen 1,06-1,08 US-Dollar je Euro zu suchen.

Screen 2

Screen 2: Wochenchart des GBP/USD

GBP/USD: Ungefähr das gleiche Bild bietet sich bei dem Währungspaar GBP/USD. Die Unterstützung bei 1,50 US-Dollar je britischen Pfund wurde gebrochen, die nächste Unterstützung wäre in der Zone zwischen 1,47-1,48 US-Dollar je Pfund zu suchen (Screen 2).

Screen 3

Screen 3: Tageschart des USD/JPY

 

USD/JPY: Der japanische Yen zeigt sich gegenüber dem US-Dollar noch recht stabil und bewegt sich unterhalb der 20-Tage-Durchschnittslinie. Ein nachhaltiges Überschreiten der 119,00 Japanische Yen je US-Dollar sollte weiteren Aufwärtsdruck ergeben (Screen 3).

Screen 4

Screen 4: Wochenchart des Dax

 

DAX: Beim DAX heißt es „Sky is the Limit“. Nach dem EZB-Entscheid erreichte der deutsche Leitindex die 10.500 Pkt. Der Future notiert aktuell bei 10.580 Pkt. Eine leichte Korrektur (Screen 4) könnte für den Einstieg eine gute Gelegenheit ergeben, die mit dem Broker OptionBit (Screen 5) umgesetzt werden könnte. Der Broker bietet neben verschiedenen Arten an Optionstypen auch die Möglichkeit, eine längere Laufzeit auszuwählen (Screen 6).

Screen 5

Screen 5: Broker Optionbit

 

Screen 6

Screen 6: Lange Laufzeiten beim Broker Optionbit

Screen 7

Screen 7: Tageschart vom S&P500

S&P 500: Die US-amerikanischen Aktienmärkte schwächeln noch. Dennoch besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch diese den europäischen Märkten folgen. Zumindest aus technischer Sicht sollte auch hier bei Interesse erst eine leichte Korrektur für den Einstieg genutzt werden (Screen 7).

Viel Erfolg!

Christian Habeck

Christian Habeck

Christian Habeck beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit diversen Finanzprodukten. Im Tagesgeschäft widmet er sich dem Forex-Handel, wohingegen Aktien mittelfristig im Swing-Trading mit Hilfe des Ichimoku Kinko Hyo getradet werden. Infos hierzu findet man auf: www.kumo-trading.de
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