Etoro aktuell 2018: Snapchat an der Börse

Social Trading bei eToroSeit dem Börsenstart am 1. März können Trader nun auch bei eToro CFDs auf die Aktien des bekannten sozialen Netzwerks Snapchat handeln. Der Börsengang gilt nach Facebook und Twitter als einer der größten der Technologiebranche. Die Besonderheit an Snapchat ist, dass sich Fotos und Videos, die über den Messenger versendet werden, nach nur wenigen Sekunden selbst löschen. Dies macht Snapchat gerade für junge Menschen sehr attraktiv.

Snapchat wurde 2011 in Los Angeles gegründet. Heute ist unter Snapchat nur noch das soziale Netzwerk bekannt, das Unternehmen firmierte 2016 in Snap Inc. um. 2015 wurden bereits mehr als 350 Millionen Fotos und Videos pro Tag versendet. Dieser große Erfolg bewog Facebook dazu, Snapchat ein Kaufangebot zu machen. Snapchat lehnte die Offerten von Facebook allerdings zweimal ab. Dies erhöhte die Bekanntheit des sozialen Netzwerks nochmals.

Inhaltsverzeichnis

  • Unternehmen 19 Milliarden US-Dollar wert
  • Ausgangslage von Snapchat vor dem Börsengang
  • Einnahmen durch Börsengang
  • Aktienkurse sinken nach Börsengang oft
  • Starke Partner
  • Experte für Social Trading
  • Für Anfänger interessant
  • Eigenständiges Traden
  • Fazit

Unternehmen 19 Milliarden US-Dollar wert

Bereits 2015 wurde der Unternehmenswert von Snapchat auf 19 Milliarden Dollar beziffert. Heute sind 158 Millionen Nutzer aus aller Welt bei Snapchat aktiv, die Tag für Tag rund zehn Milliarden Videos versenden. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken legen die User bei Snapchat kein Profil an, sondern betreiben Channels. Über diese versenden sie Inhalte an andere User, die allerdings keine Kommentare oder Likes abgeben können. Viele Nutzer sehen Snapchat als eine Art Tagebuch, da sich die Inhalte von selbst löschen. Allerdings kann man Screenshots machen und mittlerweile gibt es auch eine Speicherfunktion. Wenn ein Foto gespeichert wurde, wird der Versender darüber informiert. Außerdem können Textnachrichten ausgetauscht werden. Besonders die Story-Funktion ist sehr beliebt. Hier werden Snaps, also Fotos, in chronologischer Reihenfolge versendet und so eine Geschichte erzählt. Die Facebook-Tochter Instagram übernahm dieses Format und bietet seit einiger Zeit „Deine Story“ mit einem ähnlichen Konzept an. Gerne werden Fotos auch mit Filtern bearbeitet, die die Uhrzeit oder den Ort anzeigen.

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Ausgangslage von Snapchat vor dem Börsengang

Mit 405 Millionen Einnahmen 2016 konnte Snapchat zwar seinen Umsatz im Vergleich zum Jahr zuvor versiebenfachen, befindet sich aber weiterhin in der Verlustzone. Das Unternehmen investiert viel in Forschung, Entwicklung und sein Personal. Man möchte weiter expandieren und arbeitet an neuen Innovationen wie einer eigenen Kamera. Immer wenn ein Unternehmen an die Börse geht, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die man beachten sollte, wenn man in die Aktien eines Unternehmens investieren möchte. Wichtig ist hier die Frage, ob das Unternehmen Gewinne erzielt. Snapchat erzielt zwar verhältnismäßig hohe Einnahmen, ist aber wie bereits gesagt nicht profitabel. Manche Experten gehen sogar davon aus, dass Snap vielleicht nie in die Gewinnzone kommen wird, da das Unternehmen besonders viel investiert. Dies macht das Unternehmen aber trotz der Verluste auch für Anleger sehr interessant.

Einnahmen durch Börsengang

Viele Unternehmen gehen auch an die Börse, um in kurzer Zeit hohe Einnahmen zu erzielen oder eine Exit-Strategie für ehemalige Investoren aufzubauen. Dies ist oft der Fall, wenn ein sehr hoher Unternehmensanteil angeboten wird. Snap ist derzeit 19,5 bis 22,2 Milliarden Dollar wert und will durch den Börsengang rund drei Milliarden Dollar Einnahmen erzielen. Damit ist sowohl eine Exit-Strategie wie auch das Erzielen von möglichst hohen Einnahmen bei Snap wohl nicht der Fall.

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Aktienkurse sinken nach Börsengang oft

Bei Snapchat besteht durchaus die Gefahr, dass der Aktienkurs rasch nach dem Börsengang stark sinkt. Dies ist in den meisten Fällen nur schwer vorherzusagen. Als Twitter an die Börse ging, konnte die Aktie zwar am ersten Tag um 73 Prozent zulegen, verlor aber in den ersten zwei Jahren an der Börse so stark, dass die Aktie unter den Startkurs fiel. Die Einnahmen von Snap sind geringer als die Einnahmen von Twitter vor dem Börsengang und die Verluste von Snap sogar höher als bei Twitter. Ein Börsengang ist jedoch immer mit Unsicherheiten verbunden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Aktienkurs kurz nach Börsenstart kräftig steigt oder sinkt. Zudem sind langfristige Entwicklungen nur schwer vorherzusagen. Die Erfahrung in der Technologiebranche zeigt, dass ein Börsengang wie bei Facebook äußerst erfolgreich sein kann, aber auch wie im Fall von Twitter ein Misserfolg werden kann.

Starke Partner

Bei Snap kommt hinzu, dass die gesamte IT von Google abhängig ist, da man auf den Cloud-Server von Google vertraut. Dies könnte sich langfristig als Belastung entpuppen, da Snap in den kommenden fünf Jahren zwei Milliarden Dollar für den Google-Service zahlen muss. Unternehmen, die an die Börse gehen, sollten einen namhaften Underwriter mitbringen, der sich verpflichtet, einen Teil der Emissionen zu übernehmen, wenn die vollständige Unterbringung durch Zeichnung der Aktionäre nicht gewährleistet ist. Snap hat hier Morgan Stanley und Goldman Sachs an seiner Seite.

Experte für Social Trading

Beim Social-Trading-Pionier eToro sind mehr als 4,5 Millionen Trader aus über 170 Ländern aktiv. Aus Deutschland sind rund 25.000 Trader bei eToro. Der Broker verbindet eine Handelsplattform mit einem sozialen Netzwerk, in dem sich Trader nicht nur über aktuelle Marktereignisse austauschen können, sondern auch Trades von anderen Tradern kopieren. Öffentliche Profile von Tradern sind für jeden einsehbar. Viele Trader stellen hier gut verständlich und nachvollziehbar ihre Handelsstrategien und Anlageentscheidungen vor. Diese können andere Trader problemlos dann kopieren. Wenn ein Trader oft kopiert wird, kann er an den Erfolgen anderer Trader teilhaben. Daher bemühen sich viele Trader, im Netzwerk bekannt zu werden.

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Für Anfänger interessant

Gerade Anfänger im Trading profitieren von erfahren Tradern und können deren Trades kopieren. Auch über die eToro-Tradingakademie können Neueinsteiger ihr Wissen austauschen. Zudem können im Netzwerk Fragen gestellt werden. Die Webseite ist zwar in über zehn Sprachen verfügbar, dennoch ist es ein Vorteil, gut Englisch zu sprechen. Oft schätzen Trader die Erfahrungen und Sichtweisen von Tradern aus anderen Ländern und nutzten diese, um ihr Portfolio zu diversifizieren. Praktisch ist das zeitlich unbegrenzte, kostenlose Demokonto, mit dem man ohne persönliches Risiko erste Schritte im Trading unternehmen kann.

Eigenständiges Traden

Dennoch bietet eToro auch viel Angebote, um selbst zu traden. Zahlreiche Basiswerte wie Aktien, Rohstoffe und Devisen stehen hier zur Verfügung. Mit einer Einzahlung von mindestens 200 Euro kann man ein Konto eröffnen. Die Mindesthandelssumme liegt bei 25 Euro. Gerade im CFD-Handel sind die attraktiven Hebel von bis zu 1:400 ein Vorteil, um schon mit wenig Einsatz große Erfolge zu erzielen. Zudem bietet eToro einen kommissionsfreien Handel und niedrige Spreads an.

Fazit

Seit dem Börsengang von Snapchat können Trader bei eToro auf die Aktien des US-Unternehmens mit CFDs handeln. Das außergewöhnliche soziale Netzwerk ist trotz Verlusten sehr interessant für Anleger, denn Snapchat hebt sich mit Investitionen in Expansion, Entwicklung und Forschung von der Konkurrenz ab. Allerdings ist es beim Börsengang eines Unternehmens immer schwer vorherzusagen, wie sich der Aktienkurs entwickeln wird. Snapchat könnte für Trader allerdings eine interessante Option werden.

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