Ether-CFDs bei eToro – Erfahrungen 2018

Social Trading bei eToroDer vor allem für Social Trading bekannte Broker eToro nimmt nun auch die Kryptowährung Ether in sein Angebot auf. Ether ging 2015 an den Start und konnte bereits in kurzer Zeit seinen Wert um 300 Prozent steigern.

Damit hat sich die Digitalwährung innerhalb von kurzer Zeit als zweitgrößte Digitalwährung hinter Bitcoin etabliert. Der CFD-Handel mit Ether ist für Trader vor allem für die Diversifikation des Portfolios interessant.

Inhaltsverzeichnis

  • Digitalwährungen im Fokus
  • Gründung in der Schweiz
  • Flexible IT
  • Schneller als Bitcoin
  • Immenser Preisanstieg
  • Traden mit Ether
  • Bekannter Social-Trading-Broker
  • Chancen für erfahrene Trader
  • Trading mit Ether bei eToro
  • Mögliche Risiken von Ether
  • Das sind die zehn größten Kryptowährungen der Welt
  • Fazit

Digitalwährungen im Fokus

Seit 2009 Bitcoin aufkam, werden Kryptowährungen immer bekannter. Nun sind sie nicht mehr nur als Zahlungsmittel eine interessante Alternative zu traditionellen Währungen, sondern auch Anleger werden zunehmend auf digitale Währungen aufmerksam. Nach Bitcoin entstanden weitere Kryptowährungen, von denen sich bislang jedoch keine entscheidend durchsetzen konnte. Bei Ether sieht dies nun anders aus. Auch Ether wird von keine zentrale Stelle koordiniert oder kontrolliert. Zudem beruht die Technik hinter der Währung ebenfalls auf der als Blockchain bekannten Kette von Datenblöcken, die auch bei Bitcoin verwendet wird. Die Technik hinter Ether gilt aber als flexibler und kommt auch für andere Verwendungszwecke in Betracht. Für Trader ist aber vor allem Ether als Währung interessant, die sie als Alternative zu bekannten Währungen handeln können.

Gründung in der Schweiz

Ether basiert auf einer Idee von Vitalik Buterin und wurde 2015 gegründet. Den Anfang bildete eine Crowdfunding-Aktion, heute betreut die Etherum-Foundation, eine Schweizer NGO, die Währung und die Handelsplattform Etherum. Schon kurz nach der Gründung erlebte Ether einen bemerkenswerten Wertanstieg von 500 Prozent. Heute liegt die Marktkapitalisierung bei mehr als einer Milliarde Dollar. Experten sehen für Ether gute Zukunftsaussichten. Dies liegt vor allem daran, dass in der Technik viel Potential steckt und sogar Big Player wie Microsoft bereits auf diese aufmerksam geworden sind.

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Flexible IT

Bei Ether ist die von Bitcoin bekannte Blockchain nur ein Teil des IT-Systems. Die Blockchain ist eine Kette aus Datenblöcken und gilt als Register des Systems. Darüber hinaus sind bei Ether – genauer gesagt bei Etherum – weitere Funktionen und Anwendungen möglich. Neben der Kryptowährung spielen hier vor allem Smart Contracts eine Rolle. Diese intelligenten Verträge werden automatische ausgeführt, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. So erkennt das System beispielsweise, wenn ein Elektroauto Strom benötigt. Diese Technik kann unter anderem zur Automatisierung von Zahlungsprozessen genutzt werden. Daher experimentiert beispielsweise der Stromkonzern RWE mit Etherum. Für Trader ist aber vor allem die Währung selbst interessant.

Schneller als Bitcoin

Ein großer Unterschied zu Bitcoin ist, dass die Menge der Währung unbegrenzt ist. Während Bitcoin nur auf 21 Millionen Einheiten ausgelegt ist, gibt es bei Ether keine Grenze. Derzeit sind Ether im Wert von 1,09 Dollar im Umlauf. Außerdem stößt das Netzwerk hinter Bitcoin schon an die Belastungsgrenzen. So dauert dort eine Überweisung oft zehn Minuten, während eine Ether-Transaktion in 15 Sekunden und damit sogar schneller als bei manchen Banken durchgeführt ist. Auch bei Ether haben Miner die Aufgabe, neue Ether zu schürfen. Etwa alle 15 bis 17 Sekunden entstehen durch Rechenleistungen fünf neue Ether.

Immenser Preisanstieg

Der Wert von Ether ist mittlerweile von 2,80 Dollar auf zwölf Dollar gestiegen. Das Allzeithoch lag sogar bei 21,50 Dollar. Trotz dieses Preiszuwachses ist Ether in der breiten Öffentlichkeit noch wenig bekannt und auch noch nicht zur Massenwährung geworden. Daher liegen die Gründe für steigende oder sinkende Preise vor allem an der Währung selbst bzw. dem System hinter der Währung.

Dies verdeutlichen die Ereignisse aus dem Juli 2016 besonders gut. Nach der Veröffentlichung eines sogenannten „Hard Forks“, einem Meilenstein zur Weiterentwicklung der Plattform, kam es zu einem Hackerangriff. Infolge dieses Hackerangriffs verlor Ether 50 Millionen US-Dollar und der Preis der Währung sank um 30 Prozent. Nachdem aber eine technische Lösung gefunden wurde, stieg der Preis rasch wieder an. Dennoch kann sich auch die Entwicklung der Konkurrenz-Währung Bitcoin auf den Ether-Preis auswirken. Wenn der Preis für Bitcoins steigt, sehen Anleger andere Digitalwährungen als gute Alternative. In der Folge steigen deren Preise ebenfalls.

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Traden mit Ether

Ether ist noch recht frisch auf dem Markt und gilt als sehr volatil. Diese Schwankungen wollen sich vor allem Daytrader zunutze machen. Der besagte Hackerangriff löste bislang die heftigsten Schwankungen aus. Daytrader, die hier in volatilen Phasen Gewinnchancen sehen, sollten vor allem  die Hard Forks auf der Etherum-Plattform, die Bitcoin-Preise und den Etherum-Chart im Blick behalten. Auch Informationen und aktuelle Nachrichten rund um Ether und andere Digitalwährungen können hilfreich sein, denn auch Ereignisse im Umfeld von Digitalwährungen können deren Preise beeinflussen.

Ether kann aber auch für Trader mit langfristigen Strategien interessant sein. Wer auf langfristige Investments setzt, hofft darauf, dass Ether im Laufe der Zeit ähnliche Gewinne erreicht wie Bitcoin. Da eToro keine Übernacht-Gebühren erhebt, können Trader, die langfristig orientiert sind, eine „Kaufen und halten“-Strategie nutzen. Darüber hinaus sichern Trader vermehrt Bitcoin-Trades mit Ether ab und diversifizieren mit der Währung ihr Portfolio.

Bekannter Social-Trading-Broker

Der 2007 gegründete zypriotische Broker eToro ist vor allem für Social- und Copy-Trading bekannt. Der Anbieter verbindet eine Handelsplattform mit einem sozialen Netzwerk, über das sich Trader aus 170 Ländern austauschen. Die Einlagen der Trader sind bis zu einer Summe von 20.000 Euro versichert und die CySec reguliert den Anbieter. Wer mindestens 200 Euro einzahlt, kann ein Live-Konto eröffnen. Nun kann man selbst in den Handel mit CFDs oder anderen Finanzinstrumenten einsteigen oder anderer Trader kopieren. Dies ist vor allem für Anfänger interessant, da sie auf diesem Weg mehr über das Traden erfahren und gleichzeitig sofort finanzielle Erfolge sehen.

Chancen für erfahrene Trader

Erfahrene Trader nutzen gerne die Community, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Gerade die unterschiedlichen Sichtweisen internationaler Trader führen oft zu interessanten Handelsentscheidungen. Viele Trader veröffentlichen ihre Strategien und Trades auf einem öffentlichen Profil und freuen sich über Feedback aus der Community. Zudem profitieren sie davon, wenn anderer Trader sie kopieren und damit ebenfalls Gewinne erzielen. Darüber hinaus sind die Konditionen bei eToro mit Hebeln von 1:400 und niedrigen Spreads sehr interessant.

Trading mit Ether bei eToro

Beim zypriotischen Broker können Anleger die Kryptowährung nicht nur auf „herkömmlichem“ Wege handeln, indem CFD-Positionen eröffnet werden. Das Unternehmen bietet die Möglichkeit des Social Tradings, bei dem anderen Anlegern gefolgt wird. Vereinfacht gesprochen kopiert das System dabei die Positionen des Signalgebers für das eigene Portfolio. Der Vorteil: Anleger können so direkt vom Fachwissen erfahrener Trader profitieren, die sich beispielsweise gut mit Ether auskennen.

eToro Social Trading

eToro Social Trading – hier hat man die Möglichkeit anderen Tradern zu folgen

Mögliche Risiken von Ether

Derzeit gewinnen fast alle Kryptowährungen rasant an Fahrt. Viele Anleger stellen sich zurecht die Frage, ob dieser Trend anhalten kann. Im Folgenden sollen daher die größten Gefahren dargestellt werden, die von solchen Währungen ausgehen:

  • Gesetzgeber: Kryptowährungen an sich können auch von großen Staaten nicht verhindert werden. Es ist aber möglich, den Handel zu verbieten oder einzuschränken. Denkbar ist dies zum Beispiel in China, wo repressive Regulierungen relativ kurzfristig und spontan erlassen werden können.
  • Volatilität: Trotz der derzeitigen Allzeithochs ging es für Bitcoin, Ether und Co. in der Vergangenheit nicht kontinuierlich bergauf. Immer wieder stürzten die Kurse ein, bevor sie sich rasant wieder erholten. Desto mehr Spekulanten in den Markt drängen und Bitcoin nicht als wirkliches Zahlungsmittel sehen, desto höher ist die Gefahr von Abstürzen.
  • Attacken: Im Jahr 2016 wurde Ether zum ersten Mal Ziel eines Spam-Angriffs. Woher dieser stammt, ist immer noch unklar. Fakt ist nur, dass rund 3,6 Millionen Einheiten der Währung unbrauchbar wurden. Ein derartiges Szenario ist auch in Zukunft denkbar, obwohl die Entwickler weiter an der Sicherheit arbeiten.
  • Benutzerfreundlichkeit: Bis Ether, Bitcoin und Co. wirklich für Transaktionen wie dem Einkauf beim Bäcker eingesetzt werden könnten, ist es noch ein langer Weg. Denn der Umgang ist vor allem für Laien relativ schwierig. Dies könnte ein Wachstum des Zahlungsmittels behindern oder einschränken.
  • Programmierfehler: Ether ist letztlich nicht nur eine Währung, sondern auch eine Software. Sie enthält – trotz der dezentralen Entwicklung – ab und an gewisse Updates. Zwar werden diese mit Bedacht durchgeführt, der Programmcode ist jedoch sehr komplex. So kann es bei Updates theoretisch zu Fehlern kommen, die die Währung beeinflussen. Als direkte Folge würden die Preise sinken, weil sich erste Investoren umgehend aus der Kryptowährung verabschieden würden. Ist ein solcher Vertrauensverlust erst entstanden, ist er in der Regel irreversibel.
  • Konkurrenz: Mit Bitcoin wurde bereits ein großer Konkurrent von Ether genannt. Zwar weist der Bitcoin aus technischer Sicht einige Schwächen auf, aber in der Welt der IT gilt: First come, first serve. Weil der Bitcoin zuerst am Markt war, wird es für Ether schwierig, diese Hauptwährung zu verdrängen.

All diese aufgezeigten Gefahren müssen nicht eintreffen, sie sind aber existent. Trader sollten sich daher intensiv mit den Risiken befassen und beurteilen, ob sie bereit sind, diese einzugehen. Zudem empfiehlt es sich, nicht nur mit Ether, sondern auch mit anderen Währungen wie etwa Bitcoins zu traden. Schließlich erhöht die Diversifikation des eigenen Portfolios immer die Resistenz gegen Kursverluste einzelner Wertpapiere bzw. Positionen.

Das sind die zehn größten Kryptowährungen der Welt

Bitcoin und Ethereum sind nicht die einzigen, digitalen Währungen, die derzeit entstehen und gehandelt werden können. Nachfolgend finden Anleger die 10 größten Kryptowährungen:

  1. Bitcoin

Derzeit dominiert Bitcoin den Markt, rund 20 Millionen Einheiten der Währung befinden sich im Umlauf. Auch die Preise von Bitcoins sind in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen, in guten Zeiten notiert die Währung bei über 2.000 US-Dollar. Keine andere Kryptowährung schafft es derzeit, das Marktvolumen von Bitcoin zu erreichen.

  1. Ethereum

Allerdings könnte Ether auf Dauer zu Bitcoin aufschließen, wobei auch die Wertentwicklung dieser Kryptowährung relativ volatil ist. Derzeit sind bereits mehr als 100 Millionen Einheiten der Währung im Umlauf. Somit beträgt das Marktvolumen ebenfalls weit über 1 Milliarden US-Dollar, was Ether klar zur Nummer 2 macht.

  1. Dash

Schon deutlich weniger bekannt dürfte Dash sein, das zunächst als Darkcoin an den Markt gekommen ist. Aus Sicht von Anwendern punktet die Kryptowährung vor allem durch Transaktionen in Sekundenschnelle und die Möglichkeit, Geldbeträge vollkommen anonym zu versenden. Derzeit kratzt die Marktkapitalisierung an der Marke von 1 Milliarde US-Dollar.

  1. Ripple

Die Währung Ripple ist als eine Kombination aus Handelsplatz und Zahlungsnetzwerk gedacht. Dabei verfügt das an sich währungsneutrale Netzwerk über eine eigene Kryptowährung, die über das Kürzel XRP gehandelt wird. Sie kann – im Gegensatz zu anderen Währungen – nicht vom Nutzer per Mining generiert werden. Zwar befinden sich derzeit mehrere Milliarden Einheiten XRP im Umlauf, umgerechnet sind dieser aber „nur“ einige hundert Millionen Dollar wert.

  1. Monero

Auf Platz fünf findet sich mit Monero eine Währung, die noch mehr Anonymität und Dezentralisierung bieten möchte als Bitcoin. Allerdings ist die Kryptowährung weniger bekannt, das Volumen liegt bei unter einer halben Milliarde US-Dollar.

  1. Litecoin

Litecoin ähnelt hingegen der bekannten Bitcoin-Währung. Jedoch soll verhindert werden, dass es zu einer starken Zentralisierung des Minings kommt, wie es derzeit bei Bitcoin der Fall ist. Zum jetzigen Stand gibt es mehr als 50 Millionen Litecoins, die einen Wert von knapp 300 Millionen US-Dollar aufweisen.

  1. Ethereum Classic

Erst Mitte 2016 wurde die Währung Ethereum Opfer eines Angriffs, bei dem rund 3,6 Millionen Ether unbrauchbar wurden. Um diesen Vorgang rückgängig zu machen, entschied sich die Community damals zu einer Abspaltung. So entstanden letztlich zwei Blockchains, die eine trägt weiterhin den Namen Ethereum, die andere wird mit dem Zusatz Classic bezeichnet. Noch immer liegt die Marktkapitalisierung bei rund 200 Millionen US-Dollar.

  1. NEM

Ursprünglich als Verbesserung der Kryptowährung NXT gedacht, ist die Bedeutung von NEM heute verschwindend gering. Zugrunde liegt der Währung eine Technologie, die etwa beim privaten japanischen Blockchain Mijn verwendet wird.

  1. Zcash

Erst 2016 entstanden, hat Zcash eine recht schnelle Entwicklung vollzogen. Auch der Kurs dieser eher unbekannten Währung nahm Ende 2016 rasant an Fahrt auf, so dass das Marktvolumen derzeit fast 100 Millionen US-Dollar beträgt.

  1. Factom

Abgerundet wird die Liste der 10 größten Kryptowährungen durch Factom. Dieses Startup möchte Geschäftsprozesse innerhalb einer Blockchain abbilden. Daher können Einheiten der Währung nicht erzeugt, sondern nur ausgegeben werden.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer neuen Handelsoption ist, für den bietet eToro nun den CFD-Handel auf die Kryptowährung Ether an. Ether hat sich als Nummer 2 hinter Bitcoin etabliert und ist aufgrund ihrer Volatilität für Daytrader ebenso interessant wie für langfristig orientierte Trader, die auf eine ähnliche Entwicklung wie bei Bitcoin hoffen. Ether gilt als flexibler als Bitcoin und die Technik hinter der Währung stößt auf großes Interesse.

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