OnVista-Bank Kosten & Gebühren 2018 – jetzt vergleichen

Die OnVista Bank Gebühren sind zugleich das wesentliche Alleinstellungsmerkmal des Brokers: Kunden werden monatliche FreeBuy Kontingente eingeräumt, deren Umfang von der Handelsaktivität bzw. der auf dem Verrechnungskonto vorgehalten Liquidität abhängt. Das FreeBuy-Prinzip ist in dieser Variante einzigartig auf dem deutschen Markt.

Neben FreeBuy-Depots bietet die OnVista Bank mit dem 5-EUR-Festpreisdepot eine weitere Gebührenvariante an. In diesem Depotmodell werden alle Orders mit pauschalen und vom Transaktionsvolumen unabhängigen Entgelten abgerechnet.

Die OnVista-Bank gehört über Umwege zur SocGen

Unabhängig vom gewählten Kontomodell fallen keine pauschalen OnVista Bank Depotgebühren an. Über die Depots kann an allen inländischen Kassabörsen sowie an 13 ausländischen Börsenplätzen gehandelt werden. Zusätzlich ist außerbörslicher Handel mit 22 Emittenten bzw. Market Makern möglich. Ebenso zum Angebot gehören CFD Handel über ein Market Maker Modell mit der Commerzbank als Handelspartner und der Handel an der Terminbörse Eurex.

Die OnVista Bank GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main agiert mit deutscher Lizenz und ist an die gesetzliche deutsche Einlagensicherung sowie den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken angebunden. Über einige Umwege gehört das Institut zur französischen Großbank Société Générale, was sich allerdings auf den Regulierungsstatus nicht auswirkt. Charakteristisch für den Broker ist die direkte Einbindung der Handelsoberfläche in das Finanzportal OnVista.de.

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Inhaltsverzeichnis

  • OnVista-Bank Kosten für Depot und Konto
  • OnVista-Bank Ordergebühren im Inlandshandel
  • Die Ordergebühren an ausländischen Börsenplätzen
  • Die Gebühren im Fondsgeschäft und für Sparpläne
  • Die Gebühren im CFD Handel
  • Die Gebühren im Handel mit Optionen und Futures
  • Weitere Gebühren laut Preisverzeichnis
  • Fazit

OnVista-Bank Kosten für Depot und Konto

  • Alle Depotmodelle ohne pauschale OnVista Bank Depotgebühren
  • Verrechnungskonto kostenlos (keine Verzinsung)
  • Eurex und CFD Konto kostenlos

Der Broker bietet insgesamt drei Depotmodelle: das FreeBuy Depot ist in den Varianten FreeBuy Cash und FreeBuy Trade erhältlich. Zusätzlich steht das 5-EUR-Festpreisdepot zur Verfügung. In allen drei Varianten fallen keine pauschalen OnVista Bank Depotgebühren an. Die OnVista Bank Ordergebühren sowie die Regelungen zur Bestimmung des FreeBuy-Kontingents müssen allerdings für jedes Depotmodell separat betrachtet werden.

Für das (unverzinste) Verrechnungskonto fallen keine gesonderten Gebühren an. Auch für die Eröffnung eines Eurex Kontos sind keine pauschalen Entgelte vorgesehen. Das CFD Handelskonto ist ebenfalls kostenlos. Es erfordert keine Mindesteinzahlung und kein Mindestguthaben.

OnVista-Bank Ordergebühren im Inlandshandel

Die Konditionen im FreeBuy Depot

  • Ordergebühr Xetra: 5,99 EUR + 0,23 %, maximal 39 EUR zzgl. 1,50 EUR
  • Ordergebühr Xetra mit FreeBuy: 1,50 EUR Handelsplatzentgelt

Regulär, d.h. außerhalb des FreeBuy Kontingents, werden Inlandsorders mit einem Grundpreis in Höhe von 5,99 EUR zzgl. 0,23 % Orderprovision, insgesamt jedoch maximal 39 EUR, abgerechnet. Zusätzlich fallen neben Börsengebühren und Maklercourtage auch pauschalierte Handelsplatzentgelte an. Diese betragen 0,80 EUR im außerbörslichen Handel und 1,50 EUR im Handel an allen deutschen Börsenplätzen inklusive Tradegate Exchange und Quotrix. Teilausführungen gelten als kostenpflichtige Transaktionen.

Das FreeBuy Depot hebt die OnVista Bank im Online Aktiendepot Vergleich maßgeblich von der Konkurrenz ab. Beim Einsatz der FreeBuys an inländischen Börsenplätzen fällt lediglich das pauschalierte Handelsplatzentgelt an. Der Einsatz von FreeBuys an ausländischen Handelsplätzen, im CFD Handel sowie im Eurex Handel ist nicht möglich.

FreeBuy-Prinzip-Käufe-Verkäufe

Das FreeBuy-Prinzip ist ein eigenständiges Gebührenmodell

Die Anzahl der monatlich verbuchten FreeBuys richtet sich im Kontomodell FreeBuy Cash nach dem durchschnittlichen Guthaben auf dem Verrechnungskonto im jeweiligen Vormonat. Die auf dieser Basis verbuchten FreeBuys sind einen Monat lang gültig. Beträgt das Guthaben gemessen am arithmetischen Mittel der Tagessalden in einem Monat 2000 EUR, wird im Folgemonat ein FreeBuy zur Verfügung gestellt. Ab 3000 EUR Durchschnittsguthaben räumt der Broker zwei FreeBuys, ab 5000 EUR vier FreeBuys, ab 10.000 EUR sechs FreeBuys und ab 20.000 EUR durchschnittlichem Guthaben zehn FreeBuys ein. FreeBuys können ausschließlich für Käufe, nicht jedoch für Verkäufe eingesetzt werden.

Im Kontomodell FreeBuy Trade richtet sich die Anzahl der monatlich verbuchten FreeBuys nach der Anzahl der Transaktionen im Vormonat. An 10 Trades werden zwei Freikäufe, ab 30 Transaktionen sieben, ab 60 Transaktionen 15, ab 90 Transaktionen 25, ab 130 Transaktionen 35 und ab 250 Transaktionen 80 FreeBuys zur Verfügung gestellt.

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Die Konditionen im 5-EUR-Festpreisdepot

  • Ordergebühr Xetra: 5,00 EUR zzgl. 1,50 EUR pauschalierte Handelsplatzgebühr

Themenicon tradingDie OnVista Bank Ordergebühren im 5-EUR-Festpreisdepot basieren auf einem gänzlich anderen Gebührenmodell, dass zum einen keine FreeBuys, zum anderen aber auch keine am Transaktionsvolumen bemessene Ordergebühr vorsieht.

Die Ordergebühr im Inland beträgt pauschal 5,00 EUR zzgl. 1,50 EUR pauschalierte Handelsplatzgebühr. Börsengebühren und Maklercourtage werden ausschließlich im Handel an Regionalbörsen gegebenenfalls zusätzlich belastet. Taggleiche Teilausführungen an den Börsenplätzen Xetra, Frankfurt und Frankfurt Zertifikate sind kostenfrei. An den sonstigen Börsenplätzen werden taggleiche Teilausführungen dagegen als kostenpflichtige Transaktion gewertet.

Das Erteilen, Ändern und Streichen von Limits ist kostenfrei, sofern der Auftrag online erteilt wird. Im telefonischen Handel fallen zusätzliche Gebühren (Offlinezuschlag) an. Für jede per Telefon erteilte Order wird eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 10,00 EUR berechnet. Telefonisch initiierte Limitänderungen und Auftragsstornierungen werden mit 5,00 EUR abgerechnet.

Neukundenaktionen

Die OnVista Bank wirbt im Neukundengeschäft regelmäßig mit Sonderaktionen. Bereits seit längerer Zeit wird das Depotmodell FreeBuy mit einem Apple iPad beworben. Der Tablet PC wird versandt, wenn bis zum Ende des übernächsten auf die Kontoeröffnung folgenden Kalendermonats mindestens 50 Transaktionen ab 1000 EUR Ordervolumen durchgeführt werden. Eine Reihe von Transaktionen ist dabei allerdings ausgeschlossen.

Apple-IPAD-Frontansicht

Neukunden erhalten bei der OnVista-Bank ein Apple IPAD

Die Ordergebühren an ausländischen Börsenplätzen

Über Depots der OnVista Bank können Privatanleger an insgesamt 13 ausländischen Börsenplätzen handeln. Die OnVista Bank Ordergebühren im Ausland unterscheiden sich wiederum deutlich zwischen den FreeBuy Depots und dem 5-EUR-Festpreisdepot. Da FreeBuys im Ausland jedoch nicht anwendbar sind, entfällt die Unterscheidung zwischen dem FreeBuy Cash und dem FreeBuy Trade Depot.

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Die Auslandsgebühren im FreeBuy bei Depot (FreeBuy Cash und FreeBuy Trade)

Themenicon geldsackIm Handel an US Börsen (Nasdaq, NYSE) richtet sich die Ordergebühr nach der Anzahl der monatlich durch einen Kunden durchgeführten Transaktionen an diesen Börsenplätzen. In der höchsten Preisstufe beläuft sich der Preis auf 0,22 % des Transaktionsvolumens, mindestens jedoch 13,70 USD und höchstens 107,00 USD. In der niedrigsten Preisstufe (ab 251 Transaktionen) fallen 0,08 % des Transaktionsvolumens, mindestens jedoch 12,90 USD und höchstens 47,00 USD an.

Im Handel an der AMEX werden Orders mit 19,70 USD zzgl. 0,015 USD für jede über 2500 Aktien hinausgehende Aktie abgerechnet. Die OnVista Bank Kosten im Handel an den USA ähneln in dieser Hinsicht denen von Broker mit angelsächsischen Gebührenmodell. Allerdings fällt der Grundpreis durch die pauschalierte Abrechnung der ersten 2500 Aktien deutlich höher aus.

Im Handel an allen US Börsenplätzen fallen 5,00 USD pro Order als pauschalierte Handelsplatzgebühr an. Taggleiche Teilausführungen sind kostenlos. Bei der gegebenenfalls erforderlichen Devisenkonvertierung wird ein Aufschlag (Verkauf) bzw. Abschlag (Kauf) in Höhe von 0,0045 USD/EUR vorgenommen.

Über die USA hinaus ist der Handel in sechs weiteren Ländern möglich. In Kanada werden 0,2 % des Transaktionsvolumens (mindestens 30,00 CAD), in Norwegen 0,15 % (mindestens 199,00 NOK), in Schweden 0,15 % (mindestens 198,00 SEK), in Dänemark 0,15 % (mindestens 149,00 DKK), in Finnland 0,15 % (mindestens 25 EUR), in Großbritannien 0,2 % (mindestens 20,00 GBP) abgerechnet.

An diesen Börsenplätzen können Orders ausschließlich telefonisch erteilt werden. Die regulären OnVista Bank Gebühren für Telefonorders entfallen deshalb. Zusätzliche Börsengebühren, Fremdspesen oder pauschalierte Handelsplatzgebühren fallen mit Ausnahme von Stamp Duty beim Kauf von Wertpapieren in Großbritannien (0,5 % vom Ordervolumen) nicht an.

Weitere OnVista Bank Ratgeber:
OnVista Bank App
OnVista Bank Demokonto

Die Auslandsgebühren im 5-EUR-Festpreisdepot

Im 5-EUR-Festpreisdepot berechnet die OnVista Bank Ordergebühren auch an ausländischen Börsenplätzen nach einem pauschalen und vom Transaktionsvolumen unabhängigen Modell.

Im Handel in den USA (alle Börsenplätze) fallen 10,00 EUR zzgl. 2,50 EUR pauschalierte Handelsplatzgebühr an. Taggleiche Teilausführungen sind US Börsenplätzen kostenlos. Für die Devisenkonvertierung gelten dieselben Bedingungen wie im FreeBuy Depot.

OnVista-Bank-Festpreisdepot-Gebührenübersicht

Die Ordergebühren im 5-EUR-Festpreisdepot

Im Handel an sonstigen ausländischen Börsenplätzen fallen 25 EUR zzgl. 5 Euro pauschalierte Handelsplatzgebühr an. Teilausführungen gelten als eigene Transaktion.
Die OnVista Bank Gebühren im 5-EUR-Festpreisdepot erinnern stark an das Gebührenmodell von Flatex, dessen Konto in jedem Discount Broker Vergleich nahe an diesem Depotmodell der OnVista Bank platziert ist.

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Die Gebühren im Fondsgeschäft und für Sparpläne

  • ca. 9000 Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag
  • Fondsorders über die KAG werden abgerechnet wie Börsenorders
  • FreeBuys können eingesetzt werden
  • ca. 80 Sparpläne in klassischen Investmentfonds
  • ca. 80 Sparpläne in ETFs
  • Keine Gebühren für ETF Sparpläne und Fondssparpläne

Auch viele Kunden mit Interesse an klassischen Investmentfonds machen mit der OnVista Bank Erfahrungen. Der Grund: Vor einigen Jahren hat der Broker ein neues Preismodell eingeführt. Der Fondshandel über die Fondsgesellschaft wird preislich genauso behandelt, wie Orders über Kassabörsen oder im außerbörslichen Direkthandel. Im Gegenzug können alle ca. 9000 Investmentfonds des Sortiments ohne Ausgabeaufschlag bezogen werden.

Und 80 aktiv verwaltete Investmentfonds sind im Rahmen von Sparplänen ab einem Mindestanlagevolumen in Höhe von 50 EUR pro Ausführung erhältlich. Das maximale Anlagevolumen pro Ausführung beträgt 1000 EUR. Ca. 80 börsengehandelte Indexfonds (ETFs) sowie Zertifikate und ETCs sind ebenfalls im Rahmen von Sparplänen erhältlich. Für Sparplankäufe fallen keine Gebühren oder Ausgabeaufschläge an.

Die Gebühren im CFD Handel

Themenicon bonusFür den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) gilt eigenes Preisverzeichnis. Dem Handel liegt ein Market Maker Modell mit der Commerzbank als Handelspartner zugrunde. Die Commerzbank stellt somit laufend Ankaufs- und Verkaufskurse. Neben der OnVista Bank unterhalten auch mehrere Konkurrenten, darunter comdirect, S Broker und Consorsbank entsprechende Kooperation mit der Commerzbank.

Nach Angaben des Brokers sichert die Commerzbank sämtliche überhängende Nettopositionen (Exposure) am Finanzmarkt ab. Es gibt keinen rechtsverbindlichen Ausschluss von Nachschusspflichten: Die Verluste im CFD Handel können die geleistete Einlage übersteigen und zu Nachforderungen durch den Broker führen. Interessenten ohne Erfahrung im CFD Handel können ein OnVista Bank Demokonto eröffnen und den Handel vier Wochen lang mit 50.000 EUR virtuellem Kapital testen. Ein solcher Demokonto Vergleich ist grundsätzlich allen Einsteigern anzuraten.

OnVista-Bank-CFD-Banner

Kunden der OnVista-Bank handeln CFDs mit der Commerzbank

Positiv: Für den Handel mit CFDs auf Xetra Aktien und Eurex Futures wird im Preisverzeichnis ein Broker Spread ausgeschlossen. Das bedeutet, dass die Geld/Brief-Spanne eins zu eins jener an der Referenzbörse entspricht. Für Referenzmärkte ungleich Xetra räumt sich der Broker einen maximalen Kursauf- bzw. Abschlag von 5 % im Vergleich zu Referenzbörse ein.

Im DAX (Spot) beträgt der Spread 2,0, im Dow Jones Index 4,0 Punkte. Im EUR/USD fallen 2,0 Pips, im Handel mit Gold 0,4 USD und im Handel mit Rohöl 0,04 USD Brett an. Der Handel mit CFDs auf Indices, Volatilitätsindices, Währungen, Rohstoffe und Edelmetalle ist kommissionsfrei.

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Themenicon WissenIm Handel mit CFDs auf Aktien und Futures fallen Kommissionen. Bei Kontrakten auf inländische Aktien betragen diese 3,99 EUR + 0,09 %, maximal jedoch 39 EUR. CFDs auf ausländische Aktien werden mit 3,99 EUR + 0,19 %, wiederum jedoch maximal 39 EUR Kommission abgerechnet. Für CFDs auf Index Futures (nicht gleichzusetzen mit CFDs auf Spot Futures) fällt eine Gebühr in Höhe von 3,99 EUR + 0,02 % an. Einzige Ausnahme: der FDAX kann mit 3,99 EUR + 0,01 % etwas günstiger gehandelt werden.

Grundsätzliche ist die telefonische Erteilung von Orders im CFD Handel nicht vorgesehen. Ausnahmsweise können offene Positionen jedoch telefonisch als Market Orders geschlossen werden. Für die telefonische Schließung fällt grundsätzlich eine Gebühr in Höhe von 10 EUR pro Order an. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Gebühr bei technischen Ausfällen seitens des Brokers nicht berechnet wird.

Dividendenzahlungen werden bei Longpositionen in Aktien-CFDs mit einer Gutschrift über 85 % der ausgeschütteten Dividende abgegolten. Im Fall von Shortpositionen werden 100 % des Ausschüttungsbetrages belastet. Einige Broker nehmen Abzüge nur bei ausländischen Aktien vor.

Im Fall von über Nacht gehaltenen Positionen werden Finanzierungskosten berechnet. Der hauseigene Zinszuschlag auf gegebenenfalls (d.h. für Kassainstrumente) angesetzte Referenzzinssätze beträgt 3 %. Die Marginsätze entsprechen den marktüblichen Usancen: Indices, Währungen, Edelmetalle und Futures können mit ca. 1,0 % Martin, Aktien ab ca. 5 % Margin gehandelt werden.

Die Gebühren im Handel mit Optionen und Futures

Die OnVista Bank Kosten im Handel mit Optionen und Futures an der Eurex richten sich wiederum nach dem gewählten Depotmodell.

Eurex-Handel im 5-EUR-Festpreisdepot

Im 5-EUR-Festpreisdepot fallen im Handel mit DAX Futures 5,00 EUR pro Kontakt an, eine Minimumgebühr gibt es nicht. Der MiniDAX kann für 3,00 EUR pro Kontakt, der FGBL/OGBL für 5,00 EUR gehandelt werden. Optionen auf den Dachs werden mit 5,00 EUR pro Kontrakt bei mindestens 12,50 EUR pro Auftrag abgerechnet. Für Aktienoptionen beträgt die Gebühr 1,50 EUR bei wiederum 12,50 EUR Mindestgebühr pro Auftrag. Börsengebühren werden zusätzlich in Rechnung gestellt.

Eurex-Handel im FreeBuy Depot

Themenicon HandelsplattformIm Handel mit DAX Kontrakten über das FreeBuy Depot fallen 12,50 EUR pro Kontrakt an, der MiniDAX wird mit 5,00 EUR pro Kontrakt abgerechnet. Im Handel mit FGBL/OGBL fallen 12,50 EUR pro Kontrakt an. Zusätzlich fallen Börsengebühren an.

Der Broker weist in den Preisverzeichnissen beider Depotmodelle darauf hin, dass individuelle Konditionsvereinbarungen möglich seien. Diese setzen typischerweise ein hohes Handelsvolumen voraus.

Weitere Gebühren laut Preisverzeichnis

Wie bei vielen Konkurrenten fallen auch bei der OnVista Bank Kosten für Softwarekursversorgung an. Ob und in welcher Höhe Entgelte abgerechnet werden, richtet sich auch nach der Handelsaktivität des Kunden.

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Gebühren für Software und Kursversorgung

Für die Nutzung von Web Trading und der Handelssoftware GTS Basis fallen keine Gebühren an. Auch die Nutzung der OnVista App ist kostenlos. Börsliche Kursinformationen werden in diesen Anwendungen mit einer Verzögerung von 15 Minuten kostenlos angezeigt. Zudem sind kostenlose Echtzeitkurse der Börse Stuttgart, Frankfurt Zertifikate, Tradegate Exchange und Quotrix erhältlich.

Kunden der OnVista-Bank handeln über GTS Basis

Alle weiteren Echtzeitkursabfragen erfordern den Einsatz von Realtime Pulls. Bei der Kontoeröffnung werden jedem Kunden einmalig 1000 Pulls gutgeschrieben. Jede börslichen Echtzeitkursabfrage wird mit einem Pull berechnet. Stehen keine Pulls mehr zur Verfügung, können jeweils 1000 neue Pulls zu 15 EUR inklusive Mehrwertsteuer erworben werden.

Die im Hinblick auf den Funktionsumfang deutlich erweiterte Software GTS Premium ist mit einer Abonnementgebühr verbunden. Deren Höhe richtet sich nach der Handelsaktivität im Vormonat. Wurden mehr als 100 Transaktionen abgewickelt, entfällt die Gebühr. Wurden mehr als 50 Transaktionen abgewickelt, reduziert sich die Abonnementgebühr von 69 EUR auf 49 EUR.

Weitere Entgelte

Im Preisverzeichnis finden sich einige weitere Entgelte, die einer Erwähnung wert sind.

Für die Erstellung von Duplikaten (zum Beispiel von Konto- oder Depotauszügen, Abrechnungen oder Umsätzen) fällt eine Gebühr in Höhe von 10,00 EUR an. Die Bestellung von Hauptversammlungseintrittskarten wird mit 5,00 EUR berechnet. Für einen Lagerstellenwechsel fallen 50,00 EUR pro Gattung an.

OnVista-Intraday-Kredit

Der Intraday-Kredit der OnVista-Bank ist zinsfrei

Guthaben auf dem Verrechnungskonto werden nicht verzinst. Das begründet Broker auch mit dem FreeBuy Modell. Für geduldete Überziehungen wird ein Sollzins in Höhe von 9,5 % in Rechnung gestellt. Intraday Kreditlinien können zinsfrei Anspruch genommen werden. Für klassische Wertpapierkredite fällt ein variabler Sollzins in Höhe von derzeit 4,33 % effektiv an.

Fazit

Themenicon uebersichtDie OnVista Bank bietet den Handel an in- und ausländischen Börsenplätzen, CFD Handel und Eurex-Handel sowie den Handel mit Investmentfonds über die KAG und Fondssparpläne. Die sehr breit angelegte Zielgruppendefinition wird durch zwei sehr unterschiedliche Depotmodelle noch erweitert.

Im 5-EUR-Festpreisdepot werden alle Orders mit pauschalen Entgelten abgerechnet, die meistens deutlich unter den Angeboten der Konkurrenz liegen. In den FreeBuy Depotmodellen werden wahlweise Handelsaktivität oder Liquidität mit monatlichen Freikäufen vergütet. Auch hier können die Kosten sehr viel niedriger ausfallen als bei den Wettbewerbern. Im Fondsgeschäft wird gänzlich auf Ausgabeaufschläge verzichtet, beim Einsatz von FreeBuys können Investmentfonds nahezu kostenlos erworben werden.

Die pauschalierten Handelsplatzentgelte könnten insbesondere im Ausland etwas niedriger sein. Zudem wäre die Möglichkeit zum Einsatz von FreeBuys auch im Ausland wünschenswert. Dessen ungeachtet gehört die OnVista Bank zu den besten Adressen auf dem deutschen Brokermarkt.

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Bilderquelle:
– https://www.amazon.de/Apple-iPad-Tablet-PC-Speicher-spacegrau/dp/B00OQIEOWW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1478049631&sr=8-1&keywords=apple+ipad+air+2


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