Zulutrade Erfahrung: Angebot Betrug oder seriös?

Zulutrade ist ein weltweit aktiver Dienstleister für Forex-Trader mit Sitz in den USA. Über die Plattform können Nutzer die Trades anderer Trader eins zu eins auf das Handelskonto bei ihrem Broker kopieren lassen. Ähnlich wie beim beliebten Social Trading Broker eToro sind Erfahrungen im aktiven Handel und mit der Programmierung automatisierter Handelssysteme nicht erforderlich. Deshalb machen vor allem Einsteiger Erfahrung mit Zulutrade – Anlass genug, das Unternehmen genauer unter die Lupe zu nehmen.

9/10 Punkte – Zulutrade: Fakten zum Anbieter auf einen Blick

  • Sitz in den USA
  • KEIN Broker
  • Angebot: Vermittlung von Handelssignalen und automatische Umsetzung
  • Nutzer müssen keinerlei Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen
  • Risiken der Signalanbieter werden eins zu eins übernommen

Inhaltsverzeichnis

  • 9/10 Punkte Unser Zulutrade Testbericht
  • Das Erfolgsmodell Zulutrade
  • Wie funktioniert das Zulutrade System?
  • Suchen und Sortieren: Wie gut lassen sich passende Signale finden?
  • ZuluGuard als Helfer für den Trader
  • Das Weiterbildungsangebot bei Zulutrade
  • Zulutrade Erfahrung: FAQ zu Zulutrade
  • Woher weiß ich, welcher Signalgeber gut ist?
  • Welche Nachteile entstehen bei der Nutzung?
  • Erfolgreich Traden für jedermann: Betreibt Zulutrader Abzocke?
  • Fazit: Ist Zulutrade Betrug, Abzocke oder seriös?

9/10 Punkte Unser Zulutrade Testbericht

Zulutrade ist eine Marke der Zultrade Inc. mit Sitz in den USA. Dort werden Niederlassungen in New York und Delaware unterhalten. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Hong Kong. Telefonischer Support wird in neun weiteren Sprachen, darunter Deutsch, angeboten.

Das Geschäftsmodell von Zulutrade besteht in der Vermittlung von Handelssignalen für den FX-Handel. Signalanbieter – sowohl Trader als auch spezialisierte Dienstleister – können ihre Handelssignale auf der Zulutrade-Plattform veröffentlichen. Nutzer der Plattform können die Signale über ein Handelskonto bei einem FX-Broker automatisiert ausführen lassen. Zulutrade erhält Provisionen für die durch initiierte Signale bei Brokern angestoßenen Umsätze. Ein Teil davon wird für die Vergütung der Signalanbieter aufgewendet.

Das Erfolgsmodell Zulutrade

Gegründet wurde die Plattform im Jahr 2007 und es dauerte nicht lange, bis sich das System etabliert und viele Interessenten gefunden hat. Nach der Gründung in New York erfolgte sehr schnell die Eröffnung von weiteren Niederlassungen, unter anderem auch in Deutschland. Für die Trader bedeutet dies, dass der Support bei Zulutrade zumindest in Teilen auf Deutsch zur Verfügung steht. Das ist natürlich ein Vorteil, der sich auch mit unseren Zulutrade Erfahrungen deckt. Auch wenn das Social Trading derzeit noch immer ein wenig zurückhaltend agiert, so steigt das Interesse stetig an. Die Idee, eine Vermittlung aufzubauen, die zwischen Brokern und Tradern durchgeführt wird, hat sich für Zulutrade also durchaus bewährt. In unserem Test schauen wir uns das System genauer an, gehen auf die wichtigsten Fragen ein und geben einen Überblick über die Möglichkeiten für Trader und Signalgeber.

Wie funktioniert das Zulutrade System?

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Es geht auch ohne großes Wissen, erfolgreich zu traden. Das System von Zulutrade ist so aufgelegt, dass Trader, die noch Einsteiger sind, relativ schnell ein erstes Gefühl für den Handel bekommen. Der Trader eröffnet dafür erst einmal ein Konto bei Zulutrade und kann dann von hier aus noch ein weiteres Konto bei einem ausgewählten Broker eröffnen. Bei Zulutrade selbst handelt es sich nicht um einen Broker sondern nur um eine Plattform, über die es möglich ist, von einem Trader die jeweilige Strategie zu übernehmen und zur eigenen zu machen. Es ist ebenfalls möglich, ein schon bestehendes Konto bei einem Broker mit Zulutrade zu kombinieren, dafür muss aber der Broker selbst informiert werden.

Wer bei Zulutrade als Anleger aktiv wird, der kann also die Option nutzen und die Strategie von einem Signalgeber auf sein eigenes Konto umleiten und sie so zu übernehmen. Empfehlenswert ist es, den Signalgeber erst einmal ein wenig zu verfolgen und zu schauen, wie sich seine Trades so entwickeln. Im Test konnten wir feststellen, dass es relativ verlockend ist, einfach auf die Übernahme zu klicken. Gerade Einsteiger können hier vermutlich schnell mal übersehen, dass auch erfahrene Trader noch Fehler machen können. Kritik an den Systemen der Signalgeber ist also wünschenswert – vor allem für den eigenen Schutz.

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Laut Werbung verdienen diverse Trader mit Zulutrade

Zudem haben wir in unserem Zulutrade Test darauf geschaut, wie es denn für die Signalgeber ausschaut, die ja einen wichtigen Stellenwert haben. Schon bei der Anmeldung kann ausgewählt werden, ob man Signalgeber oder doch Trader ist. Entsprechend dieser Auswahl wird dann das Konto eingerichtet. Mit der Veröffentlichung seiner Trades kann der Signalgeber ein passives Einkommen generieren. Dieses kann eine ganz unterschiedliche Höhe haben. Es ist abhängig davon, wie häufig die Trades von einem Signalgeber dann jeweils kopiert werden. Wichtig ist es, dass die Signalgeber monatlich mit ihren Trades plus machen, damit deutlich wird, dass sie wissen, was sie tun. Wie hoch dieses Plus ist, ist erst einmal nicht relevant.

Trader können Handelssignale von der Plattform auch für bereits bestehende FX-Handelskonten übernehmen. Dazu muss eine Mitteilung an den Broker gesendet werden, der Zulutrade entsprechende Befugnisse einräumen muss. Zulutrade wird von dem FX-Broker dann als Introducing Broker eingetragen und erhält Provisionen.

In einigen Fällen kann es bei so etwas natürlich auch zu Problemen kommen: Wurde ein Handelskonto über einen anderen Introducing Broker eröffnet, kann der FX-Broker diesen nicht ersatzlos streichen. Stattdessen muss ein neues Konto eröffnet werden. Hin und wieder werden vor dem Hintergrund dieser Problematik Stimmen laut, die Zulutrade Betrug vorwerfen. Dass Introducing Broker Provisionen für Umsätze der durch sie vermittelten Kunden erhalten ist allerdings gängige Praxis und weder rechtlich noch ethisch zu beanstanden.

Suchen und Sortieren: Wie gut lassen sich passende Signale finden?

Ein erheblicher Teil der Trader, die mit Zulutrade Erfahrung machen, dürfte über wenige bis gar kein Kenntnisse in der Erstellung automatisierter Handelssysteme verfügen. Da das Angebot an Signalen gewaltig ist, ist eine leistungsfähige Filter- und Suchmethodik umso wichtiger.

Trader können die Signalanbieter anhand von ROI, Anzahl der „Follower“, abgebundenem Kontovolumen oder der Anzahl der Handelswochen, in denen ein System aktiv ist bzw. die es bereits läuft, sortieren. Eine an „Fortgeschrittene“ gerichtete Version erlaubt zusätzlich die Sortierung anhand der bislang erzielten Pips, dem Anteil der profitablen Trades und dem Maximum Drawdown. Neben der Sortierung anhand einzelner Kriterien wird auch eine mehrdimensionale Suchfunktion angeboten.

ZuluGuard als Helfer für den Trader

Da gerade sehr viele unerfahrene Trader bei Zulutrade aktiv sind und die Möglichkeit nutzen möchten, hier das Trading zu erlernen, legt der Anbieter großen Wert auf einen optimalen Schutz des Kontos. Dies passiert über ZuluGuard. Das Tool wurde entwickelt, damit der Trader keine großen Verluste einfährt oder vorher davor gewarnt wird. Wenn er also einem Signalgeber folgt und dessen Trades kopiert, die Erfolge des Signalgebers sich aber plötzlich stark verändern, dann tritt ZuluGuard automatisch in Kraft. Was dann das Tool für Signale herausgibt, entscheidet der Trader vorher selbst, wenn er den Guard einstellt. So ist es möglich, dass gerade größere Verluste schnell verhindert werden können, da diese für Einsteiger besonders schwer sind. Aber auch Fortgeschrittene können den Guard nutzen und so eine ganz eigene Taktik optimieren. Das ist durchaus empfehlenswert.

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Zulutrade stellt sogar einen eigenen Helfer

Das Weiterbildungsangebot bei Zulutrade

Nicht jeder findet sich direkt in dem Bereich des Social Tradings zurecht. Daher gibt es bei Zulutrade auch einen Bereich rund um die Weiterbildung, der zur Verfügung steht. Auf der Plattform haben Trader Zugriff auf ein praktisches Handelshandbuch, das sie kostenfrei in Anspruch nehmen können. In dem Buch finden sich Hinweise rund um den Handel sowie Tipps zur richtigen Nutzung von Zulutrade. In einem speziellen Benutzerhandbuch wird noch einmal genau auf die Funktionsweise von Zulutrade hingewiesen. Es ist durchaus empfehlenswert, dies auch vor der Nutzung des eigenen Kontos zu lesen und so gleich zum Einstieg die wichtigsten Punkte zu kennen.

Ebenso praktisch ist, dass es bei Zulutrade ein Forum gibt. Der Austausch der Trader untereinander ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf das Social Trading. Dieser Austausch findet im Forum statt. Hier können Fragen gestellt oder auch beantwortet werden. Allerdings wird zu großen Teilen noch nur auf Englisch agiert. Das gilt nicht für alle Themen, aber doch für einen Großteil. In unserem Zulutrade Test haben wir das Forum auch getestet und konnten feststellen, dass die Hilfe hier sehr schnell und erfolgreich erfolgte. Die Stimmung im Forum ist sehr freundlich.

Zulutrade Erfahrung: FAQ zu Zulutrade

Gibt es ein Demokonto bei Zulutrade?

Das Konzept von Zulutrade klingt erst einmal ziemlich interessant, tatsächlich fällt es vielen Interessenten jedoch schwer, sich eine Vorstellung davon zu machen, wie das Ganze eigentlich wirklich funktioniert. Ein Demokonto ist eine sehr gute Möglichkeit, an dieser Stelle anzusetzen und damit erst einmal ohne Risiko feststellen zu können, ob und wie Zulutrade funktioniert. Der Anbieter hat sich daher entschieden, für die Trader tatsächlich ein Demokonto anzubieten, wie wir in unserem Test feststellen konnten. Wer ein Konto bei Zulutrade eröffnet, der hat auch Zugriff auf das Demokonto, welches mit einem Betrag in Höhe von 100.000 Euro ausgestattet ist. Das Guthaben steht zur Verfügung und kann genutzt werden, um ein paar Strategien der Signalgeber auszutesten und zu schauen, wie das alles funktioniert.

Fallen Kosten an?

Bei Zulutrade handelt es sich nicht um einen klassischen Broker, sondern um eine Vermittlungsplattform. Der Vorteil dabei ist, dass über diese Plattform tatsächlich ausschließlich Trades vermittelt werden. Dies geschieht zwischen den Anlegern, den Tradern und den Brokern. Zulutrade nimmt deshalb keine Gebühren, sondern stellt die Dienste für den Trader kostenfrei zur Verfügung. Allerdings sollten sich Trader bewusst machen, dass in dem Moment Gebühren entstehen, wo die Trades übernommen und über den Broker in Auftrag gegeben werden. Die Höhe dieser Gebühren ist jedoch abhängig vom jeweiligen Broker und damit gibt es hier keine allgemeingültigen Aussagen zu den Kosten, die möglicherweise entstehen können.

Wie funktioniert die Vergütung der Signalgeber?

Wer darüber nachdenkt, über Zulutrade als Signalgeber aktiv zu werden, der möchte natürlich wissen, wie sich die Vergütung zusammensetzt. Das Modell basiert auf einer eigenen Entwicklung der Plattform. So kann der Signalgeber an jedem Handel verdienen, der geschlossen wird. Wenn einer seiner Follower von seinem Live-Konto also einen Handel übernimmt und in Auftrag gibt, dann gibt es eine Vergütung. Die Höhe liegt bei 0,5 Pips für jedes Lot. Wie hoch die Pip-Kosten sind, ist abhängig davon, welches Währungspaar ausgewählt wurde und welchen Kontotyp der jeweilige Follower hat.

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Zulutrade legt großen Wert auf den Schutz der Kundengelder

Um den Gewinn zu errechnen, wird dann das gesamte Kapital von dem jeweiligen User genommen und durch den bestehenden Eröffnungssaldo geteilt. Die Summe, die hier entsteht, wird durch 100 dividiert. Die daraus entstehende Zahl wird dann mit der Abonnementgebühr noch einmal multipliziert. Diese Gebühr wird aus der Summe der monatlichen Signale zusammengestellt. Auf den ersten Blick klingt das zwar ein wenig kompliziert, tatsächlich ist es aber ein System, das sich nun schon durchaus bewährt hat.

Wie funktioniert die Handelsplattform bei Zulutrade?

Zulutrade ist kein klassischer Trader, sondern nur ein Vermittler. Es gibt also keine typische Handelsplattform, die dem Trader vermutlich schon von dem Broker bekannt ist. Die Plattform selbst arbeitet offen und kann mit den Brokern verbunden werden. Gemeinsam mit den jeweiligen Brokern hat Zulutrade sogenannte APIs zusammengestellt, die es möglich machen, die Verbindung zu dem Metatrader 4 zu erstellen. So können durchaus auch mehrere Konten bei den Brokern mit Zulutrade bedient werden. Der offene Umgang wird also präferiert und es wird den Tradern leichter gemacht, so besser den Überblick zu behalten.

Woher weiß ich, welcher Signalgeber gut ist?

Es gibt das ZuluRank. Hierbei handelt es sich um einen Algorithmus, der in einem regelmäßigen Abstand ein Ranking erstellt. Dieses Ranking zeigt an, welcher Trader besonders viel Erfolg hat und damit als Signalgeber interessant sein kann. Das hat gleich zwei positive Effekte. Für den Trader bietet sich ein schneller Überblick, mit dessen Hilfe er entscheiden kann, wem er folgen möchte. Für die Signalgeber ist es ein Anreiz, in dem Ranking zu erscheinen und sie geben sich besonders viel Mühe mit ihrem Portfolio.

Welche Nachteile entstehen bei der Nutzung?

Für uns im Test war wichtig herauszufinden, ob es für die Trader möglicherweise auch Nachteile gibt. Wir konnten feststellen, dass die Nutzung selbst erst einmal keine Nachteile mit sich bringt. Ein Problem, das jedoch entstehen kann, ist der fehlende Blick für das Trading selbst. Da die Einsteiger die Möglichkeit haben, die Trades einfach zu übernehmen, kann es dazu kommen, dass sie sich selbst keine Gedanken über die Funktionsweise machen und somit das Trading auch nicht erlernen. Daher wird bei Zulutrade darauf hingewiesen, dass nicht nur die positiven Aspekte der Signalgeber, sondern auch die Risiken mit übernommen werden. Kein Trade ist sicher, Verluste können entstehen und sollten auch immer eingeplant werden. Der Guard ist hier jedoch eine große Hilfe, die schon von Anfängern genutzt werden kann.

Erfolgreich Traden für jedermann: Betreibt Zulutrader Abzocke?

lupeDas Versprechen der Plattform ruft erwartungsgemäß viele kritische Zeitgenossen auf den Plan, die hinter Zulutrade Abzocke durch unhaltbare Versprechungen vermuten. In einzelnen Internetforen finden sich immer wieder solche (fast immer allgemein gehaltene) Vorwürfe. Diese lassen sich am einfachsten durch eine Probe aufs Exempel untersuchen. Die Kernfrage: Verspricht Zulutrade das Blaue vom Himmel?

Ein Test der mehrdimensionalen Suche ergibt: Exakt 0 Signalanbieter sind seit mindestens drei Jahren am Markt und weisen 90 Prozent profitable Trades und einen Maximum Drawdown von 10 Prozent auf. Die Stichprobe liefert keinen Hinweis darauf, dass Zulutrade mit unseriösen Performance-Angaben arbeitet.

Pro Argumente
  1. Signalanbieter erhalten eine attraktive Vergütung
  2. Kostenloses Demokonto verfügbar
  3. Viele Partnerbroker
  4. Nutzer müssen keinerlei Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen
  5. Übersichtliche Plattform
Contra Argumente
  1. Risiken der Signalanbieter werden eins zu eins übernommen

Fazit: Ist Zulutrade Betrug, Abzocke oder seriös?

Die Übernahme externer Handelssignale ohne ausführliche eigene Backtests und umfangreiche statistische Prüfungen sagt naturgemäß nicht jedem zu. Wer ohne mühsame Vorlaufzeit in den FX-Handel einsteigen möchte und sich selbst ein glückliches Händchen bei der Signalauswahl bescheinigt, kann über diesen Button selbst mit Zulutrade Erfahrung machen.

 

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