14. Stichwortverzeichnis

  • Antizyklische Strategie
    Trader mit antizyklischer Strategie stellen sich gerne gegen den Markt. Sie sind die Hauptursache dafür, dass es nach einem Crash wieder aufwärts geht. Sie haben Mumm, und es stört sie nicht, eine gegenteilige Meinung zu vertreten. Sie gehen grundsätzlich davon aus, dass sich die Masse der Börsianer irrt.
  • Auflagepunkte Trendlinie
    Auflagepunkte sind ein Hilfsmittel, um Trendlinien korrekt zu zeichnen. Dabei bestimmt die Distanz zwischen den Auflagepunkten die maximale Wirkung der Trendlinie. Je näher die Auflagepunkte beieinander liegen, desto geringer ist die Wirkung.
  • Backtest
    Mit einem sogenannten Backtest werden vergangene Handelsergebnisse vor einem realen Systemeinsatz überprüft. So erlangt der Trader mehr Gewissheit darüber, ob die Ergebnisse auch in künftig wiederholt werden können.
  • Candlesticks
    Candlestickcharts (Kerzencharts) sind der am häufigsten verwendete Charttyp bei der technischen Analyse. Sie zeigen neben der Eröffnung auch das Hoch und Tief sowie die Schlusskurse an; die Charts illustrieren Konzepte von Angebot und Nachfrage.
  • Cashflow
    Der Cashflow ist der Nettozufluss liquider Mittel innerhalb der Geschäftsperiode
  • Charts oder Indikatoren?
    Charts und Indikatoren ermöglichen es, Elemente der technischen Analyse für Prognosen zu nutzen.
  • Crash
    Ein Börsencrash wird durch negative Wirtschaftsnachrichten oder -daten ausgelöst und geht mit extremen Kursverlusten einher, die alle an der jeweiligen Börse gehandelten Wertpapiere betreffen. Dies führt oft zu zahlreichen plötzlichen Verkäufen.
  • Daytrading-Strategie
    Der Daytrader ist ein Anhänger der technischen Analyse, und seine Positionen haben nur eine sehr kurze Haltedauer. Er trifft seine Entscheidungen auf Basis von Charts, Indikatoren, Mustern und Wahrscheinlichkeiten
  • Diskretionärer Trader
    Unter den Tradern gibt es zwei extreme Lager. Es gibt die systematischen Trader. Sie haben ein Regelwerk aufgebaut, das mit präzisen Wenn-Dann-Verknüpfungen funktioniert. Der System-Trader sieht ein computer- gesteuertes Handelssystem als Ideallösung an.
    Das entgegengesetzte Lager besteht aus Tradern, die nur ein paar Grundregeln für ihr Trading aufgestellt haben. Diese Grundregeln bilden den roten Faden ihres Handels. Letztlich wird allerdings jede Handel- sentscheidung über das Bauchgefühl bestimmt. Erfahrung ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Diese Trader beschreibt man als „diskretionär“.
  • Dividendenstrategie
    Mit diesem Ansatz setzt der Trader auf Stabilität. Unternehmen mit soliden Gewinnen schütten jährlich, meist im Frühjahr, eine Dividende aus. Für den Aktionär bedeutet das eine garantierte Verzinsung seines Kapitals.
  • Eigenkapitalrendite
    Eigenkapitalrendite = Gewinn / Eigenkapital
  • Ertragswert
    Beim Ertragswert geht es um die Prognose der zukünftigen Gewinne, bezogen auf die Marktkapitalisierung
  • Erwartungswert
    Um an der Börse Gewinne zu erzielen, ist ein positiver Erwartungswert notwendig. Der Erwartungswert bezieht sich auf die Geldsumme, die pro eingesetztem Euro im Durchschnitt verdient wird.
  • Fundamentalanalyse
    Das Ziel der Fundamentalanalyse ist es, den richtigen Wert einer Aktie herauszufinden, um sie als über- oder unterbewertet einzustufen.
  • Gann
    „Die Zukunft ist nur die Wiederholung der Vergangenheit. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Dieser Satz stammt vom William D. Gann (1878-1955). In der Geschichte der Börsen wird dieser Mann immer einen xen Platz einnehmen, denn er hat mit seinen außergewöhnlichen Handelsansätzen ganze Trader-Genera- tionen beein usst. Der Kern seiner Aussage ist ziemlich einfach. Die Art und Weise, wie sich Kurse ändern, ist immer das Resultat des menschlichen Verhaltens. Käufer und Verkäufer stehen einander gegenüber und bewegen den Markt. Trends entstehen durch eine kollektive Wahrnehmung. Und so ist das menschliche Verhalten seit Tausenden von Jahren die einzige Konstante der Märkte.
  • Gewinnschwelle
    Am “Break Even Point” wird weder Gewinn noch Verlust erzielt, er ist also ein Nullpunkt. Wird die Gewinnschwelle erreicht, sind alle Kosten gedeckt, sodass mit jedem weiteren Produktverkauf Gewinn erzielt wird.
  • Horizontale Trendlinie
    Horizontale Trendlinien sollten bevorzugt in einem Chart genutzt werden. Sie wirken sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen – und das mitunter über Jahre.
  • Indikatoren-Kombination
    Es kann sinnvoll sein, Indikatoren zu kombinieren, um den Einstieg in den Markt gut begründen zu können. Empfehlenswert ist etwa die Kombination lang-, mittel- und kurzfristiger Indikatoren, um den Einsatz eines Handelssignals mit einer Art “Börsenampel” zeitlich abzustimmen.
  • Innerer Wert
    Statistische Messungen haben ergeben, dass in den meisten Branchen die größten drei Unternehmen die beste Performance aufweisen. Doch so einfach sollte man sich die Analyse nicht machen. Es zählt der „innere Wert“ eines Unternehmens. Dieser Wert begründet den Großteil einer Aktienbewegung.
    Ist der innere Wert zu hoch bewertet, dann überwiegt die Verkaufsneigung. Wird der innere Wert zu niedrig eingeschätzt, dann ist dies einen Kauf wert. Das Grundprinzip des inneren Wertes beruht auf der These, dass den Marktteilnehmern nicht alle Informationen über die Aktie bekannt sind. Sie über- bzw. unterschätzen den Wert. Der innere Wert kann auch als fairer Wert bezeichnet werden.
  • KCV
    Das KCV ist eine Schlüssel-Kennzahl für die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens.
  • KGV
    KGV = Kurs / Gewinn je Aktie
    Gewinn je Aktie = Unternehmensgewinne / Anzahl der AktienDas KGV sagt aus, wie oft der Gewinn pro Aktie im Kurs enthalten ist
  • Konjunkturzyklus
    Der Konjunkturzyklus unterteilt sich in verschiedene Konjunkturphasen: Aufschwung, Boom/Hochkonjunktur, Abschwung, Depression/Krise
  • Kostolany
    André Kostolany war ein Finanz- und Börsenexperte. Er galt als einer der größten “Börsengurus” Deutschlands.
  • Kursmuster
    Während des Kursverlaufes bilden sich Kursmuster. Diese wiederholen sich, da die Marktteilnehmer in ähnlichen Marktsituationen gleiche Verhaltensweisen zeigen. So ist es möglich, dass die Technische Analyse eigenständig Handelssignale erzeugen kann.
  • KUV
    Kurs-Umsatz-Verhältnis
    KUV = Kurs / Umsatz je Aktie
    Umsatz je Aktie = Unternehmensumsatz / Anzahl der Aktien
  • Langzeitstudie AMF
    Die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde Autorité des marchés financiers (AMF) hat sich in einer Studie der Frage gewidmet, ob beim Handel systematisches oder diskretionäres Vorgehen erfolgsversprechender ist und in diesem Zusammenhang mehr als 14.000 CFD- und Forexkonten ausgewertet.
  • Liquiditätsschwierigkeiten
    Im Allgemeinen meint Liquidität, dass ein Wirtschaftsgut auf dem Markt zügig gegen ein anderes getauscht werden kann, wobei es sich bei mindestens einem davon um ein geldwertes Zahlungsmittel handelt. Daher bedeutet Liquidität auch, dass ausreichend Zahlungsmittel verfügbar sind – ist dies nicht der Fall oder kein Tauschpartner für die gewünschte Transaktion vorhanden, ist die Rede von Liquiditätsschwierigkeiten.
  • Livermore
    Berühmtesten Trader aller Zeiten Jesse Livermore (1877-1940)
  • MACD
    Der MACD (Moving-Average-Convergence-Divergence) ist in erster Linie ein Trendindikator und ermöglicht Ihnen das Timing von Ein- und Ausstieg.
  • Marktkapitalisierung
    Die Marktkapitalisierung entspricht immer einer Momentaufnahme, denn sie errechnet sich aus der Anzahl der ausgegebenen Aktien und dem aktuellen Aktienkurs.
  • Marktmuster
    Für die technische Analyse werden die Bewegungen des Marktes, Marktmuster, der Kursschwung und der Trend herangezogen. Genau wie Prognosen eines Meteorologen ergibt sich dadurch eine bestimmte Eintrittswahrscheinlichkeit, die jedoch kein Garant ist.
  • Marktphasen
    Bei Marktphasen handelt es sich um verschiedene Entwicklungsstadien eines Markts. Speziell an der Börse wird zwischen Marktphasen fallender und steigender Kurse (sogenannter Bären und Bullen) unterschieden.
  • Marktrhythmus
    Der Marktrhythmus lässt sich über den vorherrschenden Trend und die Volatilität definieren.
  • Marktstruktur
    Trader sollten vor dem Einsatz eines Indikators die Marktstruktur prüfen; es gibt vier verschiedene Markttypen, von denen sich nur drei profitabel handeln lassen.
  • Markttypen
    Markttypen auf Basis des Trends und der Volatilität: mit Trend und geringer Volatilität, mit Trend und hoher Volatilität, ohne Trend und geringer Volatilität, ohne Trend und hoher Volatilität
  • Momentum
    Spricht ein Trader vom Momentum, meint er immer den Kursschwung einer Aktie. Das Momentum ist ein feiner Indikator, der bei richtiger Anwendung sogar den Kurs vorwegnehmen kann
  • Money-Management
    Ein gezieltes Money-Management soll alle mit dem Depot und einer Position verbundenen Risiken gering halten, sodass auch nach wiederholten Verlusten ausreichend Kapital verfügbar ist, um Chancen am Markt zu nutzen.
  • Monopolist
    Monopolist bezeichnet den Inhaber eines Unternehmens, das ein Gebiet auf dem Markt beherrscht oder dies anstrebt.
  • Objektivität
    Neutralität – eine objektive Aussage ist unabhängig von subjektiven Bewertungen.
  • Renditekennzahlen
    Gesamtkapitalrendite = Gewinn / Gesamtkapital
    Eigenkapitalrendite = Gewinn / Eigenkapital
    Gesamtkapital = Eigenkapital + Fremdkapital
  • Risiko des Ruins
    Risiko eines Totalverlustes
  • Risiko-Management
    Um das Risiko möglichst gering zu halten, müssen mögliche Risiken zunächst durch das sogenannte Risikomanagement identifiziert, analysiert und bewertet werden.
  • Selbsterfüllende Prophezeiung
    Gehen wir von einem bestimmten Ergebnis oder Verhalten aus, tragen wir selbst dazu bei, dass diese Vorhersage eintritt.
  • Standardindikatoren
    Diese lassen sich in zwei Typen unterteilen: zyklische Oszillatoren und Trendindikatoren
  • Subjektivität
    Befangenheit; persönliche Wahrnehmung
  • Substanzwert
    Der Substanzwert errechnet sich aus dem Nettovermögen zuzüglich der stillen Reserven in Relation zur Marktkapitalisierung
  • System-Trader
    Unter den Tradern gibt es zwei extreme Lager. Es gibt die systematischen Trader. Sie haben ein Regelwerk aufgebaut, das mit präzisen Wenn-Dann-Verknüpfungen funktioniert. Der System-Trader sieht ein computer- gesteuertes Handelssystem als Ideallösung an.
    Das entgegengesetzte Lager besteht aus Tradern, die nur ein paar Grundregeln für ihr Trading aufgestellt haben. Diese Grundregeln bilden den roten Faden ihres Handels. Letztlich wird allerdings jede Handel- sentscheidung über das Bauchgefühl bestimmt. Erfahrung ist der wichtigste Erfolgsfaktor. Diese Trader beschreibt man als „diskretionär“.
  • Technische Analyse
    Bei der technischen Analyse wird das Kursverhalten beobachtet, um daraus Handelsempfehlungen für den Aktienhandel abzuleiten und einen guten Ein- oder Ausstieg zu finden.
  • Trend-Bestimmung
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um herauszufinden, ob es sich um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend handelt. Die Trendbestimmung ist ein wichtiger Faktor, um einen guten Einstieg zu finden.
  • Trendbruch
    Ein Trend gilt als intakt, bis er gebrochen wird, also beispielsweise bis der Kursverlauf unter das vorhergehende Tief fällt. In der Dow-Theorie etwa wird von zwei Umkehrtypen gesprochen, dem schwachen und starken Umkehrsignal.
  • Trendlinie
    Die Trendlinie ist wahrscheinlich das am häufgsten genutzte und älteste Tool. Eigentlich ist sie ein sehr primitives Instrument, und doch ist sie wirkungsvoll, wenn sie richtig gezeichnet wird
  • Turnaround-Strategie
    Einige Unternehmen verzeichnen Gewinneinbrüche, und sogenannte Turnaround-Kandidaten haben kurz- bis mittelfristig Schwierigkeiten. Trader untersuchen mit der Strategie die Stärken und Schwächen des Betriebs und kaufen die Aktie, sobald er restrukturiert wird. Ist dies erfolgreich und das Geschäftsmodell stark, können Trader mitunter hohe Gewinne erzielen. Um die Strategie zu verfolgen, benötigen Trader ausreichend betriebswirtschaftliches Know-how, denn ein Irrtum kann schlimmstenfalls zum vollständigen Verlust des gesamten Kapitals führen.
  • Value-Strategie
    Bei dieser Strategie handelt es sich um eine Kombination aus fundamentaler und technischer Analyse, wobei Letztere im Vordergrund steht. Einer der bekanntesten Anhänger der Value-Strategie ist Warren Buffett.
  • Volumenverhalten
    Neben dem Kurs gibt es eine weitere Ein ussgröße — das Volumen. Ein Indikator, der das Volumen in seine Berechnung mit einschließt, zeigt ein anderes Verhalten. Angst, Gier und Gleichgültigkeit zeigen sich an der Höhe des Volumens. Bevor der Preis eine Richtungsänderung vornimmt, ist das Volumenverhalten ein Omen für die mögliche Richtungsänderung.
  • Warren Buffett
    Warren Buffett ist ein bekannter Großspekulant
  • Wettbewerbsspiel
    Das Börsenspiel ist in erster Linie ein Wettbewerbsspiel, und es belohnt Spieler, die sich dem Wettbewerb stellen.
  • Zyklen
    Genau wie in der Natur gibt es auch in Unternehmen wiederkehrende Phasen, in denen das Geschäft besser oder schlechter läuft. Auch bei Rohstoffen zeigen sich bestimmte Verlaufsmuster. Der Zyklen-Trader sucht nach saisonalen und anderen wiederkehrenden Mustern.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste Einlagen übersteigen.

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