Binäre Optionen Broker mit PayPal 2018: Als Einzahlungsmethode eher selten

Bieten Binäre Optionen Broker PayPal als Einzahlungsvariante an? Fragen wie diese stellen sich Trader regelmäßig. Die Rahmenbedingungen für den Binäroptionenhandel unterscheiden sich teilweise recht stark. Jeder Broker arbeitet mit ganz eigenen Auszahlungen im Handel oder Systemen zur Verlustabsicherung. Und auch der Umfang handelbarer Assets kann sehr stark variieren. Unterschiede lassen sich aber nicht nur im Hinblick auf die Handelsbedingungen erkennen. Auch in Bezug auf die Ein- und Auszahlungsmethoden differenziert das Bild mitunter stark. Unsere Redaktion geht an dieser Stelle den Binären Optionen mit PayPal nach.

Hinweisbox Binaere Optionen

Binäre Optionen Broker & PayPal – Wichtige Fakten im Überblick

  • PayPal gibt mehr als 170 Mio. aktive Konten an
  • über 11 Mio. Transaktionen täglich bei PayPal
  • Broker lassen Aufladung für Binäre Optionen mit PayPal nur selten zu
  • Kreditkarte wird weitgehend flächendeckend angeboten
  • Skrill und NETELLER verbreitete E-Wallets

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Inhaltsverzeichnis

  • PayPal: Ein kurzer Blick auf das beliebte E-Wallet
  • Binäre Optionen Broker: Wer erlaubt PayPal
  • Die Alternativen zum E-Wallet PayPal
  • Bei der Anmeldung auch auf die Auszahlung achten
  • Broker für Binäre Optionen + PayPal – FAQ
  • Fazit: Binäre Optionen Trader müssen ohne PayPal auskommen

PayPal: Ein kurzer Blick auf das beliebte E-Wallet

Bei PayPal handelt es sich wahrscheinlich um einen der bekanntesten Bezahldienste im Internet. Die Plattform hat nach eigener Auskunft circa 173 Millionen Nutzerkonten, die aktiv im Einsatz sind. Wer sich bei PayPal registriert, kann Transaktionen in über 100 verschiedenen Währungen vornehmen. Besonders bekannt geworden ist das Unternehmen durch seine Verknüpfung mit einer Onlineauktionsplattform. Inzwischen erreicht der Bezahldienst aber Märkte fürs Onlineshopping weltweit und wird in vielen Webshops integriert.

Entstanden ist PayPal im Frühjahr 2000. Die beiden Vorläuferunternehmen, aus deren Zusammenschluss sich der Bezahldienst entwickelte, wurden aber früher – 1998 und 1999 – gegründet. In Europa operiert das Unternehmen von Luxemburg aus. Hier ist PayPal seit 2007 im Besitz einer Banklizenz. Seit 2015 ist PayPal wieder selbständig und ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen.

Kunden können PayPal auf ganz unterschiedliche Art und Weise nutzen.

  • Schritt 1: Die Anmeldung beim Bezahldienst und das Einrichten eines Kundenkontos ist die Grundvoraussetzung, um PayPal nutzen zu können
  • Schritt 2: Der Bezahldienst erlaubt Transaktionen, ohne dass ein Guthaben auf dem Kundenkonto vorhanden ist. Hierfür muss der Nutzer aber eine Kontoverbindung oder Kreditkartenverbindung hinterlegen. Für die Verifizierung der Bankverbindung wird eine Testüberweisung mit Kleinstbeträgen durchgeführt.
  • Schritt 3: PayPal-Nutzer können mehrere Karten und Kontoverbindungen hinterlegen. Letztere werden beim Bezahlvorgang ausgewählt.

Parallel erlaubt PayPal die Einzahlung von Guthaben. Letztere werden für die Transaktionen genutzt – oder können wieder auf das Bankkonto überwiesen werden.

Von 1998 bis heute hat sich das Unternehmen PayPal zu einem der weltgrößten Zahlungsdienstleister im World Wide Web entwickelt. Viele Trader werden bei PayPal sicher bereits ein eigenes Kundenkonto besitzen. Was liegt näher, als dieses für Transaktionen zu nutzen? Leider müssen wir feststellen, dass Binäre Optionen mit PayPal nicht so recht zusammenpassen wollen.

Binäre Optionen Broker: Wer erlaubt PayPal

Obwohl sich PayPal zu einem der „Big Player“ bei den Bezahldiensten entwickelt hat, wird man als Trader im Binäroptionenhandel darauf weitgehend verzichten müssen. Der Grund: PayPal ist bei den Market Makern eher selten anzutreffen. Wir machen die Erfahrung, dass seitens der Binäroptionenbroker der Bezahldienst eher konsequent gemieden wird.

Einzahlung mit PayPal bei XTB

Bild Nr 1: XTB – Einer der wenigen Broker mit PayPal als Einzahlung

 

Warum verzichten so viele Broker auf eine der bekanntesten Zahlungsoptionen? Eine mögliche Erklärung sind die Gebühren. Macht man sich die Mühe und wirft einen Blick in das Gebührenverzeichnis von PayPal, wird schnell die Dimension des Ganzen klar. So schwanken bereits die Gebühren für Transaktionen (je nach Umsatz) zwischen 1,5 Prozent und 1,9 Prozent. Darüber hinaus erhebt PayPal Entgelte für grenzüberschreitende Transaktionen. Da die meisten Broker in:

  • Großbritannien
  • auf Zypern oder
  • Malta

ihren Sitz haben und international operieren, dürften die Entgelte für den PayPal-Einsatz beträchtlich sein.

PayPal ist mit über 170 Millionen aktiven Kunden und mehr als 11 Millionen Zahlungen täglich sicher einer der großen und bekannten Bezahldienste im Internet. Bieten Binäre Optionen Broker PayPal als Einzahlungsvariante an? Diese eingangs gestellte Frage müssen wir leider mit einem klaren „Nein“ beantworten. Einzahlungen sind auf diesem Weg nur in Ausnahmefällen möglich. Das Gros der Market Maker verzichtet auf PayPal und setzt auf Alternativen. Binäre Optionen & PayPal passen in der Praxis nur bedingt zusammen.

Die Alternativen zum E-Wallet PayPal

Bezahldienste bzw. E-Wallets haben sich in der Vergangenheit zu einer echten Alternative zum klassischen Zahlungsverkehr entwickelt – speziell im Internet. PayPal fällt als Zahlungsoption für den Binäroptionenhandel leider weitgehend aus. Welche Alternativen bieten sich an? Beobachtet man die Brokerszene aufmerksam, konzentrieren sich die Market Maker hinsichtlich der Zahlungswege auf:

  • Banktransfer/Banküberweisung
  • Kreditkarten
  • E-Wallets.

Der Vorteil beim Griff zur Kreditkarte besteht in der umgehenden Gutschrift des Guthabens. Ein Nachteil sind allerdings die Transaktionsgebühren für den Trader (seitens der Kartenunternehmen). Überweist man das Geld vom Konto, ist auf der anderen Seite die Bearbeitungszeit in Kauf zu nehmen.

 

Überblick Zahlungsoptionen OptionFair

Bild Nr 2: Binäre Optionen handeln – Screenshot Einzahlungen bei OptionFair

E-Wallets/Bezahldienste werden sehr häufig seitens der Trader genutzt, da sie ähnliche Vorteile – in Bezug auf die Einzahlungsgeschwindigkeit – wie die Kreditkarte bieten. Sehr weit verbreitet haben sich Skrill (ehemals Moneybookers) und NETELLER. Beide werden von einer Vielzahl der uns bekannten Broker unterstützt. Parallel sind bei einigen der Market Maker Einzahlungen über SOFORT Überweisung möglich.

Andere Zahlungsoptionen, wie beispielsweise:

treten ebenfalls in den Hintergrund, da sie nach derzeitigem Stand nur vereinzelt von wenigen Brokern angeboten werden.

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Trader können für die Einzahlung der Guthaben auf ihr Handelskonto ganz unterschiedliche Transaktionswege nutzen. In der Praxis haben sich – neben der Kreditkarte oder dem Banktransfer – die E-Wallets NETELLER und Skrill durchgesetzt. Diese erlauben eine komfortable Einzahlung von Kapital auf das Tradingkonto, welches im Anschluss für den Echtgeldhandel genutzt werden kann.

Bei der Anmeldung auch auf die Auszahlung achten

Viele Trader haben bei der Auswahl ihres Brokers in erster Linie die Einzahlungen vor Augen. Prinzipiell halten auch wir es für wichtig, hier auf eine gewisse Vielfalt und mehrere Auswahlmöglichkeiten zu treffen. Grundsätzlich sollte man als Anleger aber nicht den Fehler machen und den Ablauf der Auszahlung aus den Augen verlieren. Warum ist uns dieser Hinweis an dieser Stelle so wichtig?

Als Trader macht man die Erfahrung, dass seitens der Broker für Einzahlungen in aller Regel keine Gebühren oder Transaktionsentgelte anfallen. Hinsichtlich der Auszahlungsanfragen sieht die Situation anders aus. Einige der Broker erheben hier beispielsweise für die Auszahlung von Guthaben aufs eigene Konto Gebühren, die oberhalb der 10-Euro-Grenze liegen – teils sogar deutlich darüber. Aber auch die Auszahlung auf einige E-Wallets kostet mitunter Geld.

Einzahlungen aufs Handelskonto sind bei Market Makern in aller Regel kostenlos. Als Trader schadet es aber nicht, sich die Gebühren für Auszahlungen genau anzuschauen. Diese gilt besonders für Beträge, die mit Kreditkarte eingezahlt werden. Seitens diverser Broker kann nur der Einzahlungsbetrag zurücküberwiesen werden. Gewinne muss sich Trader auf andere Weise auszahlen lassen. Die Konditionen sind ein Element, dass auch im binaereoptionen.com Binäre Optionen Anbieter Vergleich eine Rolle spielt. Hier achten wir aber auch auf Fragen das Demokonto betreffend. Schließlich bietet dieses dem Einsteiger die Möglichkeit, unsere Strategieansätze gefahrlos zu nutzen. Übrigens: Unsere Redaktion beobachtet auch andere Finanzprodukte aus dem Segment Forex und CFD Handel.

Broker für Binäre Optionen + PayPal – FAQ

Warum bieten Binäre Optionen Broker PayPal nicht an?

Über die Gründe, warum Market Maker bei den Einzahlungsoptionen auf PayPal verzichten, lässt sich am Ende nur spekulieren. Ein möglicher Grund ist in den Gebühren zu suchen, welche Geschäftskunden abverlangt werden. Aus Sicht jener Trader, die PayPal privat als Bezahllösung im Internet nutzen, mag der Verzicht vieler Broker vielleicht ein Nachteil sein. Da der Bezahldienst aber flächendeckend keine Rolle spielt, bleibt dieser Aspekt zumindest im Brokervergleich ein neutrales Kriterium.

Sind die Einzahlungen bei den Brokern immer kostenfrei?

Jein! Aus Sicht des Traders sind hier zwei Sachverhalte zu berücksichtigen: Einmal der eigentliche Einzahlungsvorgang und auf der anderen Seite die Abwicklung der beteiligten Stellen. Beispiel: Trader zahlen mit der Kreditkarte Guthaben ein. Beim Options Broker fallen allgemein meist keine Entgelte an. Anders die Situation beim Kreditkartenunternehmen. Hier besteht durchaus das Risiko, Gebühren schultern zu müssen – etwa für fremde Währungen, wenn nicht in Euro eingezahlt wird. Es ist generell anzuraten, sich hinsichtlich der Rahmenbedingungen für Einzahlungen von den verschiedenen beteiligten Dienstleistern ein Bild zu machen.

Lässt sich PayPal wenigstens für Auszahlungen nutzen?

Leider nein. Sofern der Broker PayPal nicht für den Weg der Einzahlung anbietet, steht der Bezahldienst auch für Auszahlungsanforderungen nicht zur Verfügung. Wir halten es grundsätzlich für empfehlenswert, die Bedingungen der verschiedenen Auszahlungswege eingehend zu prüfen. Dies gilt nicht nur aufgrund der bereits angesprochenen Entgelte. Einige Broker verlangen beispielsweise, dass zur Auszahlung angeforderte Beträge mindestens einmal am Handel teilgenommen haben.

Warum lässt sich nicht das gesamte Guthaben auszahlen?

Hierfür kann es verschiedene Gründe geben. Sehr oft denkt man zwar im ersten Moment an Betrug durch den Binäroptionenbroker. Häufig stellt sich aber heraus, dass man die Bonusbedingungen nicht einbezogen hat. Gerade der Einzahlungsbonus ist als Zusatzguthaben willkommen. Letzteres ist bei den meisten Brokern aber bis zum Erreichen eines vorgeschriebenen Handelsumsatzes für die Auszahlung gesperrt. Gleichzeitig muss dem Trader klar sein, dass durch Anti-Geldwäsche-Richtlinien Einfluss auf die Guthabenauszahlung genommen wird.

Bieten nur unseriöse Binäre Optionen Broker PayPal nicht an?

Der Verzicht auf PayPal als Ein- und Auszahlungsweg darf keineswegs missverstanden werden. Es handelt sich hierbei nicht um ein Zeichen mangelnder Seriosität. Jeder Broker entscheidet selbst, welche Zahlungswege am besten ins eigene Unternehmen und die Kostenkalkulation passen. Seriöse Broker für Binäre Optionen erkennt man eher am Grad der Regulierung und Aufsicht – etwa durch Finanzmarktbehörden wie die CySEC oder FCA. Zusätzlich spielt eine Rolle, wie transparent die Geschäftsbedingungen kommuniziert und die Kundengelder vom Firmenkapital getrennt werden.

Fazit: Binäre Optionen Trader müssen ohne PayPal auskommen

Der Handel mit Binären Optionen biete die Chance auf Tradingerfolg. Bevor es soweit ist, muss sich jeder Trader um ein Handelskonto beim richtigen Broker und das entsprechend hohe Guthaben bemühen. Binäre Optionen mit PayPal Konto handeln dürfte allerdings ein Anspruch sein, der sich nur eingeschränkt erfüllen lässt. In der Praxis begegnen uns nur sehr wenige Broker, welche diese Möglichkeit tatsächlich anbieten. Als Trader sollte man letztlich dazu bereit sein andere Wege zu gehen. Die Kreditkarte ist eine beliebte Methode für Einzahlungen. Diverse E-Wallets haben sich in den letzten Jahren an dieser Stelle aber ebenfalls durchsetzen können.

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