CopyFunds: Rendite & Gebühren der Finanzinstrumente im Test

eToro CopyFunds Rendite & GebührenMit den eToro CopyFunds bietet sich Anlegern ein neuartiges Finanzinstrument, das für hohe Renditen sorgen soll. Dabei setzt eToro voll auf CFDs und das Prinzip des Social Tradings. Zwar unterscheidet sich das Grundkonzept der CopyFunds nicht von dem, herkömmlicher Fonds, gerade in Bezug auf die Kosten und Rendite gibt es jedoch klare Differenzen. Genau aus diesem Grund befasst sich der nachfolgende Ratgeber intensiver mit der CopyFunds Rendite und Gebühren, die beim Trading anfallen.

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Inhaltsverzeichnis

  • CopyFunds und der Broker eToro im Portrait
  • Verzicht auf klassische Fondsgebühren
  • CopyFunds Gebühren: Abgerechnet wird über den Spread
  • Wichtig: Grundsätzliche eToro Gebühren beachten
  • CopyFunds Rendite von über 10 Prozent erwartet
  • Keine Kontoführungsgebühr bei eToro
  • Fazit: CopyFunds Rendite von über 10 Prozent erwartet

CopyFunds und der Broker eToro im Portrait

Themenicon Wissen_varianteeToro gilt als eine der ersten und größten Social Trading Plattformen überhaupt. Schon vor über 10 Jahren gegründet, kann der Broker heute auf mehr als 4 Millionen aktive Nutzer verweisen. Je größer die Community wird, desto höher ist dabei der Nutzen der einzelnen Trader. Denn sie können dadurch wiederum mehr Top Tradern und Signalgebern folgen bzw. sich mit anderen Nutzern austauschen.

Mit den eToro CopyFunds hat der Broker jetzt ein neuartiges Finanzinstrument auf den Markt gebracht, das herkömmlichen Investmentfonds nachempfunden ist. Dabei setzen die Fonds allerdings nicht darauf, klassische Aktien oder Anleihen zu erwerben. Vielmehr eröffnen sie CFD-Positionen, die kurzfristig für hohe Renditen sorgen sollen. Zu unterscheiden ist zwischen zwei verschiedenen Arten von CopyFunds:

  • Market Funds: Diese Fonds wurden entweder von eToro selbst oder einem strategischen Partner entworfen. Das Kapital der Anleger wird auf Basis einer bestimmten Strategie direkt an den Märkten investiert, wobei ein Großteil der Fonds einen Branchenschwerpunkt setzt.
  • Top Trader Fonds: Genau wie beim „manuellen“ Social Trading auch, investieren die Top Trader Funds das Kapital der Anleger in sogenannte Top Trader. Diese haben über die Handelsplattform des Brokers bereits hohe Renditen erzielt und eröffnen laufend CFD-Positionen.

Der Broker eToro überlässt die Aufstellung der Fonds aber weder dem Zufall noch subjektive Einschätzungen von vermeintlichen Experten. Vielmehr stellt ein hoch komplexer Algorithmus die Fonds zusammen, so dass menschliche Fehler schon im Ansatz verhindert werden.

Fazit: Mit den CopyFunds hat eToro ein neuartiges Finanzinstrument entworfen, das klassischen Fonds und das innovative Social Trading miteinander vereint. Schon jetzt haben Anleger die Wahl zwischen unterschiedlichsten Fonds, die sich in die Kategorien Market Funds und Top Trader Funds unterteilen lassen.

eToro Social Trading

So präsentiert sich eToro auf seiner Webseite

Verzicht auf klassische Fondsgebühren

Obwohl sich CopyFunds und klassische Investmentfonds auf den ersten Blick nicht voneinander unterscheiden, gibt es doch größere Abweichungen bei den Kosten. Wer in einen klassischen Fonds investiert, zahlt immer:

  • Abschlussprovision: Schnell werden zwischen 1 und 5 Prozent der Investitionssumme allein dafür fällig, dass der Anleger überhaupt Kapital in den Fonds investieren kann.
  • Laufende Gebühr: Zusätzlich dazu ist eine laufende Provision zu entrichten, weil der Fonds aktiv gemanagt wird. Hierfür fallen zwischen 1 und 3 Prozent des gehaltenen Volumens an.

tradingEs kann Monate oder gar Jahre dauern, bis der Investmentfonds allein die Anschaffungskosten wieder egalisiert hat. Zudem müssen Trader beachten, dass auch bei ihrem Broker, über den die Fondsanteile erworben werden, noch weitere Kosten in Rechnung gestellt werden können. Dazu zählen etwa Depotführungsgebühren oder eine Orderprovision.

Von all diesen Kosten sind die CopyFunds vollständig befreit worden. Wer Kapital anlegt, zahlt weder eine Abschlussprovision noch eine feste Grundgebühr. Somit kann der Anleger vom ersten Tag an tatsächlich Rendite erwirtschaften und muss nicht erst mögliche Anschaffungskosten egalisieren.

Wichtig: Wer bei eToro in die CopyFunds investieren möchte, der muss hierfür mindestens 5.000 US-Dollar in die Hand nehmen. Weil der Broker bei den Fonds auf CFD-Positionen setzt und diese immer mit einer Margin abgesichert werden, könnte es ansonsten zu Engpässen kommen.

Fazit: Anders als bei klassischen Investmentfonds verlangt der Broker eToro keine Abschlussprovision. Auch auf eine laufende Gebühr wird verzichtet, so dass Anleger vom Tag der Investition an effektive Renditen erwirtschaften können.

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CopyFunds Gebühren: Abgerechnet wird über den Spread

Obwohl eToro vollständig auf Abschlussprovision und laufende Gebühr verzichtet, agiert der Broker natürlich nicht ohne Gewinnabsicht. Abgerechnet wird allerdings immer über den Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position. Ein Beispiel:

  • Der Anleger investiert 5.000 US-Dollar in einen Top Trader Funds.
  • Einer der Top Trader eröffnet eine Call-Position auf das Währungspaar EUR/USD. Der Spread hierfür betrage 5 Pips.
  • Genau diese Position wird jetzt vom Fonds kopiert, so dass auch die Kosten von 5 Pips im Fonds entstehen.

Wichtig ist dabei, dass sich der Spread zwischen Top Trader und dem Fonds nicht unterscheidet. Auch wer eigenständig Positionen eröffnet, zahlt genau die gleiche Differenz zwischen An- und Verkaufskurs einer Position.

eToro CopyFunds

Das neue Investmentprodukt des Brokers eToro – CopyFunds

Wie hoch der Spread letztlich ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Maßgeblich ist der verwendete Basiswert, aber auch die Handelszeit und damit die Marktliquidität haben einen großen Einfluss. Ein Auszug aus den minimalen Spreads für das Forex-Trading bei eToro:

  • EUR/USD ab 3 Pips
  • USD/JPY ab 2 Pips
  • EUR/GBP ab 4 Pips

Deutlich größer ist der Spread allerdings, wenn Trader mit Indizes handeln. Mehrere hundert Pips kommen schnell zusammen. Geringer fällt die Differenz aus An- und Verkaufspreis einer Position hingegen bei Rohstoffen oder Aktien aus.

Positiv fällt auf, dass der Broker diese Werte transparent und in deutscher Sprache auf seiner Homepage ausweist. Auch nicht registrierten Nutzern ist es auf diesem Wege erlaubt, sich intensiver mit den CopyFunds Gebühren zu befassen.

Fazit: Wer in einen CopyFunds investiert, zahlt bei eToro keine pauschalen Gebühren. Vielmehr hängen diese immer von der konkreten Position ab, die ein Top Trader bzw. der Funds eröffnen. Denn bei eToro wird ausschließlich über den sogenannten Spread, also die Differenz aus An- und Verkaufskurs einer Position, abgerechnet.

Wichtig: Grundsätzliche eToro Gebühren beachten

Bisher nicht angesprochen worden ist, dass der Broker eToro ebenfalls Gebühren erhebt, die vor allem in Zusammenhang mit möglichen Ein- und Auszahlungen von Kapital stehen. Weil Trader immer ein Konto beim Finanzdienstleister eröffnen müssen, um in die CopyFunds investieren zu können, sollen auch diese Kosten kurz vorgestellt werden.

Sofern Trader eine Auszahlung von erwirtschafteten Erträgen vornehmen wollen, zahlen sie immer ein Entgelt. Dessen Höhe hängt wiederum von der Auszahlungssumme ab:

  • Auszahlungsbetrag 20 bis 200 US-Dollar: Gebühr von 5 US-Dollar
  • Auszahlungsbetrag 200 bis 500 US-Dollar: Gebühr von 10 US-Dollar
  • Auszahlungsbetrag ab 500 US-Dollar: Gebühr von 25 US-Dollar

Im schlimmsten Fall zahlen Trader also 25 Prozent des Auszahlungsbetrags als Gebühr. Deshalb gilt, dass Abbuchungen vom Konto gut überlegt sein sollten. Anleger sollten diese nur dann in Auftrag nehmen, wenn sie wirklich Kapital benötigen.

Hinzu kommt, dass das Konto bei eToro immer in US-Dollar geführt wird. Möchte der Trader allerdings Kapital in Euro einzahlen, so entsteht eine weitere Gebühr. Insgesamt 250 Pips werden für die Umwandlung von Euro in US-Dollar bzw. US-Dollar in Euro abgerechnet – ein recht hoher Wert. Umgangen werden kann dieser Kostenpunkt nur dann, wenn Anleger über ein Fremdwährungskonto verfügen.

Zu guter Letzt sei an dieser Stelle die Inaktivitätsgebühr kurz genannt. Sie wird immer dann fällig, wenn Anleger seit mindestens 12 Monaten keine aktive Aktion mehr im Konto ausgeführt haben. Es genügt allerdings aus, sich einmal in den Account einzuloggen, um als „aktiv“ zu gelten. Wenn dies nicht der Fall ist, rechnet eToro nach 12 Monaten pro Monat eine Pauschale von 5 US-Dollar ab, die dem Kontoguthaben entzogen wird.

Fazit: Zu den bereits aufgeführten CopyFunds Gebühren kommen noch weitere Kosten hinzu, die in Zusammenhang mit Ein- und Auszahlungen stehen. So müssen Trader grundsätzlich immer eine Gebühr von 5 bis 25 US-Dollar zahlen, wenn sie Kapital vom Konto auszahlen lassen möchten. Auch die Umrechnungsgebühr von 250 Pips kann nicht umgangen werden.

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CopyFunds Rendite von über 10 Prozent erwartet

Aus Sicht von Tradern sind die CopyFunds Gebühren aber nur eine Seite der Medaille. Es ist wichtig, die Kosten immer vor dem Hintergrund der erwarteten Rendite zu beurteilen. Denn nur aus dem Zusammenspiel beider Kennzahlen wird letztlich deutlich, wie viel Gewinn eine Investition dem Trader tatsächlich erbringt. Vorab: Die eToro CopyFunds sind ein vergleichsweise neuartiges Finanzinstrument. Bis tatsächlich verlässliche Vergangenheitswerte über die Wertentwicklung verfügbar sind, dürften noch einige Jahre vergehen. Nichtsdestotrotz kann bereits jetzt eine erste Einschätzung durchgeführt werden.

eToro selbst formuliert auf seiner Homepage ein klares CopyFunds Renditeziel:

„By definition, CopyFunds are meant to serve as a more conservative investment channel, and therefore aim to offer double digit, yearly returns, while mitigating the risk associated. However, and as with any investment in the capital markets, only invest what you can afford to lose.“

Übersetzt bedeutet dies, dass eToro grundsätzlich für Renditen im zweistelligen Bereich sorgen möchte. Zudem sei das Investment deutlich konservativer als sonstige, ebenfalls angebotene Finanzinstrumente wie etwa eigenständige Investitionen in CFD-Positionen. Dennoch verweist der Broker darauf, dass es durchaus zu Kapitalverlusten kommen kann und nur solches Geld investiert werden sollte, auf das im Notfall verzichtet werden kann.

eToro CopyFunds Investition

Mit nur wenigen Klicks in die eToro CopyFunds investieren

Auch die Zeitspanne der Investments ist in diesem Fall interessant. So heißt es auf der deutschen Website, dass die Rendite auf mittlere bis lange Sicht im zweistelligen Bereich liegen solle. Wer sein Kapital also bereits nächstes oder übernächstes Jahr benötigt, sollte von einer Investition Abstand nehmen.

Viele Anleger werden sich an dieser Stelle die Frage stellen: „Kann eToro die angestrebte CopyFunds Rendite tatsächlich erwirtschaften?“ Es wurde bereits erwähnt, dass noch keine abschließende Beurteilung der Finanzinstrumente möglich ist. Sehr wohl kann jedoch eine erste Einschätzung erfolgen:

  • Vergleichswerte: Wer DAX, Dow Jones oder MSCI World betrachtet, der wird schnell feststellen, dass die Indizes durchaus jährliche Wertsteigerungen im zweistelligen Bereich aufweisen. Insofern erscheint die Zielsetzung des Brokers, mit diesen Vergleichswerten mitzuhalten, zumindest nicht gänzlich unrealistisch.
  • Diversifikation: Statt das Kapital der Trader nur in einen einzelnen Basiswert zu investieren, setzt eToro auf eine breite Diversifikation des Geldes. Sollte es in einigen Märkten zu starken Verlusten kommen, so können diese durch die anderen Basiswerte wieder aufgefangen werden.
  • Fondsaufbau: Bei der Konzeption der Fonds setzt eToro nicht etwa auf menschliche Fondsmanager, sondern einen Algorithmus. Dieser sorgt automatisch für die Erstellung der Handelsstrategien und bezieht dabei eine Vielzahl von Daten ein.

Fazit: Die eToro CopyFunds Rendite soll im zweistelligen Bereich liegen. Allerdings ist es an dieser Stelle nicht möglich, die Zielsetzungen des Brokers zu beurteilen. Zu jung ist das Finanzinstrument, als dass bereits verlässliche Vergangenheitswerte existieren würden. Sehr wohl möglich ist es jedoch, die generelle Konzeption des Finanzprodukts zu beurteilen – und die weiß durchaus zu überzeugen. Schließlich setzt eToro auf einen komplexen Algorithmus und viel Diversifikation.

Keine Kontoführungsgebühr bei eToro

Wer in die CopyFunds investieren möchte, der benötigt ein Konto bei eToro. Dabei unterscheidet sich dieses Depot nicht von demjenigen, mit dem etwa selbst in CFDs oder das Social Trading investiert werden kann. Insofern kommen auf den Trader auch keine pauschalen Depotentgelte zu, weil eToro hierauf konsequent verzichtet. Soll ein Konto eröffnet werden, müssen Trader mindestens 200 US-Dollar hierauf einzahlen. Aber: Bei den CopyFunds liegt die Hürde bei den schon angesprochenen 5.000 US-Dollar. Der Ablauf der Kontoeröffnung im Überblick:

  1. Anleger rufen die Website von eToro auf, wo sich ein Registrierungsformular befindet.
  2. Dieses Formular muss vom Trader vollständig und vor allem wahrheitsgemäß ausgefüllt werden. Alternativ dazu lassen sich die Daten auch direkt aus Facebook oder Google importieren.
  3. Im dritten Schritt wird die eigene E-Mail-Adresse verifiziert, woraufhin das Konto schon genutzt werden kann.
  4. Um Kapital auf das Konto zu transferieren, kann entweder die Banküberweisung, eine Kreditkarte oder Giropay verwendet werden.
  5. Nach 1 bis 8 Tagen trifft das Geld auf dem Handelskonto ein und kann dann direkt in die CopyFunds investiert werden.

Fazit: Um in die CopyFunds investieren zu können, müssen Anleger ein Konto bei eToro eröffnen. Dazu muss lediglich ein unkompliziertes Formular ausgefüllt und online an den Broker übermittelt werden.

Fazit: CopyFunds Rendite von über 10 Prozent erwartet

Mit seinen CopyFunds hat eToro ein neuartiges Finanzinstrument erschaffen, das klassische Investmentfonds mit dem modernen Social Trading kombiniert. Dadurch soll es möglich sein, Renditen im zweistelligen Bereich zu erwirtschaften. Allerdings gilt dies auf mittlere bis lange Sicht, was sich jedoch an dieser Stelle noch nicht bewerten lässt. Vor dem Hintergrund der generellen Fondskonzeption und Vergleichsindizes wie etwa dem DAX oder Dow Jones erscheinen die Ziele des Brokers aber zumindest nicht unrealistisch. Auch auf Kostenseite kann der Broker durchaus überzeugen. So verzichtet eToro vollständig auf Abschlussprovision oder laufende Gebühren und rechnet rein über den Spread ab. Zusätzlich dazu müssen Trader lediglich Kosten bei Ein- und Auszahlungen berücksichtigen.

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